Hightech-Klimaretter im Abseits
Klimaschutz hat noch viel Luft nach oben, und das gilt auch für die nächste Stufe der angedachten Klimarettungsmaßnahmen, die Kohlendioxid-Entnahme. Auf die lange Bank schieben geht jeden Tag ein bisschen weniger.
Klimaschutz hat noch viel Luft nach oben, und das gilt auch für die nächste Stufe der angedachten Klimarettungsmaßnahmen, die Kohlendioxid-Entnahme. Auf die lange Bank schieben geht jeden Tag ein bisschen weniger.
Jahr für Jahr steigen die Emissionen von Kohlenstoffdioxid. Was bringen Kohlenstoffabscheidung und andere Methoden tatsächlich – und reicht es, um das Paris-Abkommen zu halten?
Experten des Erdölkonzerns Exxon Mobil wussten bereits in den siebziger Jahren, dass das Geschäftsmodell der Firma zu einer Klimaerwärmung führen würden. Die Manager zogen es vor, das zu ignorieren und sogar zu leugnen.
Eine Studie hat die Kohlenstoffbilanz von abgeholzten Wäldern über Jahre hinweg vermessen. Sie kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.
Die großtechnische Abscheidung von Kohlendioxid aus der Luft – „Direct Air Capture“ – scheint machbar. Doch Energie-und Platzbedarf der Anlagen sind noch immens.
Nach elf Jahren hat ein eindrucksvolles Projekt nun ein Ende gefunden: Das Flugzeugobservatorium SOFIA hat seinen letzten Flug absolviert. Es hinterlässt ein vielseitiges wissenschaftliches Erbe.
Eine richtig kalte Jahreszeit kann in Deutschland diesmal niemand gebrauchen. Nun sorgen die ersten langfristigen Prognosen der Meteorologen für Optimismus. Doch dazu ist es noch viel zu früh.
Warum wir die Perspektive aus dem All benötigen, wenn wir die Folgen des Klimawandels einschätzen und Lösungen zum Schutz unserer Erde finden wollen – ein Plädoyer zweier Gastautoren.
Weltweit brennen die Regenwälder, sie weichen Äckern und Weiden. Dabei ist der Schutz der Wälder eines der großen Klimaziele. Kann Aufforstung helfen? Ein Gespräch mit der Klimaforscherin Julia Pongratz.
Das Mekka der Vermögenden taucht unter. Kommende Fluten werden die Gesellschaft von Miami massiv verändern. Was ist im Jahr 2100 noch von der Küstenstadt übrig?
Die meisten Asteroiden, die der Erde gefährlich werden können, kennen wir heute – aber nicht alle. Das wurde nun durch die Entdeckung eines „Planetenkillers“ abermals unter Beweis gestellt.
Kurz vor Ende der Insight-Marsmission der NASA wurden endlich Beben registriert, die Aufschluss über die großräumige Struktur der Marskruste geben.
Schwebende Flüsse gehören in Amazonien zum Wasserkreislauf, den Wissenschaftler in allen Details erforschen. Dort kann der Wald selbst Regen erzeugen – noch.
Das NOEMA-Interferometer in den französischen Alpen erlaubt Astronomen den Blick auf den kalten Kosmos und in die ferne Vergangenheit. Nach acht Jahren ist es nun fertiggestellt.
Ungewollte Austritte aus Pipelines und Gas- oder Ölanlagen sind eine globale Belastung. Einige Hotspots für das klimaschädliche Methan sind schon identifiziert, doch schnell lösen lässt sich das Problem offenbar trotzdem nicht.
Die Landwirtschaft ist die Grundlage unserer Lebensmittelindustrie und sichert unter anderem die Herstellung von mehr als 3000 Brotsorten. Doch die Hochleistung im Ackerbau setzt dem Boden zunehmend zu.
Für viele alte Windkraftanlagen endet in einigen Jahren die EEG-Förderung. Ein Weiterbetrieb ist technisch möglich, doch oft nicht die beste Lösung. Wie man alte Rotoren möglichst umweltschonend entsorgt.
Könnte in fremden Planetensystemen Leben entstanden sein? Astronomen haben nun zumindest entdeckt, dass es im Umlauf um rote Zwergsterne zahlreiche Wasserwelten zu geben scheint.
Für Techniken, die Bioenergie im großen Stil verwerten und klimaschädliche Gase in den Untergrund verschwinden lassen sollen, gibt es viel Interesse.
Hoch reaktive Stoffe sammeln sich in Räumen um unseren Körper und verändern die Luft, die wir atmen. Das haben Max-Planck-Forscher entdeckt. Die große Frage bleibt, wie schädlich dieser individuelle Chemikaliencocktail ist.
Wie schnell schmelzen die Eisschilde der Antarktis, wenn der Klimawandel weiter ungebremst fortschreitet? Drei Studien liefern mögliche Szenarien.
Was John Denver 1973 in seinem Lied „Rocky Mountain High“ besungen hat, ist der Höhepunkt des Meteoritenschauers der Perseiden. Jedes Jahr im August kann man nachts bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde sehen.
Sauerstoff kann auch abiogen entstehen
Wärmeliebende Bakterien nutzen CO₂ und molekularen Wasserstoff als Energiequelle – und bilden daraus Ameisensäure. Forschern ist es nun gelungen, die molekularen Details dieses biotechnologisch aussichtsreichen Prozesses zu entschlüsseln.
Die Teleskope zur Erforschung des Kosmos nehmen immer gewaltigere Dimensionen an. Über Gründe und Grenzen eines Wachstums.
Fehlender Wasserdampf in der Luft schwächt die Wälder und gefährdet langfristig ihre Funktion als Kohlenstoffspeicher.
Eine Hitzewelle rollt heran. Doch eine größere Gefahr nähert sich schleichend und unsichtbar. Zu Besuch bei einer Schweizer Forscherin, die das früh erkannte.
Dass nichts schiefgegangen ist beim Start und der Inbetriebnahme des James-Webb-Teleskops, grenzt an ein Wunder. Nun wurden die ersten Bilder veröffentlicht, die zeigen, dass dieses Observatorium neue Maßstäbe setzt.
Die Gaia-Mission der ESA liefert Informationen über Milliarden von Sternen. Das hilft uns, unsere Milchstraße besser zu verstehen – aber das ist keinesfalls alles.
Der Fall Boivin zeigt, dass die Max-Planck-Gesellschaft mehr Mut zur Veränderung haben muss: weg von einer althergebrachten Direktorenherrlichkeit.
Der Himmel wird voller, auch im Namen der Wissenschaft. Hochgerüstete Drohnen helfen, den Planeten und seine Bewohner mit neuen Augen zu sehen. Eine Auswahl aktueller Projekte.
Um Deutschland an den Westen zu binden, betrieb der Rowohlt-Verlag eine Revolution des Geschmacksurteils: Henry Millers Kenntnis der Vulgärsprache sollte seinen Weltrang beweisen.
Exotische Eissorten: Gefrorenes Wasser gibt es in mindestens zwanzig Varianten. Die meisten davon bilden sich erst im Extremen – zum Beispiel tief im Erdinneren.
Dreißigmal wahrscheinlicher – das ist die Bilanz der Klimawandelforensiker nach der Rekordhitzewelle in Indien und Pakistan. Und die nächste Eskalationsstufe ist programmiert.
Man muss sich fragen, ob man weiß, was man zu sagen hat: In den Pazifismus des am 18. Mai 1872 geborenen Philosophen Bertrand Russell ging der Gedanke ein, dass wir unsere rationale Selbstkontrolle zu oft überschätzen.
Geowissenschaftler haben die Druckwelle der Eruption des „Hunga“-Vulkans am 15. Januar dieses Jahres im Tonga-Archipel analysiert. Demnach ist sie etwa so stark gewesen wie die verheerende Detonation des Krakatau im Jahr 1883.