Großvermieter in der Debatte um knappen Wohnraum
Vonovia hat nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts angekündigt, keine Mieten nachzufordern. Der Verlust liegt bei 10 Millionen Euro, das Thema ist damit aber nicht abgehakt.
Vonovia hat nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts angekündigt, keine Mieten nachzufordern. Der Verlust liegt bei 10 Millionen Euro, das Thema ist damit aber nicht abgehakt.
Rädchen im Getriebe: Chan Ho-keis Buch „Die zweite Schwester“ ist eine Mischung aus Gesellschaftsroman, Familienepos und Thriller. Im Mittelpunkt steht zwar ein Hacker, die heimliche Hauptfigur ist jedoch der Schauplatz.
Wohnraum ist nach wie vor eine beliebte Geldanlage – aber nicht für jede Geldbörse geeignet. Volker Looman erklärt, wann sich die Investition lohnt.
Stadtplanerin Christine Reicher über Flächenfraß, die Tücken innerstädtischer Nachverdichtung und warum Grün auch eine soziale Frage ist.
Wohnraum wird in Frankfurt immer teurer: Planungsdezernent Mike Josef (SPD) und der Spitzenkandidat der Bürger für Frankfurt, Mathias Mund, suchen nach einem Ausweg.
Wohnraum +++ Katholiken +++ Diskurs über Künstler*innen +++ Ruhezonen für die Gams
Der Streit um die Günthersburghöfe dominiert den Wahlkampf in Frankfurt. Aber auch andere Aspekte der Wohnungspolitik sind zwischen den Parteien umstritten.
Die Bundesregierung rechnet sich ihre Wohnraumbilanz schön. Das ändert nichts daran, dass Nachfrage und Angebot nach wie vor weit auseinander klaffen.
Vor allem Jüngere können sich eine größere Wohnung oder gar eigene vier Wände kaum noch leisten. Mit unserem Tool können Sie Ihre Wohnfläche mit den Platzverhältnissen anderer Gruppen vergleichen.
Auch wenn die Pandemie vorbei ist, werden viele Büros leer bleiben. Man kann sie zu Wohnungen umbauen. Aber zu welchem Preis?
Baugrundstücke sind auch auf dem Land heiß begehrt, selbst wenn die Kosten ins Uferlose steigen. Ein Beispiel aus Oestrich-Winkel im Rheingau, warum bezahlbarer Wohnraum Mangelware bleibt.
Mit ihrem Mittelstandsprogramm fördert die Stadt Frankfurt günstigen Wohnraum. Aber die Beantragung ist so kompliziert, dass einige Wohnungen leer stehen.
Wohnraum scheint knapp zu sein, Kauf- und Mietpreise von Wohnungen steigen weiter. Doch bald könnte es sogar zu einem Überangebot kommen. Die Folgen wären fatal. Ein Gastbeitrag.
Wie entsteht günstiger Wohnraum? Tübingen setzt auf Baugebote, Potsdam auf den Kauf von Boden und andere auf das Verbot des Umwandelns in Eigentumswohnungen.
Großstädte suchen verzweifelt nach Wohnraum. Im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen soll Aufstocken zur Lösung des Problems beitragen. Tausende neue Wohnungen entstehen. Ein ähnlich großes Projekt wie in der Platensiedlung ist aber nicht in Sicht.
Auch in Corona-Zeiten steigen die Wohnungspreise und Mieten. Sogar im Osten tut sich was. Am größten ist der Hype im Umland der deutschen Ballungsräume – wer mehr Wohnraum will, muss raus aufs Land.
Im Frankfurter Nordwesten soll ein grüner Stadtteil entstehen. Es gibt gute Gründe, an der Sinnhaftigkeit des Projekts zu zweifeln. Dennoch braucht Frankfurt dringend ein Ventil, um die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu stillen.
Eine Hamburger Familie liebt das Großstadtleben – und zieht dennoch weit hinaus aufs Land in ein kleines schleswig-holsteinisches Dorf. Klappt dort die „Integration“?
Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, will die Stadt Bad Homburg eine städtische Wohungsbaugesellschaft gründen. Es ist der zweite Anlauf, und diesmal dürften rechtliche Hürden keine Rolle spielen.
Offenbach hat mit einem Beschluss der Stadtverordneten sogenanntes Kooperatives Wohnbauland auf den Weg gebracht. Man verspricht sich davon allerhand. Doch die Stadt sollte Bedenken berücksichtigen.
Amerikas Schwarze wurden über Jahrzehnte am Kauf eines Eigenheims gehindert. Bis heute sind sie arm und sozial abgehängt. Das soll sich jetzt ändern.
Bühnenraum steht leer, Mietobjekte sind durchgängig gefragt: Der Cantate-Saal in Frankfurt zeigt mit „Drei Zimmer, Küche, Hinterbühne – Eine Besichtigung“ die Chancenlosigkeit bei der Wohnungssuche auf.
Die Großbank UBS sieht Frankfurt und München mit Blick auf den Wohnungsmarkt als die derzeit am stärksten überbewerteten Großstädte der Welt. Für die Bewohner wird das Leben dort zunehmend unerschwinglich.
Mit Fördergeld will Hessen den Bau günstiger Wohnungen unterstützen und mit einer verstärkten Mietpreisbremse bezahlbaren Wohnraum erhalten. Einige Städte fallen aber aus der Liste heraus, darunter Kassel.
In jeder schicksalhaften Krise verwirklicht sich auch ein allgemeines Risiko, das weder Vertragspartner noch Sozialstaat voll übernehmen können. Doch wer zahlt dann? Ein Gastbeitrag.
In der Barbarei: Wer auf Gewalt setzt, tut so, als sei der Rechtsstaat schon am Ende. Gegen die Täter von Leipzig hilft nur eine robuste Antwort.
Das Bild der Großstadt als Ort, an den es alle Welt drängt, hat Risse bekommen. Erledigt ist das urbane Wohnen damit aber nicht.
Lange Zeit wurde nicht darüber nachgedacht, wie Städte inklusiver gestaltet werden könnten. Frauen und gesellschaftliche Minderheiten wurden bei der Planung schlichtweg ignoriert – das hat bis heute Folgen.
Corona und die Auto-Renaissance verschärfen die Verkehrsprobleme in den Städten. Ideen für Alternativen gibt es genug. Besonders der Luftraum bietet Potential.
Das Baulandmobilisierungsgesetzes soll die Umwandlung von Mietshäusern in Eigentumswohnungen von einer behördlichen Genehmigung abhängig machen. Für die Gemeinden bedeutet dies mehr Einflussmöglichkeiten.
Seit Ende Februar gilt in Berlin der Mietendeckel. Viele Vermieter verlangen dank eines Tricks trotzdem höhere Mieten – oder sie verkaufen ihre Wohnungen kurzerhand. So war das nicht geplant.
In München ist die Zwischenvermietung über Airbnb sehr beliebt. Doch der Wohnraum ist knapp. Die Stadt will deshalb an die Buchungsdaten – und klagt durch alle Instanzen.
Wer in den siebziger Jahren modern wohnen wollte, zog ins Hochhaus. Doch die Siedlungen sind inzwischen vielerorts zu sozialen Brennpunkten geworden. Ein Besuch in Dietzenbach.
Die Corona-Krise bremst die Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland nicht, sagt Sebastian Wagner, der Geschäftsführer der Verkaufsplattform Hausgold. Stattdessen seien viele auf der Suche nach Immobilien.
Die Preise für Bauland steigen in den Ballungsräumen. Um günstige Flächen zu entwickeln, gehen Städte viele Wege.
Weder das freie Spiel der Kräfte noch Eingriffe der Politik alleine reichen, um den Wohnungsmarkt in Wachstumsregionen wie Frankfurt in die richtige Richtung zu lenken. Nur eines würde Abhilfe schaffen.