Wachgeküsster Silberpfeil
Endlich ein Silberpfeil ganz oben auf dem Podium: Der Erfolg von Nico Rosberg in Schanghai ist auch ein Sieg über die Kritiker des Mercedes-Projektes in der Formel 1. Es soll erst der Anfang sein.
Endlich ein Silberpfeil ganz oben auf dem Podium: Der Erfolg von Nico Rosberg in Schanghai ist auch ein Sieg über die Kritiker des Mercedes-Projektes in der Formel 1. Es soll erst der Anfang sein.
Menschenrechts-Aktivist Nabil Radschab spricht im F.A.Z.-Interview über Folter und Formel 1 in Bahrein. Dem Sohn des Königs, der Bahrein bei den Olympischen Spielen in London repräsentieren wird, wirft er vor, Oppositionelle gefoltert zu haben.
Die Formel 1 dürfe sich in Bahrein sicher fühlen, ließ Jean Todt erklären. Für die Menschen, die ihre Rechte auf der Straße einfordern, gilt das nicht. Und so gilt: Weil der Preis stimmt, werden die Bedingungen ignoriert.
Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat die Diskussionen über das umstrittenen Rennen in Bahrein für beendet erklärt: Das Rennen soll stattfinden. Die Proteste in dem Golfstaat sind für Ecclestone nur ein Problem der Medien.
Die Formel 1 kennt kaum ein anderes Thema vor dem Großen Preis von China, doch Hoffnung auf eine Absage des Rennens in einer Woche in Bahrein gibt es kaum. Unwohl ist beinahe allen, entscheiden kann angeblich niemand.
Die Formel 1 macht Station in China und spricht über Bahrein. Die Zweifel am Rennen im Königreich werden aufgrund der politischen Situation größer. Und was macht Bernie Ecclestone? Er reicht den Schwarzen Peter weiter.
Womöglich wird in Bahrein am 22. April doch kein Formel-1-Rennen stattfinden. Einige Rennställe wollen wegen der politischen Proteste angeblich nicht fahren. Die Entscheidung über eine Absage können allerdings nur drei Parteien treffen.
Die Welt blickt nicht nur wegen des Formel-1-Rennens auf Bahrein: Die Situation im Land ist weiter angespannt. Jede Nacht gibt es Proteste, allein am 9. März waren 100.000 Menschen auf der Straße.
Formel-1-Fahrer sind die einflussreichsten Glieder in der Kette. Dennoch wollen viele nicht über die Situation in und die Rückkehr nach Bahrein reden. Es sind allenfalls die Alten, die freien, die sich trauen.
Ein Jahr nach der Absage hat sich kaum etwas geändert. Am 22. April soll die Formel 1 trotz Protesten in Bahrein Station machen. Chef-Vermarkter Ecclestone versteht die Aufregung nicht.
An diesem Sonntag ist Auftakt im australischen Melbourne. Der Rennzirkus entfernt sich mehr und mehr von seiner europäischen Heimat. Den Chefmanager Bernie Ecclestone kümmert das kaum.
Nach Saudi-Arabien und Bahrein schließen die vier anderen Mitgliedsländer des Golf-Kooperationsrats ihre Botschaften in Syrien. Der Rat begründete die Entscheidung der Regierungen mit der anhaltenden Gewalt der syrischen Führung gegen die Opposition.
Bahrein gewinnt 10:0 - und trauert oder schämt sich dennoch. Wolfsburg shoppt weiter - auch ohne Einkäufer Magath. Und Theo Zwanziger bekommt eine Ehrung. Fußball kompakt am Donnerstag.
Das letzte Jahr war nichts, findet Bernie Ecclestone. Gut möglich, dass diese Saison ein bisschen spannender wird. Nur: Ecclestone wird es schnell wieder vergessen haben. Oder warum soll das Rennen in Bahrein stattfinden?
Die Polizei in Bahrein hat hunderte Schiiten auseinandergetrieben, die am Jahrestag des Protestbeginns abermals demonstrierten. König Chalifa rief zum Zusammenhalt auf.
Das Sultanat Oman sieht sich als Reformmodell für andere arabische Länder. Gewalt, Extremismus, Hass und Fanatismus sollen dort keinen Platz haben, dafür aber sehr wohl Meinungsvielfalt.
Die Formel 1 expandiert, aber vor allem nach Osten. Traditionelle Strecken fallen dem Wettbieten zum Opfer. Skrupel gibt es kaum, solange die Zahlen auf dem Kontoauszug von Bernie Ecclestone stimmen.
Wende im Kopftuchstreit: Die Fifa will muslimischen Frauen gestatten, bei Fußballspielen den Hijab zu tragen. Zuletzt führte das Verbot immer wieder zu politisch brisanten Disqualifikationen von iranischen Teams.
Her. Abu Dhabi, 29. September. Wegen "Verbrechen gegen den Staat" hat ein Sondergericht in Bahrein 13 Ärzte und Krankenschwestern zu jeweils 15 Jahren Haft verurteilt. Die Verurteilten hatten während der Proteste gegen die bahreinische ...
In Bahrein sind 20 Mediziner zu langen Haftstrafen verurteilt worden, die während der Proteste gegen die Regierung verletzte Demonstranten behandelt hatten. In einem weiteren Prozess wurde ein Demonstrant wegen Mordes zum Tode verurteilt.
Der amerikanische Präsident lobt in der UN-Vollversammlung die Arabellion, beklagt aber den Stillstand des Friedensprozesses im Nahen Osten. Zugleich bekräftigt Obama die amerikanischen Abzugspläne aus dem Irak und Afghanistan.
Vor Monaten rückten saudische Panzer nach Bahrein ein, um die Regierung des dortigen Emirs gegen demonstrierende Massen an der Macht zu halten. Die deutsche Bundesregierung sorgte mit neuesten Leopard-Panzern für Nachschub.
In London präsentiert sich die internationale Rüstungsbranche auf der Waffenmesse DSEI. Die Branche wittert neue Geschäftschancen durch die arabischen Volksaufstände.
Die sieben führenden Industrienationen und Russland suchen sich neue Verbündete, um Länder wie Ägypten, Jordanien, Marokko und Tunesien auf dem Weg zur Demokratie beizustehen. Saudi-Arabien zählt dazu und will den Ton angeben.
Die kommende Saison in der Formel 1 wird wieder eine Mammutveranstaltung. Erstmals stehen zwanzig Rennen auf dem Plan. Zurück im Kalender sind die Vereinigten Staaten und Bahrein.
BERLIN (dpa). Rückkehr in die Vereinigten Staaten und nach Bahrein, aber das Aus für die Türkei: Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobilverbandes (FIA) hat am Mittwoch den Rennkalender für die Formel-1-WM im nächsten Jahr verabschiedet.
Vom Nutzen des Erb-Charismas im arabischen Frühling: Säkulare Herrscher leben gefährlich. Aber der marokkanische wie der jordanische Monarch stammen aus der Familie des Propheten Mohammed.
Syrien gerät auch in der arabischen Welt zunehmend unter Druck. Die Arabische Liga forderte Reformen und ein Ende der Gewalt. Saudi-Arabien zog seinen Botschafter ab. Auch die Bundesregierung ist „zunehmend besorgt“.
Überprüfung der WM-Vergabe 2022? Über die Machenschaften Mohamed bin Hammams wird viel spekuliert. Doch die deutsche Wirtschaft will im großen Stil investieren. Und fühlt sich von DFB-Präsident Zwanziger im Stich gelassen.
Ein Tag des Zorns soll es werden, wurde gestern nach der Rede von Hosni Mubarak empört in den Nachthimmel über Kairo getwittert. Aufstand, Militärputsch oder Fortgang der friedlichen Proteste - nach dem Freitagsgebet wird es sich zeigen. Wir bringen laufend aktuelle Analysen, Beiträge, Blogeinträge und Handybilder zu Ägypten.
Demnächst fährt die Bahn also auch von Doha nach Bahrein. 180 Kilometer lang soll die Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen den beiden Städten in den Emiraten sein. Das klingt beinahe wie Frankfurt-Köln. Ob da meine Bahncard 100 auch gelten wird?