Geldregen über Asien
China, Japan und Amerika liefern sich ein bizarres Rennen um die Vergabe von Krediten in Asien. Der Kontinent braucht Billionen. Die Geberländer wissen genau, dass ihr Geld gut angelegt ist.
China, Japan und Amerika liefern sich ein bizarres Rennen um die Vergabe von Krediten in Asien. Der Kontinent braucht Billionen. Die Geberländer wissen genau, dass ihr Geld gut angelegt ist.
In Asien spielt sich ein bizarres Rennen um Einfluss durch Hilfsgelder ab. Nach der Gründung der chinesischen Entwicklungsbank AIIB bietet Japan nun Südasien weitere 100 Milliarden Dollar. Auch die Weltbank möchte in der Region weiter etwas zu sagen haben.
In den ärmeren Ländern der Welt ist spontan „Technobanking“ entstanden - ganz ohne Staatseinmischung. Viele Zahlungen werden übers Mobiltelefon geleistet.
So billig wie dieses Jahr waren Rohstoffe seit zwölf Jahren nicht mehr. Die schwächelnde chinesische Wirtschaft lässt nicht auf Besserung hoffen.
Griechenland droht das Geld auszugehen. Trotzdem deutet nichts auf eine Annäherung mit den Gläubigern hin. Im Gegenteil: Finanzminister Varoufakis bekräftigt noch einmal, dass er einer Fortsetzung des Austeritätsprogramms nicht zustimmen werde.
Finanzminister Wolfgang Schäuble widersetzt sich den Wachstumsrezepten von IWF und Weltbank: Investitionen auf Pump würden nur wieder neue Krisen bringen. Wen er damit meint, ist allen Beteiligten klar.
Die Weltbank erwartet für die kommenden Jahre ein schwächeres Wachstum in China, darunter wird die Region leiden. Dafür bietet sich den Ländern in Ostasien eine neue Chance: der niedrige Ölpreis.
Von Google bis zur Weltbank: Der Kapitalismus scheint immer buddhistischer werden zu wollen. Braucht er die östliche Spiritualität, um zu überleben? Und: Wer unterwandert da wen?
Tokios Börse schließt nahe einem 15-Jahreshoch. Japans Zentralbank belässt die Geldpolitik unverändert. Das Volumen der Verbraucherkredite in Amerika steigt stärker als erwartet.
Auf dem Wirtschaftsgipfel auf der chinesischen Insel Hainan wirbt Xi Jinping für eine neue Ordnung Asiens. Der Staatschef macht außerdem Werbung für die neue Entwicklungsbank AIIB, die als Konkurrent der Weltbank gilt. Und er hat damit Erfolg.
China baut mit seiner Entwicklungsbank einen Konkurrenten zur Weltbank auf. Gegen den Willen Amerikas ist auch Deutschland beigetreten. Das zeigt, wie sich die Macht von West nach Ost verschiebt.
Vergeblich haben die Vereinigten Staaten versucht, eine chinesische Konkurrenz zur Weltbank zu verhindern. Pekings neuer Entwicklungsbank für Asien treten nach Großbritannien nun auch Deutschland, Frankreich und Italien bei.
Der Deutsche Spendenrat gibt die Spendensumme für das Jahr 2014 bekannt, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln beschäftigt sich mit einer möglichen Blase am deutschen Immobilienmarkt und Eon, Deutsche Post und MAN laden zur Bilanzpressekonferenz.
Die wirtschaftliche Misere vertreibt die Menschen. Stromausfälle und marode Kraftwerke blockieren die Entwicklung. Können deutsche Unternehmen die Zeitbombe entschärfen?
Neue Bilanzlöcher will Österreich nicht mehr füllen. Nun rückt ein Schuldenschnitt näher. Der träfe neben der Bayern LB auch Allianz und Deutsche Bank.
Die Zahl der kosovarischen Asylbewerber in der EU ist dramatisch angestiegen. Warum aber laufen dem Kosovo die Bürger weg? Ein Gespräch mit dem Außenminister des jungen Landes, Hashim Thaçi.
Der neue Ebola-Impfstoff weckt große Hoffnungen. Doch Seuchenexperten arbeiten auch an anderen Projekten. Ob eine Versicherung, wie es die Weltbank vorschlägt, künftig gegen Pandemien schützen wird, ist umstritten. "Geld heilt Ebola nicht", heißt es bei "Ärzte ohne Grenzen".
Der amerikanische Verbraucher hat durch die Finanzkrise die Lust auf den Konsum auf Pump verloren. Was hält ihn zurück?
Das Industriemetall ist so günstig wie seit knapp sechs Jahren nicht mehr. Das ist fundamental nicht zu rechtfertigen. Doch alle Rohstoffe stehen im Bann des billigen Öls. Auch die Bergbau-Aktien sind unter Druck.
Nach Williams Besuch bei Barack Obama und seiner Rede in der Weltbank trafen die die britischen Royals Jay-Z und Beyoncé. Echte Vertrautheit wollte zwischen Amerikas Queen, dem Rapper-King und den echten Royals aber nicht aufkommen.
Hitzewellen und ein Anstieg des Meeresspiegels: Einige Folgen des Klimawandels sind nach einem Bericht der Weltbank umumkehrbar – selbst wenn die Regierungen jetzt noch schnell handeln. Das trifft vor allem die ärmeren Länder.
Wenn ein Ozeanschiff ausgedient hat, wird es in Bangladesch zur Rohstoffquelle. Mafia, Banken und Werften verdienen daran. Die Arbeiter sind ziemlich schutzlos und lassen ihr Leben.
In Asien beginnt ein Reigen von Spitzentreffen, bei denen es um die Zukunft der Welt geht. Amerika versucht, Chinas wachsenden Einfluss einzudämmen.
Die Wirtschaft wächst nicht mehr so stark wie früher. Zum Asiengipfel bangen Staaten und Unternehmen auf der ganzen Welt: Sind die goldenen Zeiten vorbei?
Krisen und Konflikte: Es gibt Länder, in denen das Unternehmersein heroische Anstrengungen erfordert. Die Weltbank hat ein neues Ranking erstellt, welche Länder ihre Unternehmen am schlechtesten behandeln. Darunter sind einige Altbekannte, und ein paar Überraschungen.
Verdachtsfälle in Frankreich, Spanien und Dänemark schüren die Angst vor der Ausbreitung von Ebola in Europa – und rufen die Politik auf den Plan. Weltweit haben sich rund 9000 Menschen mit dem Virus infiziert, etwa halb so viele sind daran gestorben.
Die Bundesregierung hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Statt kluger Wirtschaftspolitik betrieb sie teure Sozialpolitik. Deutschland muss nun um seine Wettbewerbsfähigkeit fürchten.
Finanzminister und Notenbankchefs sorgen sich um die Weltwirtschaft und fordern neue Konjunkturprogramme. Finanzminister Schäuble sieht das anders: Er findet, es läuft gar nicht so schlecht.
Angesichts des globalen Abschwungs könnte seine Notenbank die Zinsen erst später anheben, sagt Fed-Vize Fischer. Sparkassen-Chef Fahrenschon befürchtet aufgrund des billigen Geldes eine neue Krise.
Der Ko-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank räumt Fehler der Kreditbranche ein. Die scharfe Reaktion der amerikanischen Aufsichtsbehörden kann Fitschen dennoch nicht nachvollziehen.
Mehr als 4000 Menschen sind bislang an dem tödlichen Ebola-Virus gestorben. Nun warnen IWF und Weltbank vor Schäden für die Wirtschaft. Ihre Erkenntnis: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat weder die Finanzmittel noch die Fähigkeit, konkret gegen Pandemien vorzugehen.
Die Ebola-Epidemie weitete sich aus: Reinigungskräfte in New York weigern sich daher inzwischen, Flugzeugkabinen zu putzen. In Spanien sind inzwischen 14 Menschen unter Quarantäne gestellt worden, an britischen Airports werden die Kontrollen verschärft.
Die Vereinten Nationen warnen vor einer humanitären Krise in den Ebola-Gebieten. Es müsse schnell und entschieden gehandelt werden. Helfer werfen den Regierungen dagegen Untätigkeit vor.
Es muss nicht immer die Promotion sein: Neben Graduiertenprogrammen, die den Doktorzum Ziel haben, gibt es gerade für Ökonomen Aufbaustudiengänge, die sie auf praxisorientiert auf das Berufsleben vorbereiten.
Die Ebola-Epidemie soll unbedingt eingedämmt werden. Die Weltbank will für die Gesundheitssysteme der am stärksten betroffenen Ländern Notprogramme finanzieren. Währenddessen breitet die Seuche sich weiter aus.
Die Schwellenländer wollen die Dominanz des Dollars brechen. China, Brasilien, Indien, Russland und Südafrika gründen dafür eine neue Bank. Die Initiative ist mehr ein Signal gegen Amerikas Vorherrschaft als eine neue Blockbildung.