Warum Indien das Handelsabkommen ablehnt
Eigentlich schien der Durchbruch in Bali schon erreicht. Doch nun hat sich Indien quer gestellt. Das globale Handelsabkommen der WTO ist gescheitert. Weshalb?
Eigentlich schien der Durchbruch in Bali schon erreicht. Doch nun hat sich Indien quer gestellt. Das globale Handelsabkommen der WTO ist gescheitert. Weshalb?
Ein globales Abkommen sollte den weltweiten Handel zwischen den Ländern erleichtern. Doch die WTO ist mit ihren Bemühungen gescheitert - vor allem am Widerstand eines Landes.
Die Geschäftszahlen des Tages kommen von SAP, Google und IBM. Aber auch Morgan Stanley dürfte interessant werden. Zudem gibt es den Philadelphia-Fed-Index.
China verlangte hohe Zölle auf amerikanische Autos. Nun hat die Welthandelsorganisation entschieden, dass das nicht in Ordnung ist.
Putin tut so, als ginge es ohne den Westen - dabei ist sein Reich wirtschaftlich marode und abhängig. Durch seine Machtpolitik setzt der Präsident Russlands wirtschaftliche Zukunft aufs Spiel.
China ist der weltgrößte Hersteller von Rohstoffen, die für Handys und Computer essentiell sind. Das Land hat den Export beschränkt - und dafür Ärger mit der Welthandelsorganisation bekommen. Nun legt es nach.
Russland lässt kein Schweinefleisch aus Europa mehr ins Land und will sich so gegen die Afrikanische Schweinepest schützen. Die EU reagiert empört und denkt nun über Konsequenzen nach.
Am Dienstag stimmt die EU über den Anbau des Genmaises 1507 ab. Die Bundesregierung will sich enthalten – die Folgen sind weitreichend.
Der Erfolg der Handelskonferenz auf Bali zeigt: Die WTO lebt. Das ist eine wichtige und nicht selbstverständliche Botschaft.
Die Globalisierung bekommt eine zweite Chance. Auf Bali haben 159 Länder am Samstag ein historisches Abkommen geschlossen.
Nachdem Kuba seinen Widerstand aufgegeben hat, beschloss die Welthandelsorganisation mit einem Tag Verspätung Erleichterungen im globalen Handel. Ein Erfolg war lange fraglich.
Bei der Welthandelskonferenz in Bali hatte ein historischer Durchbruch beim weltweiten Abbau von Handelsschranken angebahnt. Dann legte Kuba aus eigensüchtigen Motiven sein Veto ein.
Kuba und drei weitere Staaten lehnen das auf Bali ausgehandelte Abkommen zur Liberalisierung des Welthandels ab. Kuba erklärte bei der 9. Welthandelskonferenz, es verweigere auch im Namen Boliviens, Venezuelas und Nicaraguas die Zustimmung. Nun wird weiter verhandelt.
Auf Bali unternehmen rund 160 Länder einen letzten Versuch, ein umfangreiches Handelsabkommen auf den Weg zu bringen. Gelingt ihnen das nicht, hat die Welthandelsorganisation wohl ausgedient.
Die Handelskonferenz auf Bali steht am Rande des Scheiterns. Auch in der Nacht zum Donnerstag erreichten die Minister keinen Konsens beim Abbau von Agrarsubventionen.
Die Welthandelsrunde steht kurz vor dem Scheitern: Indien blockiert kompromisslos den Versuch, Agrarsubventionen abzubauen.
Seit zehn Jahren wollen sich die 159 Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation auf ein Freihandels-Paket einigen. Nun unternehmen sie den wohl letzten Anlauf, es zu verabschieden.
Wann fällt für ein Geweih Importzoll an? Der Welthandel steckt voller Fragen, aber er soll einfacher werden. Noch zeigen sich viele Kuriositäten im Frachtzentrum des Frankfurter Flughafens.
Ust-Labinsk, 24. NovemberDie Sowjetunion grüßt von den Wänden, aber Ljudmila Demjanenko redet von Wettbewerb. Wenn sich eine Zuckerfabrik nicht modernisiere, ...
bet. MOSKAU, 11. September. Der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA) sieht in der russischen Fahrzeugwirtschaft wachsende Zeichen für Protektionismus.
Eigentlich wollten sich die meisten Länder der Welt längst auf ein neues Handelsabkommen einigen. Wenn das nicht bald gelingt, werde die WTO bedeutungslos, sagt ihr neuer Chef.
Global und liberal: das klingt in westlichen Ohren wie ein Erfolgsrezept. Die in Genf ansässige Welthandelsorganisation WTO hat 159 Mitglieder, die sich rund ...
Ausgerechnet der Mann, der vor zehn Jahren entscheidenden Anteil daran hatte, die Doha-Runde der Welthandelsgespräche zu sprengen, soll jetzt die
du./loe. ZÜRICH/FRANKFURT, 28. August. 159 Mitgliedsländer zählt die Welthandelsorganisation (WTO) mit Sitz in Genf. Groß und Klein sind vertreten, arme ...
Deutschland wird im Direktorium der Welthandelsorganisation WTO von Oktober an mit einem stellvertretenden Generaldirektor vertreten sein.
GENF, 5. August. Seit September 2005 ist Pascal Lamy Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf. Jetzt ist Schluss, nach zwei Amtsperioden tritt ...
bet. MOSKAU, 26. Juli. Russlands Alleingänge beim Errichten von Handelshemmnissen ziehen immer mehr Kritik auf sich. Anfang Juli erhob die EU bei der ...
hmk. BRÜSSEL, 9. Juli. Die Europäische Kommission hat im Streit über die von Russland erhobene Verschrottungsgebühr auf Autos die Welthandelsorganisation (WTO) ...
hmk. BRÜSSEL, 13. Juni. Die Europäische Union geht vor der Welthandelsorganisation (WTO) gegen chinesische Strafzölle auf rostfreie Stahlrohre vor.
Die Europäische Union will im Handelsstreit mit China angeblich die Welthandelsorganisation WTO einschalten. Geplant sei eine Klage gegen chinesische Zölle auf bestimmte Stahlimporte, heißt es aus EU-Kreisen.
Die Welthandelsorganisation wird erstmals von einem Lateinamerikaner geführt. Zwar bevorzugte die EU den mexikanischen Kandidaten, doch schließlich setzte sich der Brasilianer Roberto Azevêdo durch. Er steht nun vor schwierigen Aufgaben.
bet. MOSKAU, 7. April. Mit Russland präsentiert sich in diesem Jahr ein sehr ungleicher Handelspartner Deutschlands auf der Hannover Messe.
Wer ist die größte Handelsnation der Welt? Nach jüngst veröffentlichten Statistiken hat China im vergangenen Jahr erstmals das Handelsvolumen der Vereinigten Staaten überholt. Deutschland liegt auf dem dritten Platz.
Ein weltweites Freihandelsabkommen liegt in weiter Ferne. Stattdessen verhandeln nur einzelne Regionen miteinander - vor allem über den Abbau von Bürokratie.
bet. MOSKAU, 4. Februar. In Zentralasien, einem toten Winkel der Weltwirtschaft, sind auch die Sorgen der Weltwirtschaft klein.
Der Welthandel wird dieses Jahr um 4,5 Prozent zulegen, sagt der scheidende Generaldirektor der Welthandelsorganisation. Europa und Japan müssen in die Gänge kommen.