Nokia Siemens streicht 2900 Stellen in Deutschland
Der angekündigte Kahlschlag des Netzwerkausrüsters hat Deutschland erreicht. Am härtesten trifft er die Zentrale in München.
Der angekündigte Kahlschlag des Netzwerkausrüsters hat Deutschland erreicht. Am härtesten trifft er die Zentrale in München.
Der niederländische Elektrokonzern Philips leidet unter der weltweiten Konjunkturschwäche und hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal etwa halbiert.
Im Vorfeld des EU-Gipfels in Brüssel halten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt bedeckt. Der „Zu häufig wurden zuletzt Hoffnungen im Hinblick auf Griechenland enttäuscht“, heißt es.
Recht schwach fielen die Ergebnisse des Mischkonzerns Siemens für das erste Quartal aus. Das dürften den Kurs noch länger belasten.
Der Poker um die Entschuldung Griechenlands drückt die Stimmung am Aktienmarkt. Zu den größten Verlierern zählen Siemens nach einem Gewinneinbruch im ersten Geschäftsquartal.
Texas Instruments erleidet einen Gewinneinbruch , STMicroelectronics macht Verluste, der Gewinn von Western Digital sinkt und KPN macht der harte Wettbewerb zu schaffen. Die Software AG bestätigt die Eckdaten für das schwache vierte Quartal. S&P senkt die Ratings für mehrere französischer Banken, Elpida verhandelt angeblich mit Micron und Nanya über eine Fusion, Sony will angeblich bei Olympus einsteigen. Die Bank of Japan gibt einen pessimistischeren Wirtschaftsausblick und die Eurogruppe drängt auf niedrige Zinskosten für Griechenland.
Elf von dreißig Dax-Unternehmen dürften in diesem Jahr mehr ausschütten. Damit klettert die Dividendenrendite des Index von 3,2 auf 3,8 Prozent.
Research in Motion sorgt für einen Paukenschlag: Der Blackberry-Hersteller beruft Thorsten Heins zum Vorstandsvorsitzenden. Es gebe da ein paar „Herausforderungen“, sagt Heins - gibt sich aber insgesamt optimistisch.
Thorsten Heins löst mit sofortiger Wirkung das zuletzt viel kritisierte Führungsduo Mike Lazaridis und Jim Balsillie beim kanadischen Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) ab. Er soll den einstigen Liebling der Manager wieder attraktiv machen.
Frauen in Führungspositionen bleiben selten - auch ein Jahr, nachdem in der Bundesregierung heftig über die Einführung einer Frauenquote in Konzernvorständen und -aufsichtsräten diskutiert worden war.
Osram baut sein Lichtgeschäft um. Mehr als 1000 Arbeitsplätze sind bedroht. Besonders hart trifft es Berlin, den größten Standort in Deutschland.
Das Land führt weiter Gespräche mit der Rhön-Klinikum AG und Siemens über die verhinderte Partikeltherapie in Marburg. Es gebe „mehrere Optionen“, heißt es.
Siemens rückt von seinen Jahreszielen ab, Alcoa schreibt rote Zahlen. Tom Tailor steigert den Umsatz, Swatch erzielt einen neuen Rekord. Die Kapitalstärkung der Unicredit gestaltet sich schwierig, die Societe Generale erwartet einen Einbruch im Investmentbanking, in dem die RBS bis zu 4.000 Stellen abbauen will. Renault sieht den europäischen Automarkt 2012 schrumpfen, die Hedge-Fonds-Branche verbuchte 2011 Verlust. Ungarn räumt ein höheres Haushaltsdefizit ein, die Regierungsbildung in Slowenien scheitert.
Die besser als erwartet ausgefallenen Umsatzzahlen von Alcoa geben den deutschen Aktien am Dienstag Auftrieb. Auf Sturzflug befindet sich der Kurs der Software AG.
Der Staat bürdet die Strafverfolgung von Wirtschaftsdelikten immer mehr den Unternehmen auf. Strafverteidiger sehen diese Privatisierung der Strafverfolgung mit Skepsis.
Der hierzulande oft verspätete ICE hat eine Schwester in Russland - und die funktioniert dort sogar im kältesten Winter. Hersteller Siemens freut sich über gute Geschäfte.
Milliardenspritze für chinesischen Staatsfonds geplant. Amerikanische Steuerbehörden drohen deutschen Banken. Eon unterliegt in Portugal. Siemens will Sicherheitslücken schließen. Landesbausparkassen planen Allianz. Pause trübt Bilanz von Windpark Baltic 1. Streit um Sozialabgaben in den Vereinigten Staaten beendet. Moody’s senkt Slowenien auf ’A1’. ESRB: Banken müssen auf Risiken vorbereitet sein. Spanische Banken nutzen EZB-Spritze für Schuldendienst. EZB schließt weitere Lockerung der Geldpolitik nicht aus.
Infrastrukturvorhaben müssen besser erklärt und Betroffene zu Beteiligten werden, sagt Verkehrsminister Peter Ramsauer. Doch der Bürger soll auch Nebenwirkungen wie Lärm akzeptieren.
Eine direkte Zugverbindung von Deutschland nach London wird es vorerst nicht geben. Die Deutsche Bahn fährt frühestens Ende 2015 mit ihrem ICE nach England - und macht dafür Siemens verantwortlich.
Schon zu Olympia 2012 wollte die Deutsche Bahn regelmäßige Verbindungen nach London anbieten. Voraussichtlich können die ersten Züge aber erst 2015 nach England fahren - sehr zum Ärger der Bahn.
Wandelanleihen, die Zwitterpapiere zwischen Aktien und Anleihen bringen derzeit auf Sicht von drei Jahren eine hohe Rendite.
Noch nie hat die Villa Grisebach in Berlin einen so hohen Umsatz erzielt: 55 Millionen brachten die Herbstauktionen - dank Beckmann, Nolde und Kandinsky.
Verkehrsminister Ramsauer dringt vor dem Bahn-Gipfel am Donnerstag auf eine Einigung zwischen Bahn und Siemens. Schon im Frühjahr könnten die ersten Züge auf die Schiene kommen.
In China ist mit der Industrieproduktion ein wichtiger Vorlaufindikator zum ersten Mal seit drei Jahren geschrumpft. Dieser Hinweis auf eine Abschwächung der chinesischen Inlandsnachfrage dürfte die Sorge um die Lage der Weltwirtschaft weiter verschärfen. Auf Unternehmensebene ist interessant, dass T-Mobile USA bei einem Scheitern einer Übernahme durch AT&T offenbar die Gründung eines Joint Ventures überlegt. In der Schweiz hat unterdessen der Versicherungskonzern Zurich Financial Services sein Gewinnziel in Frage gestellt.
Der Netzwerkausrüster lässt seine Mitarbeiter im Unklaren über den angekündigten Stellenabbau. Der fällt höher aus als angenommen. Die Mitarbeiter sind verunsichert.
Der Telekommunikationsausrüster will 1 Milliarde Euro sparen, um der aggressiven Konkurrenz aus China Paroli zu bieten. Deutschland als einer der wichtigsten Standorte dürfte besonders betroffen sein. 3000 deutsche Arbeitsplätze sind in Gefahr.
Der Aktienkurs des Halbleiterherstellers Infineon fällt um bis zu 6 Prozent nach neuen Geschäftszahlen. Es gibt aber durchaus positive Kommentare.
Eine deutsche Aktie muss nicht unbedingt von der deutschen Wirtschaft abhängen: Viele Firmen verdienen ihr Geld auch in Schwellenländern. Sie kommen besser durch die Krise.
Die Börse, das zeigt die positive Kursreaktion am Donnerstag, ist zufrieden mit Siemens. Die Anleger scheinen dabei jedoch zu übersehen, welch diffuses Bild der Elektrokonzern malt.
Das Elektrounternehmen hat wieder hohe Sonderlasten zu verkraften. Nach 2,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr könnten dank weiterer Umbauten nun 800 Millionen Euro folgen. Der Gewinn stagniert.
Aus strategischer und technischer Sicht sowie aus Verhalten und Stimmung der Anleger lassen sich derzeit vor allem Anzeichen für fallende Kurse am Aktienmarkt ableiten.
Am deutschen Aktienmarkt geben die Kurse weiter nach. Händler sagen, die Eurozonen-Krise führe zu weiterem Kapitalabzug von den Börsen der Mitgliedsländer.
EADS und Euroshop erhöhen die Prognosen, Fielmann, Lanxess und Brenntag steigern den Gewinn. RWE und United Internet bestätigen die Prognosen, Siemens zeigt sich vorsichtig, Freenet und Cisco optimistisch. K+S senkt die Prognose, Fraport bleibt unter den Erwartungen und die Gewinne von Celesio und dem Credit Agricole brechen ein. Auch Rational verdient weniger. Sky Deutschland bleibt tief in der Verlustzone. Chinas Handelsbilanzüberschuss fällt deutlich niedriger als erwartet aus und Japans Maschinenbauaufträge ebenso.
Zehn Jahre war die Zusammenarbeit im Computergeschäft zwischen Fujitsu und Siemens erfolglos verlaufen. Nachdem die Japaner die Alleinregie 2009 übernommen hatten, scheint dem Informationstechnikkonzern in Europa nun ein Neustart zu gelingen.
Die Bahn muss weiter auf 15 ICE-Züge von Siemens warten. Erst im August 2012 soll die Zulassung vorliegen. Damit besteht weiter ein Engpass im Winterfahrplan.
An diesem Dienstag wird die Ostseepipeline Nord Stream in Betrieb genommen. Sie war politisch wie ökologisch umstritten, hat aber vielen Menschen Arbeit gebracht und soll die Versorgungssicherheit erhöhen.