Voll möbliert und leer gefegt
Von mit Bett, Tisch und Küche möblierten Apartments profitiert, wer eine kurzzeitige Bleibe sucht. Und der Vermieter. Wem könnte das schaden?
Junge Menschen müssen oft viel Geld für das Wohnen ausgeben. Dadurch bleibt ihnen weniger zum Sparen für ein Eigenheim. Auch für die Volkswirtschaft sind die hohen Mieten schlecht.
Von mit Bett, Tisch und Küche möblierten Apartments profitiert, wer eine kurzzeitige Bleibe sucht. Und der Vermieter. Wem könnte das schaden?
Es werden dringend neue Wohnungen benötigt. Die Politik beschäftigt sich aber lieber mit Preisbremsen und anderen Regulierungen.
Das Vermieten möblierter Wohnungen bietet einen Ausweg gegen strenge Mietpreisregeln. In einigen Städten soll die Praxis unterbunden werden.
Immobilien enteignen, Mieten begrenzen: Wie soll so günstiger Wohnraum entstehen? Eine Bürokratie-Spirale verhindert Investitionen.
Hildegard S. bekommt eine kleine Rentenerhöhung, zahlt plötzlich aber viel mehr an das städtische Wohnungsamt in Frankfurt. Die Fehlbelegungsabgabe soll Gerechtigkeit herstellen – Mieterschützer nennen sie unfair.
Es wird zu wenig gebaut und umgezogen. Mieten und Kaufpreise steigen weiter. Experten nehmen nun die Mieter mit günstigen Altmietverträgen in den Fokus.
Wieder sind Vermieter in Karlsruhe abgeblitzt. „Legitim“, „geeignet“ und „erforderlich“ finden die Verfassungsrichter die Berliner Mietpreisbremse. Leider.
In Städten mangelt es oft an Wohnraum. Doch Wohnungen zu verstaatlichen oder ältere Menschen aus großen Wohnungen zu vertreiben, ist keine Lösung.
Eine Berliner Eigentümerin wurde von ihren Mietern erfolgreich auf die Rückzahlung von zu viel gezahlter Miete verklagt. In Karlsruhe reichte sie Beschwerde ein. Die sei unbegründet, entschied das Gericht.
Das Bundesjustizministerium will Indexmieten deckeln und die Umgehung der Mietpreisbremse erschweren. Das Vorhaben birgt die Gefahr, das Wohnungsangebot zu begrenzen und die Situation für Mieter zu verschärfen.
Die Bundesregierung will Mieter finanziell entlasten. Ein Gesetzesentwurf sieht dazu strengere Vorgaben für Vermieter vor. Der Verband der Haus- und Wohnungseigentümer übt scharfe Kritik.
Neue Regeln für Möblierungszuschläge, gedeckelte Index-Mieterhöhungen und weniger Befristungen – was das Justizministerium laut einem Bericht zugunsten von Mietern plant, dürfte noch für Diskussionen sorgen.
Immer wieder werden Wohnungen teuer untervermietet. Das verdeutlicht einmal mehr, wie kaputt der deutsche Wohnungsmarkt ist.
Vom Untermieter mehr verlangen, als man selbst zahlt? Das ist laut BGH nicht rechtmäßig. Zweck einer Untervermietung sei es nicht, die Möglichkeit zu schaffen, Gewinn zu erzielen.
Ein Pilotprojekt des Frankfurter Wohnungsamtes zeigt: Viele Vermieter missachten die Mietpreisbremse. Konsequenzen hat diese Erkenntnis jedoch nicht.
Die Bundesjustizministerin kündigt eine Reform des Mietrechts an, um Wohnraum bezahlbarer zu machen. Indexmieten sollen künftig um maximal 3,5 Prozent pro Jahr steigen können.
Spitzenmieten für Büros steigen in Innenstädten, aber abseits davon die Leerstände. Entsteht dann mehr Wohnraum? Umbauten scheitern immer wieder an hohen Kosten.
Bauen ist teuer. Mit dem standardisierten „Hessenhaus“ zeigt die Frankfurter Wohnungsgesellschaft GWH, wie es anders geht: ohne Keller und ohne Luxus.
Nach der Kündigung des Mietvertrags sucht das naturwissenschaftliche Mitmachmuseum Experiminta in Frankfurt weiter passende Räume. Auch die ehemalige Stadtbibliothek ist im Gespräch.
Die Wohnungskosten erhöhen sich in vielen Orten, aber nicht überall. So entwickeln sich aktuell Mieten und Kaufpreise für kleinere Wohnungen. Wo bieten sich gute Gelegenheiten zum Kauf?
Alle reden davon, aber die Bedeutung bleibt oft unklar: Bezahlbarer Wohnraum fehlt. Für bestimmte Gruppen steigt die Mietbelastung, aber andere können mehr zahlen.
In Großstädten ist der Wohnungsmarkt stark angespannt, trotzdem könnte die Mietpreisbremse mancherorts fallen. Der Grund sind Gutachten - und politischer Zank.
Die Mietpreisbremse ist gescheitert, die Wohnungsmärkte sind weiter überhitzt. Dennoch hält die Politik in Hessen an dem ungeeigneten Instrument fest.
Die Mietpreisbremse in Hessen sorgt für Diskussionen: Ein neues Gutachten zeigt Veränderungen auf den Wohnungsmärkten, doch die Zahlen sollen nicht stimmen. Die Landesregierung plant nun eine einjährige Verlängerung.
Laut einem Gutachten ist der Wohnungsmarkt in Frankfurt nicht mehr angespannt. Damit würde die Mietpreisbremse auslaufen. Das will die Landesregierung verhindern.
Zwei Drittel der Studenten in Deutschland sind finanziell überlastet. Das liegt vor allem an den steigenden Mietkosten. Doch es gibt auch Städte mit günstigem Wohnraum.
Eine Projektmanagerin, eine Buchhalterin und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter legen ihr Gehalt offen – und erzählen, wie sie das Geld ausgeben.
Ein Mieter hat eine Wohnung mit deutlichem Zuschlag untervermietet: 962 statt 460 Euro. In Zeiten angespannter Wohnungsmärkte werden Grenzen für die Untervermietung nun höchstrichterlich geklärt.
Frankfurt will härter gegen Menschen vorgehen, die keine Miete zahlen wollen. Um Geld geht es auch bei „Wissenschaft im Dialog“ - Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Gemeinschaftliche Wohnprojekte gelten als geeignetes Mittel, um die Wohnkosten niedrig zu halten. Doch alternative Baugruppen stoßen an Grenzen.
Für 100 Euro mehr kann ein Paar in Bayern 35 Quadratmeter zu seiner bisherigen Wohnung hinzumieten. Die Renovierung hat es selbst gestemmt. Wann sich ein eigenständiger Umbau lohnt.
Bei der kommunalen städtischen Wohnungsgesellschaft ABG werden die Mieten auch künftig gedeckelt. Sozial ausgewogen ist das nicht.
Die Stadt Frankfurt finanziert den Mietenstopp bei ihrer Wohnungsgesellschaft ABG aus Steuergeldern. Dadurch soll verhindert werden, dass Instandhaltung und Neubau vernachlässigt werden.
Die Mieten steigen immer höher. Nicht immer ist das legal – doch es wird für Mieter leichter, sich dagegen zu wehren.
Die Schere zwischen Baukosten und Mieten geht in Hessen immer weiter auseinander. Dadurch werde die Instandhaltung von Wohnungen gefährdet, sagt die Wohnungswirtschaft.
Die städtische ABG Frankfurt Holding erhöht ihre Mieten bis 2030 nur um maximal ein Prozent im Jahr. Nach Ansicht der FDP ist das ein Wahlkampfgeschenk.