In Glasgow geht es für die Deutschen um viel
Das Tempo im Kampf gegen die Erderwärmung soll auf dem Klimagipfel erhöht werden. Wo die deutschen Leitindustrien derzeit stehen und was der grüne Umbau kostet.
Das Tempo im Kampf gegen die Erderwärmung soll auf dem Klimagipfel erhöht werden. Wo die deutschen Leitindustrien derzeit stehen und was der grüne Umbau kostet.
Volkswagen verschiebt seine Entscheidung über Milliardeninvestitionen in den Dezember. Neben den Materialengpässen, die sich für die gesamte Branche bis 2022 hinziehen werden, muss man in Wolfsburg die Transformation zur Elektromobilität bewältigen.
Der Stellantis-Umsatz ist im Sommer um ein Drittel eingebrochen. 600.000 Autos konnten allein wegen des Halbleitermangels nicht produziert werden, rechnet der Konzern vor. Besserung sei in Sicht.
Entgegen früherer Ankündigungen will Opel den Werkzeugbau zum Jahresende schließen. Rund 260 Beschäftigten droht das Aus. Der Betriebsrat spricht von einem Vertragsbruch.
Der hessische IG-Metall-Chef Jörg Köhlinger hat deutliche Kritik an der Opel-Mutter Stellantis geübt: Derzeit sei überhaupt nicht erkennbar, welche Strategie der Konzern verfolge.
Der viertgrößte Autokonzern gibt in Sachen Elektrifizierung Gas – und vertieft seine Zusammenarbeit mit LG Energy Solutions aus Südkorea. Gemeinsam wollen sie eine Batteriezellfabrik in Nordamerika bauen.
Die mögliche Ausgliederung von zwei Werken aus der Opel GmbH alarmiert Gewerkschafter. Verstärkt wird ihr Ärger durch Meldungen zum Aufbau von 3000 Stellen für Entwickler und verwandte Aufgaben in Marokko.
Führen ist auch eine Frage des Stils. Regelmäßig Beschäftigte von Opel zu brüskieren, kann nicht klug sein. Außer, jemand plant einen radikalen Abbau. Genau diese Angst scheint bei dem Autobauer umzugehen.
Geschäftsleitung und Betriebsrat von Opel rufen die Belegschaft dazu auf, Streitfälle nicht an Journalisten durchzustechen. Anlass sind bekanntgewordene Drohungen mit Jobverlagerungen nach Marokko.
Opel hat nach Informationen aus dem Betriebsrat Beschäftigten des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim nahegelegt, sich eine andere Arbeit zu suchen. Die Mitarbeitervertretung sieht sich in ihren Mitbestimmungsrechten verletzt.
Die Opel-Mutter erwägt, die Werke Eisenach und Rüsselsheim rechtlich eigenständig zu fahren. Das führt zu neuen Ängsten in der Belegschaft. Mancher bemüht sogar abwegige Vergleiche zu Hoechst.
In Turin ruhen die Wurzeln von Fiat. Jetzt verbinden die Erben Karossen und Kultur zu einer ganz eigenen Wachstumsstrategie.
Das Opel-Werk in Rüsselsheim steht nach einer langen Durststrecke vor einigen guten Jahren. Vor allem in E-Fahrzeuge soll kräftig investiert werden. Eine große Einheit dürfte aber unter Druck bleiben.
Seit der Übernahme von Opel durch PSA haben die Mitarbeiter den Konzernchef als besonders kostenbewussten Mann kennengelernt. Dies zeigt sich nun auch in Eisenach. Und dann ist da noch Rüsselsheim.
Opel hat angekündigt, wegen der Chip-Krise das Werk in Eisenach für den Rest dieses Jahres zu schließen. Der Ministerpräsident vermutet eher, dass der Stellantis-Konzern auf diese Weise die Allgemeinheit beteiligen will.
Wegen Chipmangel lässt Opel ab kommender Woche die Produktion im Werk Eisenach ruhen. Für die Beschäftigten ist Kurzarbeit vorgesehen.
Aus einer studentischen Forschungsgruppe namens Akasol ist in Darmstadt ein „Hidden Champion“ geworden, der im Begriff ist, den Weltmarkt zu erobern. Für den Standort Hessen ist das Sieg und Niederlage zugleich.
Mercedes-Chef Ola Källenius sagt, wieso sich die nächste Regierung dringend um einen schnelleren Ausbau der Ladesäulen kümmern muss, was für die Energiewende noch nötig ist, welche Halbleiter fehlen – und wie sicher seine Lieferketten sind.
Batteriezellen betrachtete Mercedes-Benz lange als austauschbare Zuliefer-Ware. Doch jetzt steigt der Autohersteller groß in dieses Milliarden-Geschäft ein.
Im Opel-Werk in Rüsselsheim beginnt in den nächsten Wochen die Produktion der E-Modelle von Astra und DS4. Darauf hat sich die Belegschaft mehr als ein Jahr lang vorbereitet.
Die EU pumpt so viel Geld nach Italien wie in kein anderes Land. Die Draghi-Regierung sorgt für bessere Stimmung. Von beidem dürften auch die Aktien profitieren.
Die erste Ausgabe der neuen Automesse IAA Mobility in München geht am Sonntag zu Ende. Der Veranstalter VDA zieht eine positive Bilanz. Während der Messe hatte es immer wieder Proteste gegeben.
Die IAA gastiert erstmals in München. Alle Fahrzeughersteller zeigen ihren Weg zu mehr Klimafreundlichkeit. Viele setzen mit ganzer Kraft auf die Elektromobilität. Und Obacht: Das Fahrrad ist auf der Automesse zahlenmäßig haushoch überlegen.
Im Gegensatz zum Autobauer Opel und dessen strategischem Partner Segula Automotive plant Lotus mit zusätzlichen Auto-Entwicklern in Rhein-Main. Der Neubau soll schon bald mehr Ingenieure beherbergen als derzeit.
Opel feiert eine doppelte Premiere. Die Marke mit dem Blitz stellt den neuen Astra vor. Und der neue Chef hat gleich seinen ersten Auftritt. Um große Worte ist er nicht verlegen.
Es wird ernst mit Strafzinsen auf Girokonten. Doch Bankkunden können ihnen entkommen, auch wenn das nicht immer einfach ist. Eine Einführung ins „Frei Parken“ für Ihr Geld.
Amerikas Präsident will die Elektrifizierung des Autosektors massiv fördern. Das Weiße Haus gesteht: Das Motiv ist nicht nur die Bekämpfung der Klimakrise.
Peugeot, Citroen, Opel, Fiat – der Autokonzern Stellantis, vor 7 Monaten gebildet, ist das Dach vieler Marken. Das erste Halbjahr lief für den neuen Autoriesen prächtig. Jetzt werden sogar die Ziele angehoben.
Das Opel-Management erregt mit Aussagen zum weiteren Stellenabbau im Entwicklungszentrum in Rüsselsheim den Unmut der IG Metall. Es habe ohne Rücksprache mitbestimmungspflichtige Sachverhalte mitgeteilt.
2100 Stellen will Opel abbauen. Der Abbau läuft seit Monaten auch am Stammsitz in Rüsselsheim. So haben viele Entwickler den Autobauer schon verlassen. Aber das Entwicklungszentrum ist der Firma noch zu groß.
Uwe Hochgeschurtz soll vom 1. September an die Traditionsmarke Opel wieder in die erste Liga der Automobilwelt führen. Ein Porträt des neuen Rüsselsheimer Hoffnungsträgers.
Immer mehr Länder und Autohersteller wollen Verbrennungsmotoren von den Straßen verbannen. Doch der Ausstieg wird dauern.
Den Abschiedszeitpunkt hat der bisherige Opel-Chef Lohscheller gut gewählt. Er hat in vier Jahren mehr erreicht, als manche ihm anfangs zugetraut haben.
Opel verliert seinen Chef Michael Lohscheller. In einem Schreiben an die Mitarbeiter nennt er die Gründe. Sein Nachfolger wird ein Manager von Renault.
Noch baut Opel nur den Insignia in Rüsselsheim. Doch nach den Ferien kommt der DS4 ins Stammwerk. Und Opel bestätigt den November als Termin für den Start der Produktion des Astra.
Im Januar kommt der neue Opel Astra mit forschen Ansagen auf den Markt. Eine erste Probefahrt im seriennahen Prototyp.