Der rote Funke zündete nicht
Vor hundert Jahren wollten Kommunisten in Hamburg die Macht ergreifen. Warum der Putsch scheiterte, zeigt eine Ausstellung.
Vor hundert Jahren wollten Kommunisten in Hamburg die Macht ergreifen. Warum der Putsch scheiterte, zeigt eine Ausstellung.
Wenn ein Prozess dazu führt, dass er sich selbst verstärkt, kann alles plötzlich sehr schnell gehen. Im Klimasystem der Erde gibt es viele solcher Kippelemente. Wie gefährlich sind sie wirklich, und wie wird es mit dem Eis an den Polen weitergehen?
Die Chancen für die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad leben – aber nur mit einer Revolution: Sechs Jahre lautet das neue Ultimatum. Was Experten zum neuen CO₂-Budget sagen.
Sprachmodelle können helfen, Diskussionen ein freundlicheres Klima zu verleihen. Meinungen beeinflussen können sie aber offenbar nicht.
Ob die riesigen Eisschilde der Westantarktis und auf Grönland durch Klimapolitik vor dem Kollaps gerettet werden können, sollten zwei Studien klären. Fazit: Die Prognosen sind verschieden, die Risiken bleiben.
Ein guter Absorber ist auch ein guter Emitter – ein optomagnetisches Material bricht mit dieser Regel.
Halten die schmelzenden Grönland-Gletscher mehr Wärme aus als befürchtet? Neue Berechnungen wecken Hoffnung, doch als klimapolitische Entwarnung ist das Ergebnis kaum zu verstehen.
Die Asteroidenmission „Psyche“ ist am Freitagmorgen (Ortszeit) gestartet. Nicht nur die Forschung begeistert sich derzeit für die kleinen Körper des Sonnensystems. Über die Gründe für eine bemerkenswerte Häufung von Asteroiden-Missionen.
Sechs Wochen lang haben Forscher die Folgen des Klimawandels in der Arktis untersucht. Und trotz vieler gewonnener Daten und Proben ist klar: Bald muss es weitergehen.
Der Arktische Ozean bezieht sein Wasser aus vielen Quellen. Das ist wichtig, um den Rückgang des Meereises und das Angebot an Nährstoffen im Nordpolarmeer zu verstehen.
Während die Emissionsminderung zum Schutz des Klimas nicht Recht in Gang kommen will, suchen einige bereits nach anderen Lösungen. Wie aussichtsreich ist die Idee, die Atmosphäre selbst gezielt zu verändern?
Spitzbergen ist die nördlichste Siedlung der Welt – und erhitzt sich sechsmal so schnell wie andere Orte. Hier sammeln Forscher aufwendig Daten zum Klimawandel. Nur so lässt sich abschätzen, welche Gefahren noch auf die Erde zukommen.
Die Tragödien von Libyen bis Griechenland sind hausgemacht. Unterschätzt wurde aber vor allem die plötzliche Wucht des Klimawandels, wie Forscher zeigen. Eine Bestandsaufnahme.
Wissenschaftler versuchen, den Zustand der Erde anhand von neun Teilbereichen zu beschreiben. Sie warnen: Sechs der neun Belastungsgrenzen sind bereits überschritten.
Wo Gletscher weichen, können Pflanzen wachsen und Tiere sich ansiedeln. Viele Forscher fürchten überwiegend negative Effekte für die Umwelt. Und ernste Konflikte.
Turbulenzen finden sich an vielen Stellen: in der Atmosphäre genau wie in der Kaffeetasse. Die Theorie dazu ist aber noch immer unvollständig, wie Versuche in einem Windkanal zeigen.
Um die Prozesse rund um die Eisschmelze in der Arktis zu verstehen, müssen Schollen detailliert vermessen werden – denn deren Bewegung liefern vielfältige Informationen.
In der Arktis könnte von schmelzenden Gletschern eine weitere Gefahr ausgehen. Denn ihr Eis hat bislang schädliche Treibhausgase versiegelt, die nun frei werden.
Aerosole können durch ihre Kühlwirkung die Erderwärmung zu einem gewissen Grad ausgleichen. Doch die Menge der kleinen Partikel in der Atmosphäre sinkt.
Hagel birgt große Risiken – und ist wissenschaftlich kaum verstanden. Windkanäle sollen nun klären, wie die eisigen Körner entstehen.
Als vierter Nation gelingt Indien eine Landung auf dem Mond – und als erster am Südpol des Erdtrabanten. Die Raumsonde Chandrayaan-3 war am 14. Juli ins All gestartet.
Brüssel denkt über neue Klimaziele für 2040 nach. Soll bald jedes Land eine bestimmte Restmenge an Emissionen bekommen? Über die Grenzen von Emissionsbudgets und sinnvolle Steuerungsinstrumente für den Klimaschutz. Ein Gastbeitrag.
Das geplante Ablassen des radioaktiven Kühlwassers in Fukushima hat viele Proteste ausgelöst. Doch welche Gefahren hat das Vorhaben? Der Radioökologe Clemens Walther schätzt die Lage aus biologischer und radiologischer Sicht ein.
Wasserstoff ist ein zentrales Element der Klimawende. Doch um ihn wie geplant nutzen zu können, müssen noch zahlreiche Herausforderungen gemeistert werden.
Das polare Eis schmilzt gnadenlos. Eine Expedition zum Nordpol soll die Folgen untersuchen. Wir nehmen Sie die kommenden zwei Monate an Bord der „Polarstern“ mit an die Eisfront.
Textilien, Reifenabrieb, aber auch Schiffsanstriche sind eine Quelle für Mikroplastik in der Luft über dem Meer.
Forscher nahmen an, dass sich Grönlands Gletscher in den vergangenen 2,5 Millionen Jahren kaum verändert hat. Eine Bodenprobe aus dem Kalten Krieg widerlegt die These – mit weitreichenden Folgen für die Zukunft.
Im August kommt der Mond der Erde wieder ganz nah. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit: Am letzten Tag des Monats gibt es auch noch einen zweiten Vollmond.
Ob Sonne oder Regen, Wetter-Apps erleichtern unseren Alltag, doch sie sind nicht zuverlässig. Künstliche Intelligenz könnte die Prognosen verbessern.
Dass Schweine intelligent sind, steht außer Frage. Sie sind aber auch hilfsbereit, wie Versuche mit eingesperrten Artgenossen zeigen. Allerdings helfen sie wohl nicht aus Empathie.
Im August steht Deutschland ein „Blue Moon“ bevor: zwei Vollmonde innerhalb eines Monats. Das Ereignis ist selten, sein Name geht vermutlich auf ein Missverständnis zurück.
Ordentlich Druck auf dem Kessel: Seit Monaten geben anhaltende Rekordtemperaturen und historische Eisschmelzen an den Rändern der polaren Eiskappen Rätsel auf.
Auch auf dem Merkur gibt es Aurora. Doch anders als auf der Erde ist das Spektakel wenig farbenfroh – sehen kann man es nur mit Röntgenteleskopen.
Ein klarer Schuldspruch: Der Klimawandel hat einer Studie zufolge die Extremhitzewellen in Südeuropa, USA, Mexiko und sehr wahrscheinlich auch in China entfacht.
Der Blick vom All zur Erde bewegt uns nicht erst, seit wir uns ihrer Gefährdung bewusst wurden. Ein Gespräch mit dem Historiker Alexander Geppert.
Ist wirklich ein neues Erdzeitalter angebrochen? Einer der Initiatoren der Anthropozän-Initiative spricht über schwierige Entscheidungen.