„Berliner Mietendeckel ist maximal unsozial“
Wohnraum und Mietpreise sind Dauerbrenner in der Sozialpolitik: Ein Gespräch mit Lars von Lackum, Chef des Wohnungskonzerns LEG, über aufgebrachte Mieter, kaputte Aufzüge und finanzielle Zumutungen.
Wohnraum und Mietpreise sind Dauerbrenner in der Sozialpolitik: Ein Gespräch mit Lars von Lackum, Chef des Wohnungskonzerns LEG, über aufgebrachte Mieter, kaputte Aufzüge und finanzielle Zumutungen.
Alles zieht nach Berlin. Es mangelt an Wohnraum. Aber selbst in den beliebtesten Vierteln stehen Häuser leer, vermutlich aus Spekulationsgründen. Die Stadt versucht bisher vergeblich, dagegen vorzugehen.
Die sogenannte Einhausung eines Teils der A661 im Osten von Frankfurt rückt näher. Land und Stadt haben eine Übereinkunft dazu geschlossen. Sie soll neuen Wohnraum ermöglichen.
Besonders alleinerziehende und junge Erwachsene sind gefährdete Personengruppen. Für den Anstieg der Zahlen gibt es mehrere Gründe.
Die Stadtverordneten bringen ein umstrittenes Bauprojekt in Bad Nauheim auf den Weg. Ein für die Erweiterung des Friedhofs gedachtes Areal wird zu Bauland.
Erst Google, dann Facebook, nun Apple: Die großen Tech-Unternehmen bauen jetzt verstärkt Wohnungen. Aus gutem Grund.
Durch Aufstockung und Dachausbau könnten Tausende neue Wohnungen entstehen und den angespannten Markt entlasten. Doch in der Praxis scheitern viele Vorhaben an bürokratischen Hürden.
Berlin plant die Begrenzung der Wohnungsmieten und setzt Mieterhöhungen enge Grenzen. Das schadet der Daseinsvorsorge, also dem notwendigen öffentlichen Beitrag zur Bereitstellung von Wohnraum.
Die Suche nach bezahlbaren Wohnungen im Rhein-Main-Gebiet wird zunehmend schwieriger. Mit Aufstockungen von Supermärkten könnte sich die Situation entspannen.
Vor allem die Hauptstadt Wien wird in der Debatte um bezahlbaren Wohnraum immer wieder als Vorbild genannt. Dabei steigen die Mieten dort besonders kräftig – und die starke Regulierung verschärft die Wohnungsknappheit noch.
Überall in Deutschland fehlt Wohnraum, gerade in den großen Städten. Es wird also gebaut – doch nicht überall in gleichem Tempo.
Nach einem Bericht des Magistrats gibt es in Offenbach 3841 geförderte Wohnungen. Auch Wohnungsbau für mittlere Einkommen wird inzwischen bezuschusst. Doch nur wenige nutzen die finanzielle Hilfe.
Der Mangel an Wohnraum rückt die Zweckentfremdung wieder mehr als Blickfeld. Auch wegen Airbnb. Aber es gibt Mittel gegen den Hang, Miet- in Ferienwohnungen umzuwandeln. Das zeigt das Beispiel München.
Mehr Wohnungen für Einheimische – das fordern einige Gemeinden in Bayern und kündigen an, Zweitwohnungen zu reduzieren.
Hessens Städte wachsen und müssen Wohnraum schaffen. Der Bau-Minister unterstützt das. Er hat große Pläne. Doch die sorgen für scharfe Kritik.
Bauunternehmen haben derzeit volle Auftragsbücher. Auch in Hessen entsteht neuer Wohnraum – aber am falschen Ort
Neubaugebiete scheitern oft am Protest weniger, aber gut organisierter Bürger. Das geht zu Lasten derer, die keinen bezahlbaren Wohnraum finden. Dagegen müssen Kommunen mehr tun.
Der Vermieter eines Hauses am Frankfurter Schaumainkai meldet Eigenbedarf an. Die Bewohner sollen deshalb ausziehen, wehren sich aber juristisch. Was folgt, ist ein zähes Ringen um Recht.
Die Hauptstadt mag sexy sein, aber die Hansestadt sorgt für Wohnungen. Das liegt auch an dem Verhältnis der Berliner Politik zur Wirtschaft – das in Hamburg wiederum bezahlbaren Lebensraum hervorbringt.
Um den Wohnungsbau in Deutschland anzukurbeln, fordert die von Bundesinnenminister Seehofer eingesetzte Baulandkommission umfangreiche Gesetzesänderungen und Steuerfreibeträge.
Der Immobilienmarkt in Frankfurt ist extrem angespannt. Bezahlbahrer Wohnraum wird zur Mangelware. Eine neue Stabsstelle soll künftig Mieter besser unterstützen.
Es ist empörend, wie mit dem Wohnraum und damit auch mit dem Wohlergehen der Bewohner spekuliert wird. Aber sind Enteignungen die Lösung – oder läuft die Debatte in die falsche Richtung?
Hohe Mietpreise und knapper Wohnraum - kaum ein Thema bewegt Bewohner und Politiker in deutschen Großstädten mehr. In Berlin stemmen sich Mieter in der Karl-Marx-Alle gegen den Verkauf hunderter Wohnungen und die Stadt hilft.
Die Suche nach bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt ist nicht neu. In der kurzen Ära des großen Stadtbaurats Ernst May entstanden vor fast 100 Jahren neue Siedlung. Zum Jubiläum sollen sie nun glänzen.
Tauschbörsen könnten helfen, den knappen Wohnraum in Großstädten besser zu nutzen. Die Idee ist gut – doch es gibt viele Hürden.
Auch abseits befestigter Wege lässt es sich gut übernachten. Wer dafür etwas Komfort haben möchte, wählt am besten den Expeditions-Trailer.
Wer in einer Genossenschaftswohnung lebt, ist Mieter und Eigentümer zugleich. Doch die Wartelisten sind lag, und wer Mitglied wird, muss oft weiterhin warten.
Steigende Mieten und Wohnungsmangel verstärken soziale Ungleichheit und Armut in Deutschland. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten im Auftrag des Sozialverbands Deutschland.
Bis 2040 könnten bis zu 500.000 Wohnungen fehlen, sagt ein Bündnis in Hessen. Gegen Wohnmangel und für die Mietpreisbremse kamen am Samstag in Frankfurt Tausende Menschen zusammen.
Hessens Städte platzen aus allen Nähten. Eine Studie des Pestel-Instituts offenbart eine hohe Nachfrage an bezahlbarem Wohnraum. Doch auch auf dem Land wird es eng.
Portale wie Airbnb stehen im Verdacht, Wohnraum zu verknappen. Doch der Schaden, den sie anrichten, dürfte viel kleiner sein als bisher angenommen.
Lange Zeit passierte in der Wohnungspolitik zu wenig. Jetzt regiert der politische Aktionismus. Welche Maßnahmen wird die Regierung beim kommenden Wohngipfel ankratzen – und welche nicht?
Wohnungsnot in der Rhein-Main-Region: Vorgegebene Neubauzahlen für Kommunen könnten Abhilfe schaffen. Doch damit würden wieder neue Herausforderungen entstehen.
Im Landtagswahlkampf ist die Wohnungsversorgung bei allen Parteien ein Thema. Kein Wunder, denn gerade im Ballungszentrum Rhein-Main ist bezahlbarer Wohnraum auch für Durchschnittsverdiener knapp. Zum Beispiel in Frankfurt.
Politiker versprechen mehr bezahlbare Wohnungen, damit die Mittelschicht in der Stadt bleiben kann. Eine Erzieherin, eine Krankenschwester und ein Feuerwehrmann erzählen, was sie davon halten.
Die Honigernte fällt besser aus, Bio-Lebensmittel findet man in immer mehr Discountern, und es gibt so viel Wohnraum wie nie zuvor: Das sind die erfreulichen Meldungen, die in dieser Woche zu kurz gekommen sind.