Ganz grandios gescheitert
Sekt und Selters waren fast schon kalt gestellt, da kam die offizielle Absage. Die Verschiebung der Eröffnung des neuen Berliner Flughafens wirft ein Licht auf fundamentale Mängel, die noch viel Geld kosten werden.
Sekt und Selters waren fast schon kalt gestellt, da kam die offizielle Absage. Die Verschiebung der Eröffnung des neuen Berliner Flughafens wirft ein Licht auf fundamentale Mängel, die noch viel Geld kosten werden.
Was soll man davon halten? Schon in den vergangenen Wochen war aus der deutschen Wirtschaft zu hören, die Geschäfte liefen in Nordamerika viel besser als noch vor einem halben Jahr gedacht. Auch im breit aufgestellten Siemens-Konzern waren die Zahlen in den Vereinigten Staaten besser als im Rest Amerikas ausgefallen. Jetzt beweisen die ganz aktuellen Quartalsergebnisse, dass sich die Vereinigten Staaten für viele deutsche Unternehmen zu einer dynamischen Wachstumsregion entwickeln.
Adidas hebt nach einem starken Auftaktquartal die Prognose für 2012 an, Ungarn und Rumänien lasten weiter auf der Erste Group und Assicuriazoni Generali wächst im ersten Quartal. Nokia will den Luxushandy-Hersteller Vertu verkaufen, Siemens will an Osram zwischen 25 und 50 Prozent halten und die Postbank stellt ihre Vermögensberatung ein. Rheinmetall will seine Autosparte im Juni an die Börse bringen und Merck & Co behält den Patentschutz für wichtige Umsatzträger. Der deutsche Einzelhandel legt im März deutlich zu, die Niederlande einigen sich auf einen Sparkurs und Brüssel plant einen „Marshall-Plan“ zur Belebung der Wirtschaft.
Der Hochgeschwindigkeitszug ICx gilt als das Paradeprojekt der deutschen Bahnindustrie. Vier Siemens-Ingenieure erzählen von den Herausforderungen des Projekts. Martin Offer ist der Projektleiter.
Der Elektrokonzern Siemens hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr drastisch gesenkt. Verzögerungen beim Netzanschluss von Windparks und Probleme mit Hochspannungsleitungen lasteten auf der Bilanz.
Der Hochgeschwindigkeitszug gilt als das Paradeprojekt der deutschen Bahnindustrie. Welche Herausforderungen der Auftrag bereithält, berichten vier Siemens-Ingenieure.
Starke Quartalszahlen haben Investoren am Mittwoch an die Aktienmärkte gelockt. Vor allem das amerikanische Technologieunternehmen Apple überraschte positiv.
Der Hochgeschwindigkeitszug ICx gilt als das Paradeprojekt der deutschen Bahnindustrie. Vier Siemens-Ingenieure erzählen von den Herausforderungen des Projekts. Rolf Neuhaus ist der Bordküchenprofi.
Siemens senkt die Gewinnprognose, der Gewinn von SAP bleibt unter den Erwartungen, Kontron verdient deutlich weniger. LG Electronics macht wieder Gewinn, auch die Credit Suisse erwirtschaftet einen kleinen Überschuss. ABB steigert den Gewinn Amgen denselben stärker als erwartet, ebenso die Comdirect. Air Liquide startet mit einem Umsatzplus ins Jahr 2012, Peugeots Umsatz sinkt und der Facebook-Börsengang könnte sich etwas verzögern.
Norm Boersma, Fondsmanager bei Templeton, spricht über den besonderen Charme abgestürzter Aktien und seine Vorliebe für Europa.
Der Hochgeschwindigkeitszug ICx gilt als das Paradeprojekt der deutschen Bahnindustrie. Vier Siemens-Ingenieure erzählen von den Herausforderungen des Projekts. Jörg Schneider ist der Elektrikfachmann.
Der Hochgeschwindigkeitszug ICx gilt als das Paradeprojekt der deutschen Bahnindustrie. Vier Siemens-Ingenieure erzählen von den Herausforderungen des Projekts. Christoph Kolter ist der Firmenkoordinator.
An der Börse haben die Investoren zur Wochenmitte Kasse gemacht. „Für das aktuelle Umfeld haben sich die Abschläge noch in Grenzen gehalten“, heißt es.
Der Industriekonzern Siemens kämpft weiter mit der schleppenden Anbindung von Windparks auf hoher See an das Stromnetz. Der Aktienkurs des Unternehmens leidet.
Windpark-Probleme setzen Siemens weiter zu, Danone steigert seinen Umsatz und Anheuser-Busch Inbev übernimmt einen karibischen Bierbrauer. Wincor Nixdorf rechnet mit einem kräftigen Gewinnrückgang, Exxon und Rosneft schmieden eine Öl-Allianz und ein amerikanisches Gericht bestätigt die Ablehnung von Bayer-Patentklagen. Argentinien will zudem eine Repsol-Sparte verstaatlichen. Die Verbraucherstimmung in Japan hellt sich auf, die europäischen Pkw-Neuzulassungen schrumpfen im März und Japan stockt die IWF-Krisenmittel um 60 Milliarden Dollar auf.
Der frühere Siemens-Chef Heinrich von Pierer hat sich einen lukrativen Nebenjob gesichert. Auf einem Kreuzfahrtschiff wird er Vorträge halten. Thema: „Wie gross ist Chinas globaler Machtanspruch?“
Es grassiert eine Transparenz-Hysterie, sagt der Philosoph Byung-Chul Han. Weil das Vertrauen futsch ist, greifen wir zu Kontrolle.
Nyse Euronext legt ein Sparprogramm auf, das Leck auf der Nordsee-Plattform „Elgin“ kostet Total 2,5 Millionen Dollar pro Tag und Dell kauft Wyse Technology laut Kreisen für rund eine Milliarde Dollar. Oracle und Google steuern in ihrem Patentstreit auf einen Prozess zu, die Börsenaufsicht SEC nimmt Groupon unter die Lupe und GDF Suez bieten seinen Aktionären an, die Dividende in Aktien zu erhalten. Glencore beginnt mit der Vertiefung der Mopani-Kupfermine und die Naturkatastrophen im Jahr 2011 beenden die Talfahrt bei den Rückversicherungs-Preisen. Phoenix Solar bangt um seine Finanzen und die Stimmung in Chinas Dienstleistungssektor verbessert sich im März.
Die Bank JP Morgan muss eine Geldstrafe für ihre Rolle bei der Lehman-Pleite zahlen, fünf europäische Großbanken haben Probleme mit ihrem Eigenkapital und die Bafin moniert den Jahresabschluss 2009 der Nord/LB. Der Fukushima-Betreiber Tepco kommt in Staatshand, Brüssel genehmigt das Gemeinschafts-unternehmen von BayWa und Agrana und Thyssen Krupp erhält einen algerischen Fregattenauftrag. Außerdem steigert Air Berlin die Auslastung im März. Der IWF gibt mehr als 5 Milliarden Euro für Portugal frei, Chinas Dienstleister rechnen mit anhaltendem Wachstum und Griechenland verlängert die Umtauschfrist für einen Teil der Anleihen.
Eigentlich wollte Nokia Siemens Networks seine Deutschland-Zentrale in München auflösen. Doch der angeschlagene Netzwerkbetreiber ändert nun seine Strategie. Der Hauptsitz bleibt erhalten, 1600 Mitarbeiter aber müssen gehen.
Die Zahl der Patentrechte ist im vergangenen Jahr in Europa abermals gestiegen. Der Schutz sichert nicht nur die Zukunftsbasis von Unternehmen. Er wird auch als Druckmittel im Wettbewerb eingesetzt.
Anshu Jain, neuer Deutsche-Bank-Chef, positioniert seine Truppen. Jains Kandidat für den Risikovorstand ist allerdings gescheitert. Jetzt kommt ein Schotte. Im Aufsichtsrat soll künftig auch Siemens-Chef Peter Löscher sitzen.
Neelie Kroes ist Vizepräsidentin der EU-Kommission und verantwortlich für die Digitale Agenda. Mit Initiativen zum Ausbau der Datennetze, der Förderung von Talenten und zur Erhöhung der Sicherheit im Internet will sie die europäische IT stärken - und blickt auf Berlin.
Wer andere berät, glaubt fest an die eigene Überlegenheit. Wer alles besser weiß, wird nichts verstehen. Wie McKinsey, die größte Beraterfirma der Welt, an ihre Grenzen kommt.
Abschreibungen drücken Lagardere in die Verlustzone, die Deutsche Bank leiht sich 5 bis 10 Milliarden bei der EZB und Fitch stuft drei deutsche Landesbanken herab. Apple und Holtzbrinck-Firma droht eine Klage wegen E-Books, Texas Instruments senkt seine Erstquartalsziele und Griechenland einigt sich mit Siemens in der Schmiergeldaffäre. Die Beteiligungsquote für den griechischen Schuldenschnitt fällt hoch aus, die deutschen Verbraucherpreise steigen im Februar, außerdem nehmen die Exporte im Januar zu. Die Inflation in China schwächt sich ab und die chinesische Zentralbank setzt den Yuan-Wechselkurs überraschend hoch fest.
Seit mehr als zehn Jahren führt Jeff Immelt Amerikas größten Industriekonzern. Vieles hat der 56 Jahre alte Manager umgebaut. Doch für ihn gibt es immer noch etliche Schwächen.
Andrew Wells, Chef-Anlage-Stratege der Fondsgesellschaft Fidelity Investments hält Unternehmensanleihen für sicherer als Staatspapiere.
Am Wochenende meidet er möglichst das Büro: Heinrich Hiesinger, der neue Vorstandsvorsitzende von Thyssen-Krupp, verbindet Kompetenz mit Persönlichkeit. Wegen seines Führungsstils hat er viele Bewunderer gefunden, doch eine Hausmacht hat er nicht.
Ein Interview von Rolf Breuer über Leo Kirch wird die Deutsche Bank wahrscheinlich 800 Millionen Euro kosten. Sollte der Vergleich tatsächlich zustande kommen, wird wohl auch der frühere Chef zur Kasse gebeten. Fein raus sind hingegen die Versicherer.
Die Apple-Erfolgsgeschichte geht weiter: Die Aktie kostete erstmals mehr als 500 Dollar. Die Börsianer hoffen auf ein neues iPad und iPhone im März.
Nokia Siemens Networks (NSN) gerät zunehmend unter die Regie des Siemens-Konzerns. Beobachter sprechen davon, dass der Münchner Elektrokonzern de facto die Führung übernommen hat.
Gemeinschaftsunternehmen sind nicht selten zum Scheitern verurteilt. Das zeigt nicht zuletzt der Kahlschlag bei Nokia Siemens Networks. Doch es gibt auch positive Beispiele.
Der geplante Stellenabbau bei Nokia Siemens könnte noch höher ausfallen, als bislang angekündigt. Nach Informationen der F.A.Z. könnten insgesamt 4000 Mitarbeiter betroffen sein.
Gerresheimer verfehlt die Erwartungen, Singulus’ Auftragseingang ebenso. BHP verzeichnet einen größeren Gewinnrückgang als erwartet, Thomas Cook höhere Verluste. Sanofi stellt sich auf einen Gewinnrückgang ein. Vinci erfüllt die Erwartungen, der Verlust von Heidelberger Druck ist kleiner als befürchtet, Disney und Syngenta steigern den Gewinn. Die deutschen Exporte fallen stärker als erwartet, der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe sinkt ebenso wie Japans Leistungsbilanzüberschuss.
Griechenland hat von der Eurogruppe 15 Tage mehr Zeit bekommen, um zusätzliche Einsparmöglichkeiten über 300 Millionen Euro auszuloten. Solche Problem hat Cisco nicht, denn beim weltgrößten Netzwerk-Technikkonzern laufen die Geschäfte prächtig. Auch Daimler hat Rekordgewinne eingefahren. Die Schweizer Großbank Credit Suisse schrieb dagegen rote Zahlen. Und auf News Corp lasten weiter die Kosten des Abhörskandals. Siemens plant die Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen. Von der Sitzung der Europäischen Zentralbank werden unterdessen keine Zinsbeschlüsse erwartet.
Nokia Siemens streicht in Deutschland Stellen und schließt den Standort München komplett. Ob sich das Unternehmen mit dem Kahlschlag tatsächlich verbessert, bleibt ungewiss.