VW ruft fünf Millionen Autos zurück
Der Volkswagen-Konzern startet wegen der Affäre um Abgaswert-Manipulationen eine groß angelegte Rückrufaktion für seine Kernmarke. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, seine Kunden zu beruhigen.
Der Volkswagen-Konzern startet wegen der Affäre um Abgaswert-Manipulationen eine groß angelegte Rückrufaktion für seine Kernmarke. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, seine Kunden zu beruhigen.
Die einzelnen Marken des Unternehmens sollen mehr Autonomie erhalten. Der neue Konzern-Chef will Volkswagen so modernisieren.
Der Abgas-Skandal hat die Volkswagen-Aktie heftig gebeutelt. Experten tun sich schwer damit, eine Prognose über ihre weitere Entwicklung abzugeben. Doch es gibt auch Optimisten.
Volkswagen dürfte demnächst Millionen Dieselautos zurückrufen und umrüsten lassen. Das ist ein weiteres Beispiel in einer für Hersteller wie Kunden unrühmlichen Entwicklung.
Die VW-Abgasaffäre sorgt für ordentlich Wirbel. In ihrem Windschatten gerät nun auch der Dieselmotor in die Diskussion - Erfolge aus den vergangenen Jahren werden in Frage gestellt. Zu Unrecht.
Bislang können Autohersteller sich aussuchen, in welchem europäischen Land sie sich ihre Zulassung holen. Doch das soll sich bald ändern.
Es wird dauern, den Abgas-Skandal aufzuklären und zu überwinden. Der neue Konzernchef Matthias Müller stellt das Unternehmen auf schwere Zeiten ein. VW-Markenchef Diess fährt heute nach Brüssel.
Der Volkswagen-Konzern ist in seiner Angst gefangen. Angst davor, ein falsches Wort zu sagen. Wegen Schadenersatzklagen droht dem Konzern eine Schlammschlacht. Ein Kommentar
Die VW-Krise trifft die Stadt Wolfsburg besonders hart. Nach fetten Jahren tritt der Oberbürgermeister jetzt auf die Bremse - mit einer Haushaltssperre und einem Einstellungsstopp.
Die nächste Krisensitzung bei Volkswagen steht an: Das Präsidium des Aufsichtsrats kommt laut einem Agenturbericht am Mittwoch wieder zusammen. Es geht um die Frage, wann, wo und wer die Entscheidung zum Einbau der Manipulations-Software getroffen hat.
Volkswagen hat seinen bisherigen Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer suspendiert. Nach Informationen der F.A.Z. soll künftig Volkmar Tanneberger die Entwicklungsabteilung leiten.
Martin Winterkorn ist nicht mehr Chef von Volkswagen. Bekommt er trotzdem eine Abfindung? Welche Rentenansprüche hat er? Und was ist eigentlich mit den anderen Posten, die er im Konzern noch innehat?
Der Volkswagen-Skandal hält den deutschen Aktienmarkt auch zum Auftakt der neuen Woche im Griff. Die Aktien von Autobauern und -zulieferern knickten einmal mehr ein.
Der Abgas-Skandal ist für den früheren VW-Chef Martin Winterkorn noch lange nicht überstanden. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.
Matthias Müller übernimmt eine Herkules-Aufgabe: Er muss Deutschlands bedeutendsten Konzern wieder aufrichten. Der Management-Coach Thomas Kottmann erklärt im FAZ.NET-Interview, was Führung in einer großen Krise heißt.
Der Abgas-Skandal bei Volkswagen trifft erwartungsgemäß auch die Tochter Audi. Weltweit sind laut Audi 2,1 Millionen Autos betroffen - jedes vierte davon in Deutschland.
In der ersten Sendung nach der Sommerpause ermöglicht Günther Jauch einen Blick hinter die Kulissen. Wen meint Anton Hofreiter, wenn er von „wir“ redet?
Amerika verschärft die Abgastests, während Deutschland die EU ausbremsen will. Klingt plausibel, muss aber so nicht stimmen.
Die amerikanische Umweltbehörde will ihre Abgastests verschärfen, die Bundesregierung angeblich die neuen EU-Abgastests verzögern. Und die IAA lockt mehr Besucher nach Frankfurt als beim letzten Mal.
In einer Abgaswolke zur besten Gesellschaft: Wie die Jesuiten im Religionskrieg und die Bundesregierung in der Flüchtlingskrise kann sich VW stets darauf berufen, den Wertekanon des Alten Europa nur für das Gemeinwohl ertrickst zu haben.
Der Skandel um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen, der unter anderem zum Abgang des Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn geführt hat, konnte die Stimmung auf der IAA nicht trüben.
Audis DTM-Chef kritisiert die Schützenhilfe der Mercedes-Fahrer für Titelkandidat Wehrlein am Nürburgring scharf und droht mit Konsequenzen.
Nervöse Manager, genervte Mitarbeiter, Krisenstimmung: Die Erwartungen waren groß, als sich unser Autor eine Woche lang in das Auge des Abgas-Orkans beim VW-Messestand auf der IAA wagte. Dann kam alles ganz anders.
Der VW-Skandal zieht den gesamten Dax runter – und die Anleger betrachten die Entwicklung mit großer Sorge. Aber wer die Märkte genau beobachtet, weiß: Besser wäre es, sie würden jetzt Aktien kaufen.
Die Manipulationen bei VW hinterlassen verbrannte Erde. Ein Konzern verliert seine Ehre. Und Martin Winterkorn verliert sie auch. Hätte das Desaster verhindert werden können? Eine Rekonstruktion der Affäre.
Nach seinem Rauswurf besteht der frühere VW-Chef Winterkorn auf Auszahlung seines Vertrags. Der Abgasskandal setzt der Kreditwürdigkeit des Autobauers zu: Die EZB kauft vorerst einige VW-Kredite nicht mehr.
Trotz aller Erregung um den Abgasskandal bei VW: Eine Dreckschleuder ist der moderne Dieselmotor nicht. Daran können auch Betrügereien nichts ändern. Deshalb wird er eine Zukunft haben.
VW muss erklären, wann die vom Abgasskandal betroffenen Fahrzeuge alle Verordnungen wieder einhalten werden. Für die Vorlage eines verbindlichen Plans bleiben nur wenige Tage Zeit.
Im VW-Konzern gab es schon vor vier Jahren eine Warnung vor illegalen Praktiken mit Abgaswerten. Nach F.A.S.-Informationen ist das eines der ersten Prüfergebnisse der internen Revision. Doch die sollen den Skandal nicht allein aufklären.
Politiker fordern eine Rückrufaktion für die manipulierten Diesel-Motoren. Volkswagen arbeitet bereits daran. Wahrscheinlich geht es nicht nur um neue Software.
Der Skandal um manipulierte Abgaswerte hat nicht nur Folgen für Volkswagen. Die Autoindustrie fürchtet, in Sippenhaft genommen zu werden. „Made in Germany“ steht auf dem Spiel.
Mitten in der Abgasaffäre bauen die Familien Porsche und Piëch ihre Beteiligung an Volkswagen aus. Ein japanischer Autobauer will sie loswerden.
Nach dem VW-Skandal weist Daimler-Chef Zetsche den Verdacht von weit verbreiteten Manipulationen in der Autoindustrie zurück. In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung äußert Zetsche zudem Mitgefühl mit Martin Winterkorn.
VW ist erstarrt. Haufenweise Führungspersonen und Mitarbeiter der zweiten und dritten Reihe verlieren ihre Arbeitsplätze. Das spricht dafür, dass die Methode des Tricksens und Vertuschens ein größeres Ausmaß hat als bislang vermutet.
Die Zeiten sinkender Arbeitslosigkeit seien vorerst vorbei, warnen Volkswirte. Neben den vielen Flüchtlingen könnte auch der Abgas-Skandal von VW die Zahl der Arbeitslosen wieder in die Höhe treiben.