Leichtbau kann sehr schwer sein
Im Ringen um Senkungen des Verbrauchs und Reduzierung der Emissionen setzen die Hersteller auf Aluminium, kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe und einen Mix aus beidem.
Im Ringen um Senkungen des Verbrauchs und Reduzierung der Emissionen setzen die Hersteller auf Aluminium, kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe und einen Mix aus beidem.
Nissan spendiert dem Qashqai einen neuen Diesel. Der ist kleiner, sparsamer und trotzdem lebendig. Aber was heißt „verfluchte Klappe“ auf Japanisch?
Nach dem Abschied von den Blumenkindern entstand ein straffes Coupé mit Lebensgefühl-Qualitäten. So ist der Beetle tauglich für den Alltag von Menschen, die sich nicht mit der Normalität eines Golf abfinden möchten.
In Großbritannien folgt Rücktritt auf Rücktritt. Auch in Deutschland, Amerika und der Schweiz hagelt es Kritik an zu hohen Vorstandsgehältern.
Der erste West-Wagen der Kanzlerin macht jetzt Werbung – für Dirk Fricke. Der hat ihren alten Golf im Internet ersteigert und leiht ihn jetzt an Interessenten aus. Zum Beispiel an die CDU.
2011 verdiente der VW-Vorstand beinahe doppelt so viel wie im Jahr zuvor - das Gehalt von VW-Chef Winterkorn löste eine Debatte aus. Die zeigt nun Wirkung: Der Aufsichtsrat soll diskutieren, wie die Gehälter zu begrenzen sind.
Teures Kerosin verdirbt der Lufthansa den Jahresstart, Infineon korrigiert seine Jahresprognose nach oben und hohe Energiekosten belasten Heidelberg Cement. Hannover Rück legt einen kräftigen Gewinnsprung hin und Beiersdorf profitiert von einer Sortimentsbereinigung. Metro macht Verlust, auch MAN verdient weniger und bei Fresenius treibt das Generika-Geschäft den Gewinn. Drägerwerk wächst dank Nachfrage aus Europa und Asien, Société Générale schlägt sich zu Jahresbeginn besser als erwartet, der Steueraufwand von SGL Carbon drückt den Gewinn und Pfeiffer Vacuum liegt im ersten Quartal über den Erwartungen.
Fuchs Petrolub steigert seinen Gewinn im ersten Quartal, UBS verdient wegen eines Buchverlusts deutlich weniger als erwartet und Adidas hebt nach dem starken Jahresbeginn seine Prognose an. Das Ergebnis von Pfizer leidet unter Nachahmer-Präparaten, Volkswagen fährt seinen Konkurrenten in den Vereinigten Staaten davon und Motorola fällt bei Handys weiter zurück. Bolivien verstaatlicht einen spanischen Stromversorger und Imperial Tobacco steigert seinen Gewinn. Der amerikanische Einkaufsmanagerindex steigt im April überraschend, Chinas Industrie stabilisiert sich und die australische Notenbank senkt ihren Leitzins deutlich.
Wird also Alfa Romeo dem Siechtum und den Lockrufen des Patriarchen-Piëch vom VW-Konzern überlassen? Das Gegenteil sei der Fall, das ist aus Turin zu hören.
Hyundai und Kia sind etablierte Marken in Deutschland. Die Fahrzeuge überzeugen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und bleiben auch vom Design her nicht mehr hinter der Konkurrenz zurück. Das Hyundai-SUV ix35 ist das beste Beispiel für den Fortschritt.
Adidas hebt nach einem starken Auftaktquartal die Prognose für 2012 an, Ungarn und Rumänien lasten weiter auf der Erste Group und Assicuriazoni Generali wächst im ersten Quartal. Nokia will den Luxushandy-Hersteller Vertu verkaufen, Siemens will an Osram zwischen 25 und 50 Prozent halten und die Postbank stellt ihre Vermögensberatung ein. Rheinmetall will seine Autosparte im Juni an die Börse bringen und Merck & Co behält den Patentschutz für wichtige Umsatzträger. Der deutsche Einzelhandel legt im März deutlich zu, die Niederlande einigen sich auf einen Sparkurs und Brüssel plant einen „Marshall-Plan“ zur Belebung der Wirtschaft.
Mit Trikotwerbung machen Fußballvereine kräftig Kasse. Den eigenen Namen auf der Spielerbrust zu präsentieren, kostet Unternehmen bis zu 30 Millionen Euro. Bald könnte es noch mehr sein.
In Peking gibt es die besucherstärkste Automesse der Welt. Aus einem vollkommen unterentwickelten Markt ist der größte der Welt geworden. Für die deutschen Hersteller ist China längst ein Kernmarkt.
Hannover, Wolfsburg, Peking: Die Deutschen hofieren die Chinesen. Die freie Welt wird von der unfreien abhängiger. Und auch ethisch ist es bedenklich, das repressive System weiter zu stärken.
Die deutsche Industrie klagt über Ingenieurmangel. Angeblich sind 100.000 Stellen unbesetzt. Gilt das auch für Ihr Unternehmen? Dann stellen Sie doch einfach Chinesen ein! Die Volksrepublik bildet jedes Jahr mehr als 900.000 Ingenieure aus, das sollte reichen. Porsche jedenfalls heißt die Asiaten willkommen, wie uns sein Chef Matthias Müller auf der Pekinger Automesse sagte.
Der Bankenfachverband vergibt immer mehr Kredite, um die Konjunktur in Schwung zu halten. Besonders für den Auto-, Möbel- und Elektrohandel werden diese Finanzierungen immer wichtiger.
Die Luxuslimousine Phaeton bringt bei Volkswagen das Internet ins Fahrzeug. Ein überzeugendes Angebot, nur kommt man mit dem Smartphone deutlich schneller zur Sache.
Wenn man mit der Bahn von Odessa nach Chisinau fährt, kommt man aus der goldenen Ukraine ins arme Moldau. Dort sind sogar die Pflaumen staubig.
Lamborghini baut wieder einen Geländewagen. Der neue soll Urus heißen und 2016 mit 600 PS auf den Markt kommen.
Es ist vermutlich der Schlussakt in der VW-Affäre: Die ehemalige Geliebte des früheren Betriebsratschefs muss sich vor dem Wolfsburger Amtsgericht wegen Beihilfe zur Untreue verantworten. Die Brasilianerin bestreitet die Vorwürfe - und kann Hoffnung schöpfen.
Die Brasilianerin Adriana Barros war jahrelang die Geliebte des damaligen VW-Betriebsratschef Klaus Volkert. Er verschaffte ihr beim VW-Vorstand hoch bezahlte Projekte. Sie habe rund 250.000 Euro einkassiert, ohne dafür Leistungen zu erbringen, wirft die Anklage ihr vor. Jetzt wurde Volkert im Prozess als Zeuge geladen.
Ferdinand Piëch hat 2011 als VW-Aufsichtsratschef so viel Geld kassiert wie seit Jahren kein Dax-Chefkontrolleur. Doch auch viele andere haben von den Rekordergebnissen der Unternehmen profitiert - und mehr verdient als im Vorjahr.
Wie schlecht es um E-Fahrzeuge bestellt ist, zeigt das Beispiel China. Nirgendwo sind Förderung, staatliche Unterstützung und politischer Druck auf die Hersteller größer als hier, trotzdem tritt die Technik auf der Stelle. Die Umweltfreundlichkeit ist Augenwischerei, denn der Strom stammt aus dreckschleudernden Kohlekraftwerken.
Das jüngste Facelift hat dem VW Passat gutgetan. Die Limousine ist eigenständiger, aber nicht schöner geworden. Dennoch gibt es gute Gründe für das Stufenheck-Modell.
Alle einschlägigen Umfragen zeigen es eindeutig: Das Vertrauen in die Qualität von Unternehmensführern ist auf einem neuen Tiefpunkt angekommen. Inzwischen vertraut die Öffentlichkeit der Meinung eines Mitarbeiters mehr als der eines Chefs. Dafür verdienen die Vorstandsvorsitzenden umso besser: ihre Bezüge sind zuletzt sehr viel deutlicher gestiegen als die normaler Arbeitnehmer. Und VW-Chef Martin Winterkorn hat mit seinen 17,5 Millionen Euro allem die Krone aufgesetzt. Der Weckruf zu Mäßigung von Klaus-Peter Müller, dem Vorsitzenden der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex, und seines Kommissionskollegen Manfred Gentz sollte daher unter den Aufsichtsräten der Dax-Unternehmen besser auf fruchtbaren Boden fallen.
Massiv fallen die Kurse an den Aktienbörsen. Schlechte Nachrichten gibt es aus den Niederlanden und Spanien. Auch die Wahl in Frankreich schürt Sorgen.
An diesem Montag stellt Daimler auf der Automesse in Peking sein neues Elektrofahrzeug vor. Der Denza ist das erste allein für das Land entwickelte Elektroauto eines deutschen Herstellers - entsprechend viel Aufmerksamkeit dürfte er erhalten.
Hybrid für Charterurlauber: Le Boat hat eine Flotte innovativer Hausboote in Dienst gestellt - eine Pioniertat. Hat die Technik noch Tücken?
Die Frau von Ferdinand Piëch rückt in den Aufsichtsrat von Volkswagen. Auf der Hauptversammlung in Hamburg bittet die ehemalige Kindergärtnerin um das Vertrauen der Aktionäre.
Europas größter Autobauer schaltet einen Gang zurück. VW-Vorstandschef Martin Winterkorn sieht das laufende Jahr unter dem Einfluss der Schuldenkrise. Das Lastwagengeschäft soll zur zweiten Säule des Geschäfts werden.
Wer sich von Aktien trennt, die nach 2008 gekauft wurden, muss auf den Gewinn Abgeltungsteuer zahlen. Er entgeht der Steuer nur, wenn er Verluste mit anderen Aktien hat.
Durch nicht sorgfältige Fertigung sowie durch Reste von Fertigungsschmutz können die Steuerketten in VWs TSI-Motoren schnell verschleißen. Defekte Ketten werden oft auf Kulanz ausgetauscht.
Junge Autofahrer leben gefährlich. Das sagt die Statistik. Der ADAC hat ein Sicherheitstraining für alle zwischen 17 und 25 Jahren entwickelt. Besonders das richtige Bremsen wird dort geübt.
Der Autokonzern hält nun 73 Prozent am Lastwagenbauer und baut so seine Machtposition aus. Am Ende sind die Wolfsburger damit nicht, sie wollen mehr. Für MAN sind die Tage im Dax wohl gezählt.
Yahoo stoppt seinen Abwärtstrend, die Allianz sperrt einen Immobiliendachfonds, der Gewinn von Intel fällt und IBM profitiert von Dienstleistungen und Servern. Der milde Winter belastet den Internet-Reifenhändler Delticom, Accor startet mit einem Umsatzplus ins Jahr und Coca-Cola macht Gewinn. Die Bank of America will ihre Vermögensverwaltung im Ausland verkaufen, der Agrarboom beschert Syngenta einen guten Jahresauftakt, Pfizer steht vor dem Verkauf von seiner Kindernahrungssparte an Nestlé. Der IWF verbessert seine Wachstumsprognose für Deutschland und die chinesischen Häuserpreise gehen weiter zurück.
American Express und Ebay übertreffen die Erwartungen an ihr Geschäft. Der Ölfeld-Ausrüster Halliburton profitiert von neuen Bohrungen in Amerika - und Audi wächst um den Motorradbauer Ducati sowie ein Werk in den Vereinigten Staaten. Brasilien senkt die Leitzinsen, Japans Handelsbilanz rutscht ins Defizit. Und während Spanien sich bei der WTO über Argentinien beschweren will, will Amerika die Geldmarktfonds stärker regulieren. Spaniens Banken haben mehr faule Kredite als jemals in den vergangenen 17 Jahren.