Die Verlierer des G-7-Versprechens
Der Plan ist ehrgeizig: Die größten Industrieländer wollen bis zum Ende des Jahrhunderts auf Kohle, Öl und Gas verzichten. Die Märkte reagieren darauf sehr unterschiedlich.
Der Plan ist ehrgeizig: Die größten Industrieländer wollen bis zum Ende des Jahrhunderts auf Kohle, Öl und Gas verzichten. Die Märkte reagieren darauf sehr unterschiedlich.
Noch ist das Heim nicht smart und der Kühlschrank zum Wochenende leer. Apple hat neue Ideen für die Heimvernetzung. Diesmal könnte es klappen.
Der Europäische Gerichtshof hat die deutsche Brennelementesteuer gebilligt. Die Energiekonzerne hatten gegen die milliardenschwere Abgabe geklagt. Doch ein entscheidendes Urteil in diesem Konflikt steht noch aus.
Die Finanzindustrie war in der Krise systemrelevant und der Staat musste die Commerzbank retten. Die Ewigkeitskosten der Atomkraft lassen bald die Energieriesen straucheln. Da liegt der gedankliche Sprung zur Verstaatlichung von RWE nicht mehr fern.
Der Atommüll wird für Deutschland noch teuer. Sehr teuer. Eine Atomstiftung könnte helfen. Der Energieriese RWE könnte dann in Staatshand fallen. Wird dabei auch das Atom-Risiko auf den Staat abgewälzt?
Norwegen will mit seinen Geldanlagen Klimaschutzpolitik betreiben. Der Staatsfonds des Landes soll nicht mehr in klimaschädliche Kohleunternehmen investieren.
Enttäuschende Konsumdaten aus den Vereinigten Staaten sind den Aktienanlegern am Mittwoch aufs Gemüt geschlagen. Ein deutlich höherer Eurokurs lastet auf den Kursen exportabhängiger Unternehmen.
Hessen hat die Klage von RWE erwidert. Vom Land heißt es, das Unternehmen habe Biblis nach eigener Abwägung abgeschaltet - und nicht wegen der Stilllegungsverfügung.
Über Jahrzehnte stand die SPD an der Seite der Kumpel im Braunkohlerevier. Nun protestieren die Bergbauer gegen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel - mit Unterstützung der CDU.
Die Deutsche Bank steht Kreisen zufolge in den Vereinigten Staaten kurz vor einer milliardenschweren Beilegung der Vorwürfe wegen der Manipulation des Zinssatzes Libor. MAN beendet hingegen Kurzarbeit.
Biblis-Betreiber RWE erwartet, dass noch 2015 eine erste Genehmigung für den Abbau des Atomkraftwerks kommt. Bis 2017 soll kein Kernbrennstoff mehr in dem Kraftwerk sein. Die Gemeinde bastelt an einem Konzept für die Zeit nach dem Kraftwerk.
Der deutsche Leitindex hat am Dienstag sein historisches Hoch wieder ins Visier genommen. Besonders gesucht waren die Titel von RWE und Eon.
Das Atomkraftwerk Emsland ist wegen eines Lecks an einer Messarmatur seit Freitag vom Netz. Jetzt soll es erst am Dienstag wieder Strom liefern. Anti-Atomkraft-Initiativen fordern das Aus für den Meiler.
Wladimir Putin hat die Macht der Oligarchen gebrochen. Geschäfte machen darf nur noch, wer nach seiner Pfeife tanzt.
Biblis und kein Ende: Zuletzt schob der frühere Bundesumweltminister Röttgen die Verantwortung für die Biblis-Stilllegung in Richtung Hessen. Nun streitet der Landtag weiter.
RWE rechnet nach einem Gewinnrückgang im Vorjahr auch weiter mit Gewinneinbußen. Wacker Chemie erwägt die Abspaltung seiner Halbleiter-Sparte.
Die Zeugen vor dem Untersuchungsausschuss zur Abschaltung des AKW Biblis haben allesamt die Verantwortung für Fehler weitergereicht. Norbert Röttgen beschuldigt das Land Hessen, ein Beamter die Ministeriumsleitung und Ronald Pofalla streitet Geheimabsprachen ab.
Die Katastrophe von Fukushima hat Bund und Länder zum schnellen Ausstieg aus der Atomkraft getrieben. Rechtliche Bedenken wurden ignoriert. Schadenersatzklagen wie im Fall Biblis waren die Folge. Ein Untersuchungsausschuss in Hessen befragt die damals verantwortlichen Minister.
Die Erde ist aufgerissen. Riesige Kraftwerke, wohin das Auge sieht – doch in der selbsternannten „Bundeshauptstadt der Energie“ Grevenbroich regt sich kaum Protest.
Wer muss für die Biblis-Stilllegung zahlen: der Bund oder das Land Hessen? Es geht um 235 Millionen Euro, die RWE als Schadenersatz verlangt. Anstatt als Atomaufsicht zusammenzustehen, wird die Schuldfrage zwischen Land und Bund ausgefochten.
Der Energiekonzern RWE kämpft mit den Folgen der Energiewende. Vorstandschef Peter Terium will jetzt andere Geschäfte stärken, die besser laufen.
Es sind schwere Vorwürfe, die Norbert Schmitt erhebt. Der SPD-Obmann im Biblis-Untersuchungsausschuss sagt, Hessens Ministerpräsident Bouffier habe im Streit um die Biblis-Stilllegung gelogen.
Über Stunden werden Hauptakteure des Bundesumweltministeriums zu den Abläufen rund um den Atomausstieg im Jahr 2011 befragt. Ergebnis: Die Länder verantworten selber das Abschalten ihrer AKW.
Die deutschen Energieversorger wollen ihren Anteil an Urenco veräußern. Doch Wirtschaftsminister Gabriel fordert auch beim neuen Eigentümer ein weitreichendes Mitspracherecht.
Der Streit um die Stilllegung des hessischen Atommeilers wird Politik und Gerichte wohl noch lange beschäftigen. Ein Gutachten lässt die Rolle des Ministerpräsidenten in neuem Licht erscheinen.
Die CDU sieht sich bestätigt: Laut einem neuen Gutachten war Bouffiers Brief an den RWE-Chef nicht verantwortlich für die Millionenklage des Energiekonzerns. Die SPD zweifelt.
Gegenangriff des Ministerpräsidenten: Volker Bouffier (CDU) hat die Vorwürfe der Opposition zurückgewiesen, mit einem Brief an den RWE-Chef eine Millionenklage hervorgerufen zu haben. Er sieht die Schuld woanders.
Im Streit um die Brennelementesteuer droht den Atomkraftwerksbetreibern eine herbe Niederlage: Nach Einschätzung des Generalanwalts des EuGH verstößt die Abgabe nicht gegen europäisches Recht. Die Aktienkurse von RWE und Eon fallen deutlich.
Schwere Vorwürfe gegen den Ministerpräsidenten erhoben hat am Dienstag ein von der SPD geladener Zeuge im Landtag. Bouffier habe die Klage des Betreibers RWE „wissentlich in Kauf genommen“, sagt der Physiker.
Der Untersuchungsausschuss zu Biblis streitet über das Verfahren. Wichtige Zeugen sollen kommen - aber nicht auf einmal, sondern hintereinander und mit viel Vorlauf für Ministerpräsident Bouffier.
Ein Schreiben des hessischen Ministerpräsidenten Bouffier an den Biblis-Betreiber RWE sorgt Jahre später für Wirbel. Hintergrund sind millionenschwere Schadenersatzforderungen des Konzerns. Bouffier sieht aber keinen Zusammenhang.
Wegen der Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis fordert RWE Schadenersatz von Hessen und dem Bund. Ministerpräsident Volker Bouffier hat nun den Vorwurf zurückgewiesen, er trage wegen eines Briefes die Verantwortung für die millionenschwere Klage.
Der Energiekonzern RWE will seine Gassparte Dea an einen russischen Oligarchen verkaufen. Jetzt stockt das Geschäft. Doch RWE sucht einen Kompromiss.
Drei Jahre nach dem Atom-Moratorium will auch der Energiekonzern ENBW Schadenersatz einklagen. Großaktionär des Konzerns ist Baden-Würrtemberg. Dessen grüner Umweltminister zeigt sich überrascht.
Ein Jahresendspurt sieht anders aus. Die Furcht vor schnell steigenden Zinsen in Amerika hat den Dax gebremst. Nach seiner steilsten Wochentalfahrt seit mehr als drei Jahren sackte der Leitindex nun weiter ab. Schwächste Aktie war RWE.
Die Opposition im Landtag hat eine Schuldige in Sachen Biblis-Stilllegung gefunden: Lucia Puttrich. Die Klage gegen das Land hätte vermieden werden können. Doch ihr Vorgehen sei einfach „stümperhaft“ gewesen.