Unbezahlbar und ungerecht
Angesichts der drastisch gestiegenen Kosten mehren sich die Rufe nach einer Pflegevollversicherung. Doch das wäre der falsche Weg.
Angesichts der drastisch gestiegenen Kosten mehren sich die Rufe nach einer Pflegevollversicherung. Doch das wäre der falsche Weg.
Im Schnitt zahlen Pflegebedürftige in Heimen einen Eigenanteil von rund 2500 Euro – Tendenz steigend. Eine frühzeitige Vermögensplanung und der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung können durchaus sinnvoll sein.
Was die Umbrüche im Gesundheitssektor bedeuten, zeigt der Fall der Pflegeheimkette Curata. Um sich aus der Insolvenz herauszuarbeiten, bedurfte es schwierigen Verhandlungen mit Vermietern und Pflegekassen.
Passend zum Ferienbeginn dürfen sich Verbraucher auf Erleichterungen freuen. Doch im Juli wird es auch an einigen Stellen teurer. Ein Überblick.
Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland wächst – das erfordert zusätzliches Personal. Wie schwierig das in den kommenden Jahren noch wird, beleuchtet eine neue Bedarfsprognose.
Der Bundestag hat die Pflegeform von Gesundheitsminister Lauterbach beschlossen. Die Leistungen für pflegebedürftige Menschen werden erhöht - die Beiträge aber auch.
Die Ampel verschafft der Pflegekasse genügend Geld, um sich über die Wahlperiode zu retten. Klar ist aber schon jetzt, dass es so auf Dauer nicht weitergeht.
Höhere Beiträge und mehr Geld für die häusliche Pflege: Der Bundestag hat die Pflegereform von Gesundheitsminister Lauterbach verabschiedet. Ein Überblick über die Beschlüsse – und welche Kritik es an dem Gesetz gibt.
In der Debatte hatte die Opposition die Pflegereform als unzureichend kritisiert. Gesundheitsminister Lauterbach verteidigt das Gesetz.
Es gibt gute Ideen, aber leider außerhalb der Regierung. Den Beweis, eine Fortschrittskoalition zu sein, bleibt die Regierung auch in der Sozialpolitik schuldig.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die umstrittene Pflegereform mit Entlastungen für Pflegebedürftige und Beitragsanhebungen verteidigt.
Kai Wegner löst Franziska Giffey als Regierender Bürgermeister von Berlin ab. Die Türken in Deutschland sind zur Wahl aufgerufen. Und der niederländische König lässt sich feiern. Der F.A.Z.-Newsletter
Anreiz könnte ein Steuernachlass ein. Eltern sollen Staatshilfen für die Rentensparpläne ihrer Babys erhalten. Gleichzeitig soll aber das Renteneintrittsalter steigen, und auch die Rückkehr der Praxisgebühr droht.
Verband schlägt Kapitaldeckung mit Altersrückstellungen vor: Arbeitnehmer und Betriebe sollen sich den Monatsbeitrag von bis zu 52 Euro teilen.
Der Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministers löst die Probleme in der Pflege nicht. Es braucht endlich einen großen Wurf – inklusive Einsparungen.
Auf viele Arbeitnehmer und Unternehmen kommen höhere Beiträge zur sozialen Pflegeversicherung zu. Ab dem zweiten Kind gibt es eine Entlastung.
Die Pflege in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Das zeigt eine Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes. Pflegevertreter warnen vor zunehmenden Versorgungslücken.
Karl Lauterbach spricht von einem „moderaten Anstieg“. Versicherte mit keinen oder wenigen Kindern zahlen jedoch mächtig drauf.
Die Bundesregierung sortiert sich nach dem Koalitionsausschuss-Marathon. König Charles III. besucht Deutschland. Und die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst gehen in die entscheidende Phase. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Lauterbachs Pläne sind windschief und keinesfalls wetterfest. Sie belasten Arbeitgeber und Arbeitnehmer und lassen echte Sparanstrengungen vermissen.
Unternehmen und ihre Beschäftigten müssen künftig rund 6,6 Milliarden Euro im Jahr zusätzlich in die Pflegeversicherung einzahlen. Die Arbeitgeber wehren sich.
Gesundheitswirtschaft und Arbeitgeber lehnen die von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angekündigte Beitragserhöhung in der Pflege als nicht tragfähig ab. Die Sozialgarantie werde gebrochen.
Karl Lauterbach will die Pflegeversicherung reformieren und verspricht den Bedürftigen „volle Solidarität“. Wer widerspricht, steht schnell als herzlos da.
Angesichts steigender Kosten für Millionen Pflegebedürftige und ihre Familien will die Regierung gegensteuern. Bundesgesundheitsminister Lauterbach wirbt für die geplante Pflegereform – auch wenn es viel Kritik gibt.
Bundesgesundheitsminister Lauterbach will die Pflegeversicherung reformieren. Die Kassen monieren: Mit dem Gesetzentwurf würden zentrale Versprechen des Koalitionsvertrages nicht eingelöst.
Wegen der hohen Defizite in der Pflegeversicherung sollen die allgemeinen Beiträge um 0,35 Prozentpunkte steigen. Kinderlose zahlen noch mehr als bisher. Einem Gesetzentwurf zufolge soll es aber auch Entlastungen geben.
Die Kosten für Heimplätze und die Belastungen vieler pflegender Angehöriger steigen. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Schmidt fordert deswegen mehr Geld vom Finanzminister.
Trotz neuer Entlastungszuschläge müssen Heimbewohner deutlich mehr für einen Platz im Heim zahlen. Der Druck auf Gesundheitsminister Lauterbach für eine Reform wächst.
Für die Pflegeversicherung werden die Deutschen in absehbarer Zeit mehr bezahlen müssen
Etwa alle zwei Jahre fällt eine neue Millionenmarke, nun steht die Fünf knapp bevor. Allerdings hat der Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen nicht nur demographische Gründe.
Es gibt zahlreiche Hilfsangebote für Senioren, die mit dem Haushalt nicht mehr zurechtkommen. Wer einen Pflegegrad hat, hat Anspruch auf Unterstützung zu Hause.
In der Ukraine droht eine Welle von Annexionen, in Deutschland sollen zwei Atomkraftwerke nun doch weiterlaufen und in Berlin beginnt das Gerichtsverfahren zu den Wahl-Pannen im vergangenen Herbst. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Regierungsberater sehen die Pflegeversicherung vor einem Kollaps. Sie fordern eine Pflicht zu privater Zusatzvorsorge, um die Babyboomer stärker in die Pflicht zu nehmen.
Die betriebliche Pflegeversicherung liegt im Trend. Die Assekuranz verkauft das Produkt als Mitarbeiterbindung und Absicherung für eine Zeit im Pflegeheim. Doch welche Rolle sie künftig spielen soll, ist noch nicht absehbar.
Pflegeheimbewohner und ihre Angehörigen finanziell zu entlasten: Das war eines der Ziele der sogenannten „kleinen Pflegereform“, die Union und SPD im vergangenen Sommer beschlossen haben.
Die Debatte um die Pflegeversicherung ist längst nicht vorbei. Sie verlagert sich nun in die Bundespolitik, wie der Vorstoß der FDP zeigt. Die Liberalen wollen laut eines Medienberichts die Finanzierung der Pflege auf den Prüfstand stellen.