Bahrain gibt Qatar alleinige Schuld für Krise
Der offen ausgebrochene Konflikt unter den Golfstaaten geht weiter. Das Königreich Bahrain gibt dem Emirat Qatar die alleinige Schuld für die Krise. Dessen Nähe zum Iran sei das zentrale Problem.
Der offen ausgebrochene Konflikt unter den Golfstaaten geht weiter. Das Königreich Bahrain gibt dem Emirat Qatar die alleinige Schuld für die Krise. Dessen Nähe zum Iran sei das zentrale Problem.
Nach dem Bruch mehrerer arabischer Staaten mit Qatar bahnt sich eine der schwersten diplomatischen Krisen seit Jahren in der sensiblen Region an.
Das Verhältnis zwischen Qatar und den anderen Golfstaaten ist seit langem gespannt. Die Nachbarn werfen dem Emirat vor, Terrororganisationen zu unterstützen. Jetzt eskaliert der Streit.
Aus dem Europarat kommt scharfe Kritik am mangelnden Reformwillen der Fifa. Auf DFB-Präsident Reinhard Grindel fällt bereits Gianni Infantinos scharfer Blick.
Der Fußball-Weltverband setzt die Spitze seiner Ethikkommission ab. Beide erfahren das aus den Medien – und üben deutliche Kritik an der Fifa um Präsident Infantino. Auch DFB-Chef Grindel äußert sich.
Nach der Verletzung bei einem Spaß-Rennen startet Pascal Wehrlein in Bahrein erstmals in der Formel 1 für Sauber – und fährt stark. Ganz anders ist die Gefühlslage bei einem anderen Deutschen.
Fernando Alonso ist einer der besten Formel-1-Fahrer. Doch in seinem McLaren-Honda fährt er nur hinterher. In Bahrein schafft er es immerhin, das Publikum zu unterhalten – und erhält Bestnoten als Entertainer.
Drittes Rennen, zweiter Sieg: Der deutsche Ferrari-Pilot gewinnt auch in Bahrein vor den Silberpfeilen – und liegt nun in der WM-Wertung alleine vorne. Der Erfolg Vettels hat vor allem zwei Gründe.
Große Überraschung in Bahrein: Nicht die zwei WM-Spitzenreiter starten von Platz eins ins Rennen. Vor Hamilton und Vettel schiebt sich der neue Pilot von Mercedes. Stark fahren die anderen beiden Deutschen.
Eigentlich läuft für Sebastian Vettel alles gut: Er ist Schnellster in beiden Trainings. Und das trotz der Defekte am neuen Ferrari. Das Tempo kann WM-Widersacher Hamilton dagegen nicht mitgehen.
Im spannenden WM-Duell zwischen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel steht Runde drei an. Nicht nur wegen dieses Zweikampfs wird das Rennen in Bahrein für alle ein besonderes.
Das hat etwas gedauert: Nach langem Rätselraten klärt Pascal Wehrlein die Öffentlichkeit über seine Verletzungen auf. Er hatte offenbar großes Glück – und will nun in Bahrein wieder angreifen.
Hamilton und Vettel beherrschen die Formel 1, ihr WM-Duell verspricht pure Spannung. Dennoch lobt der Brite nach seinem Sieg in Schanghai den Deutschen in höchsten Tönen – und gibt damit einem früheren Rivalen einen Seitenhieb.
Die amerikanische Regierung will Bahrein 19 Kampfjets verkaufen – ohne das Geschäft von einer verbesserten Menschenrechtslage in dem Golfstaat abhängig zu machen. Ein weiterer Bruch mit Obamas Politik.
Der Fußball-Weltverband befindet sich ein Jahr nach Inthronisierung von Fifa-Präsident Gianni Infantino in einer gefährlichen Schieflage. Nun deutet sich das nächste umstrittene Manöver an.
Oberhesse Peter Find ist Chefkoch im Ritz-Carlton, im höchsten Gebäude Hongkongs. Seinen prominenten Gästen tischt er blauen Hummer und Mutters Kuchen auf.
Washington verstärkt den Antiterrorkampf im Nahen Osten mit mehr Spezialkräften. Deutschlands Verteidigungsministerin von der Leyen fordert „eine Koalition für Bildung“ gegen religiösen Extremismus.
Bei der Diamond League in Paris strahlt Ruth Jebets Stern am hellsten. Die für Bahrain laufenden Kenianerin rennt Weltrekord über 3000 Meter Hindernis. Weniger glanzvoll läuft es für die Deutschen.
Nach dem dritten Sieg in der Formel-1-Saison 2016 schwärmt Rosberg von seinem Auto. Vettel wird Zweiter. Dennoch ist er verärgert – wegen einer Kollision mit Ferrari-Kollege Räikkönen.
Der Vorsprung der Silberpfeile zwingt Ferrari zu mehr Risiko – sorgt aber auch für Probleme. Sebastian Vettel bleibt jedoch zuversichtlich und schreibt den WM-Titel 2016 noch nicht ab.
Rosberg oder Hamilton? Die Formel 1 ist berechenbar geworden. Wenig Spannung bieten andere Sportarten auch manchmal. Zwei gewaltige Unterschiede gibt es allerdings.
Volle Motorleistung oder volle Batterie: Ohne neue Turbolader wird Ferrari Mercedes vorerst nur dort herausfordern können, wo man den Start gewinnt oder Risiko-Strategien fahren kann. Die Aufholjagd auf Mercedes hat allerdings ihren Preis.
Nico Rosberg gewöhnt sich ans Siegen: Der deutsche Formel-1-PIlot gewinnt das fünfte Rennen in Serie. In Bahrein profitiert er von einem Missgeschick seines schärfsten Konkurrenten aus dem eigenen Rennstall. Für Sebastian Vettel läuft es ganz dumm.
Unterdrückung, Demonstrationen, Verhaftungen: Doch die Formel 1 will nicht wissen, was im Königreich Bahrein passiert. Briefe bleiben unbeantwortet, Weltmeister Hamilton erklärt gar, er fühle sich „königlich“.
Wie beim Auftakt landet Lewis Hamilton auch in Bahrein im Qualifying vor Nico Rosberg und Sebastian Vettel. Und noch etwas ist wie beim ersten Rennen – zum Ärger von Piloten und Fans.
Sebastian Vettel hofft auf ein Überholmanöver in Bahrein. Doch Ferrari kämpft mit einem Gegner, der das beste Auto und den besten Motor hat – und in fast allen anderen Gebieten ebenfalls fast perfekt ist.
Proteste? Verhaftungen? Folter? Die Menschenrechtslage hat sich in Bahrein nicht gebessert. Doch die Formel 1 lässt in dem Wüstenstaat die Motoren jaulen wie eh und je. Das ist gegen ihre Verpflichtung.
Der Große Preis von Bahrein findet ohne Fernando Alonso statt. Nach seinem Horror-Unfall in Melbourne fällt der spanische Formel-1-Pilot durch den Medizincheck. Auch eine andere Entscheidung sorgt unter den Fahrern für Unruhe.
Die Formel-1-Piloten dürften sich in ihrer Kritik an der Rennserie bestätigt fühlen. Nach einem seltsamen Schlingerkurs soll beim zweiten Rennen in Bahrain nun doch wieder der Qualifikationsmodus gelten, der in Australien für Langeweile sorgte.
Nach dem Start in die neue Saison gibt es deutliche Kritik am Modus der Qualifikation. Schon zum nächsten Rennen in Bahrein ist nun die Rückkehr zum alten Format geplant.
Scheich Salman gilt als Favorit auf die Nachfolge von Fifa-Präsident Joseph Blatter. Doch es gibt Vorwürfe gegen den Mann aus Bahrein. Kurz vor der Wahl ändert er daher plötzlich seine Taktik.
Um Ahmad Al Sabah, den Zirkusdirektor der Sportpolitik, ist es vor dem Fifa-Kongress seltsam still. Weiß er etwa nicht, wie die Wahl ausgeht? Zu Hause hat er jedenfalls Ärger.
S&P senkt die Bewertung von Saudi-Arabien, Bahrain und Brasilien. Mexikos Zentralbank erhöht überraschend den Leitzins und Chinas Erzeugerpreise fallen schon das vierte Jahr in Folge.
Reinhard Rauball hält die Verteidigung der Menschenrechte für ein zentrales Thema des Fußballs. Zudem spricht der DFB-Präsident im F.A.Z.-Interview am Donnerstag über die Fifa-Wahl und Wolfgang Niersbach.
Erst kritisierten Menschenrechtler Scheich Salman, der Nachfolger von Fifa-Präsident Blatter werden will. Nun nimmt auch der erste Sponsor des Fußball-Weltverbandes deutlich Stellung zum Kandidaten aus Bahrein.