Zeit der Ausbeuter, Zeit der Hüter
Der Mensch formt – und zerstört den Planeten. Ein Zurück gibt es nicht. Forscher wollen deshalb ein neues Erdzeitalter ausrufen.
Der Mensch formt – und zerstört den Planeten. Ein Zurück gibt es nicht. Forscher wollen deshalb ein neues Erdzeitalter ausrufen.
Vor einem Jahr wurden die ersten wissenschaftlichen Aufnahmen des James-Webb-Weltraumteleskops veröffentlicht. Zum Jubiläum veröffentlicht die NASA wieder ein ganz besonders eindrucksvolles Bild.
Die neue Erdepoche Anthropozän braucht einen Referenzort auf dem Planeten. Forschungsleiterin Francine McCarthy erklärt, warum sich der Crawfordsee in Kanada gegen seine 11 Konkurrenten durchgesetzt hat.
Island erlebt aktuell zum dritten Mal innerhalb von zweieinhalb Jahren einen Vulkanausbruch. Ganz ungefährlich für die menschliche Gesundheit ist ein solches Naturspektakel nicht.
Hitze und Trockenheit setzen Bäume unter Stress. US-amerikanische Forscher haben untersucht, ob und wie sich Waldökosysteme an den Klimawandel anpassen können.
Direkt oberhalb des Erdkerns gibt es Schichten, deren Beschaffenheit den gängigen Modellen widerspricht. Vor allem am Südpol sind diese häufig anzutreffen.
Das erste Mal seit Beginn der Industrialisierung liegt die mittlere Erdtemperatur über 17 Grad. Auch das Paris-Ziel von maximal 1,5 Grad Erwärmung ist Anfang der Woche wieder zeitweise überschritten worden. Der Klimawandel und El Niño befeuern die Rekordjagd.
Astronomen suchen schon lange nach Neutrinos aus der Milchstraße. Das Icecube-Experiment meldet nun Erfolg. Ein Gespräch mit Mirco Hünnefeld, dem Doktoranden, der hinter der Entdeckung steht.
Eine Reihe republikanisch geführter Bundesstaaten will den Hochschulen politische Neutralität verordnen. Die Folge sind tiefe Eingriffe in deren Autonomie – wie in Ohio.
Forscher haben herausgefunden, dass schwere Turbulenzen auf Flügen in den vergangenen vier Jahrzehnten um 55 Prozent zugenommen haben. Eine Erklärung für diesen Trend haben sie auch.
Hell beleuchtete Nächte haben viele Schattenseiten: Forscher erkennen zunehmend die schädlichen Wirkungen des verbreiteten Kunstlichts auf Mensch, Tier und Umwelt.
Jeder mag wollen, keiner will wirklich? Der Klimagipfel in der Ölmetropole Dubai steht nach einem Treffen in Bonn auf dem Spiel. Klimaanalytiker Niklas Höhne sagt, was zu tun wäre.
Keine Fortschritte weit und breit: Forscher entwickeln ein statistisches Werkzeug mit zentralen Klimadaten, um der Klimapolitik alljährlich auf die Sprünge zu helfen.
Bis 2045 will Deutschland klimaneutral werden. Doch bis dahin müssen wir uns ranhalten – und die erneuerbaren Energien massiv ausbauen.
El Niño ist schon da, aber was ist da noch? Die heftigen Temperatur-Anomalien unter der Oberfläche riesiger Meerareale entzweien jetzt auch die Klima-Pioniere.
Hohe Ambitionen zum Klimaschutz florieren, doch wenn es konkret wird, zögern viele Länder, Kommunen und Firmen. Auf der Bonner UN-Konferenz wurden die Netto-Null-Emissionsziele wissenschaftlich hinterfragt.
Ein Erdbeben, ein Überschallflug oder ein Sturm auf hoher See? Die Signale eines Seismogramms sind nicht immer leicht zu interpretieren.
Mehr Salzwiesen am Ufer und Mut zur Mangrove: Wie der Klimaschutz an den deutschen Küsten und weltweit zu verbessern wäre, zeigen Forscher in einer globalen Bestandsaufnahme.
Holzpellets gelten vielen Hausbesitzern als nachhaltiger Energieträger. Doch Forscher winken ab – die Kohlendioxid- und Ökobilanz sei zu schlecht. Auch ein weiteres Argument spricht dagegen.
Soll das 1,5-Grad-Klimaziel eingehalten werden, müssen auch die Methan-Emissionen runter. Europäische Wissenschaftsakademien fordern deshalb das schnelle Verbot von Gasheizungen.
Die brennenden borealen Wälder erweisen sich als unberechenbare Störquelle für die Atmosphäre. Schlecht für alle – und schlecht für das Klima.
Um die Klimaziele erreichen zu können, muss auch die Öl- und Gasindustrie ihre Emissionen schnell verringern. Die Internationale Energie Agentur (IEA) präsentiert fünf Maßnahmen, wie dies gelingen könnte.
Die Warnungen sind raus: Das Klimaphänomen El Niño kommt und könnte dafür sorgen, dass wir das 1,5-Grad-Ziel reißen. Noch bedrohlicher ist das drohende Wetterchaos.
Der Auftritt von Boris Palmer bringt die Frankfurter Migrationskonferenz an den Rand des Kontrollverlusts. Er steht aber nicht für das Ganze der Konferenz.
Am Meeresgrund lagern Rohstoffe, die für die Energiewende sehr wertvoll sind. Ein Staat will sie nun abbauen. Welche Folgen hätte das für das Ökosystem?
Gemahlenes Basaltgestein, gezielt auf Landflächen verstreut, zählt zu den aussichtsreichsten Maßnahmen, CO₂ aus der Luft zu entnehmen. Doch das klappt offenbar nicht überall so wie erhofft.
In der Karibik verschmutzt eine Algenblüte die Strände. Seit Jahren wird es schlimmer. Nun wollen Forscher die Pflanzen für den Klimaschutz nutzen.
Das James-Webb-Weltraumteleskop soll klären, welche fremden Welten im All potentiell lebensfreundlich sein können. Im relativ nahen System Trappist-1 haben Astronomen jetzt damit begonnen.
Grönlands gewaltige Eispanzer schrumpfen inzwischen auch in den kältesten Hochregionen. Die Eisschmelze droht bald einen kritischen Punkt zu erreichen.
Eine weltumspannende Allianz will Wildtier-Landschaften wieder herstellen und damit die natürlichen Kohlenstoffsenken für den Klimaschutz entscheidend verbessern.
Im Streit um die Zukunft des Verbrenners sind die E-Fuels in den Fokus gerückt. Sie werden aus Wasser und Kohlendioxid hergestellt. Können synthetische Kraftstoffe helfen, den Weg in die Klimaneutralität zu ebnen?
Im Devon kam es immer wieder zu starkem Sauerstoffmangel in Gewässern. Das führte zu einem Einbruch der Artenvielfalt. Eine neue Theorie macht nun Wurzeln dafür verantwortlich.
Die Sonne steigert ihre magnetische Aktivität derzeit schneller als vorhergesagt. Bereits vor einem Jahr konnte man sehen, welche Gefahren das mit sich bringt.
El-Niño kündigt sich ab Sommer an, und das bedeutet nicht nur Extrahitze und Extremwetter: Eine deutsch-chinesische Forschergruppe erwartet auch einen symbolträchtigen Klimawandel-Sprung.
Durch das NECOC genannte Verfahren wird am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) klimaschädliches Treibhausgas der Atmosphäre entzogen und in Kohlenstoff umgewandelt.
Die Verwitterung von Silikatgestein reguliert seit jeher den Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre auf natürliche Weise. Das ließe sich auch im Kampf gegen den Klimawandel nutzen.