Unverantwortliche Pflegepolitik
Nötig ist eine Reform, die endlich auch die Pflege-Ausgaben kürzt. Vorerst werden die Beitragszahler wieder in Haft genommen für die ausufernden Kosten – vermutlich auch die Steuerzahler.
Nötig ist eine Reform, die endlich auch die Pflege-Ausgaben kürzt. Vorerst werden die Beitragszahler wieder in Haft genommen für die ausufernden Kosten – vermutlich auch die Steuerzahler.
Der Landwirtschaftsminister spricht über den Zustand des Waldes. Die SPD präsentiert ihren neuen Generalsekretär. Und Melania Trump veröffentlicht ihre Memoiren. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Ein Finanzierungsgesetz könnte nach der Klinikreform Mitte des Monats kommen. Unterdessen bestehen die Kassen auf Rückzahlung der Corona-Kosten.
Die Finanzlage der Pflegeversicherung könnte noch dramatischer sein als bisher bekannt. Wie könnte eine Notoperation aussehen?
Die Bemessungsgrenzen für Sozialbeiträge steigen 2025 stark, die Belastung für Gutverdiener damit auch. Sozialverbänden reicht das aber nicht.
Thomas Oeben kommt aus der Logistik. Als er sich der Folgen der Demographie bewusst wurde, sattelte er um und kümmerte sich um Pflegebedürftige.
Der Neue kommt von HSBC. Er ist zuständig für alle Transaktionen von Finanzinvestoren im deutschsprachigen Raum, in denen die Deutsche Bank (mit)berät.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kündigt für nächstes Jahr höhere Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an.
Die Pflegeversicherung droht selbst zum Pflegefall zu werden: Oft muss nach einem langen Arbeitsleben Sozialhilfe überwiesen werden. Führende CDU-Politiker dringen auf einen Systemwechsel.
Vor dreißig Jahren schlugen Kanzler Kohl und Arbeitsminister Blüm Warnungen über fehlende Tragfähigkeit einer umlagefinanzierten Sicherung des Pflegerisikos in den Wind. Obwohl das System nur einen Teil der Kosten deckt, laufen die Ausgaben davon.
Im Wahljahr 2025 werden wohl Krankenkassen und Pflege teurer, dann springt der Rentenbeitrag hoch. Kosten einer möglichen „Pflegevollkasko“ kämen sogar noch obendrauf.
Die Ukraine stößt auf russischem Gebiet vor, die SPD debattiert über die Stationierung amerikanischer Raketen in Deutschland, und Israels Verbündete fordern eine Verhandlungslösung mit der Hamas.
Der Vorschlag von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), die Heimeigenanteile in der Pflege zu deckeln, könnte enorme Kosten verursachen. Wer soll das bezahlen?
Angesichts steigender Kosten für Pflegebedürftige und deren Familien erwägt Bundesgesundheitsminister Lauterbach die Einführung einer Obergrenze für selbst zu zahlende Kostenanteile. Wie hoch diese sein könnte, sagte der Minister nicht.
Seit Jahren wachsen die finanziellen Belastungen für Pflegebedürftige und ihre Familien – und die Zuzahlungen gehen erneut nach oben. Der Verband der Ersatzkassen hat daher klare Forderungen.
Heimplätze werden für Pflegebedürftige immer teurer. Seit Anfang Juli beträgt der Eigenanteil, den sie oder ihre Angehörigen für das erste Betreuungsjahr aufbringen müssen, im Bundesdurchschnitt 2871 Euro im Monat.
Im Durchschitt 2871 Euro pro Monat: Für Pflegebedürftige und ihre Familien gehen die finanziellen Belastungen schon seit Jahren immer weiter hoch. Wie gut wirken da verstärkte Kostenbremsen?
Wenn Menschen auf Pflege angewiesen sind, können die letzten Jahre des Lebens die kostspieligsten werden. Je nach Fall kommen über die Jahre fünf- oder sogar sechsstellige Beträge zusammen. Wie man sich absichern kann.
Die Pflegeversicherung rechnet mit einem Minus von 1,5 Milliarden Euro für 2024, im folgenden Jahr soll es sogar mehr als doppelt so hoch sein.
Die Zahl der Pflegebedürftigen explodiert, Beiträge und Eigenbeteiligung steigen, Arbeitskräfte fehlen – die Pflegeversicherung stößt an ihre Grenzen. Doch es gibt Reformideen. Was Sie jetzt wissen müssen.
Erste Prognosen erwarten schon einen Anstieg auf 50 Prozent des Bruttolohns bis 2040. Es könnte noch schneller noch schlimmer kommen, erwartet der Verband der Privaten Krankenversicherung.
Der Gesundheitsminister machte mit einem „explosionsartigen“ Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen Schlagzeilen. Doch die Realität sieht anders aus.
Die Pflegeversicherungen rechnen mit einer Anhebung der Beiträge um 0,2 Prozentpunkte. Bis 2034 fehlen 500.000 Pflegekräfte.
Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und steigt, doch der Gesundheitsminister sieht keine Chance mehr auf eine Pflegereform in dieser Wahlperiode. Dabei zeichnen sich große Finanzierungslücken ab.
Galeria-Gläubiger entscheiden über die Zukunft der Warenhauskette. Wer überzeugt die Jury im Schweigegeldprozess gegen Trump? Und: Timo Boll beendet seine Karriere und den „ständigen Kampf“ gegen seinen Körper. Der F.A.Z.-Newsletter.
Hat der Anstieg der Pflegezahlen den SPD-Gesundheitsminister wirklich so kalt erwischt, wie er tut?
Deutschland steuert auf prekäre Verhältnisse in der Pflege zu. Viele Stellen für Pflegekräfte sind offen. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Zahl der Pflegebedürftigen ist im vergangenen Jahr deutlich stärker gestiegen als erwartet. Der Bundesgesundheitsminister spricht von einem „akuten Problem“.
Die Privatversicherungen empfehlen, die Beiträge einzufrieren. Ältere müssten ihr Erspartes einsetzen, Jüngere Zusatzversicherungen abschließen.
Berufseinsteiger müssen 66 Euro im Monat zahlen, um den Eigenanteil für stationäre und ambulante Pflege voll abzusichern. Für Ältere wird es deutlich teurer.
Um 11 Prozent ist die Zahl der Pflegebedürftigen im vergangenen Jahr gestiegen. Dies könnte ein neuer Trend sein, warnt der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen.
In der Finanzierung der Pflegeversicherung klaffen immer größere Lücken. Der Sozialverband VdK sagt, wie er das ändern möchte.
Mindestlohn und Bürgergeld steigen, aber auch die Mehrwertsteuer im Restaurant. In einigen Feldern steht die Entscheidung allerdings noch aus. Was Verbraucher 2024 erwartet. Ein alphabetischer Überblick.
Immer mehr Menschen benötigen im Alter Hilfe. Mit einer privaten Versicherung lässt sich das Leben komfortabler gestalten. Doch die Beiträge sind hoch – und nicht jedes Angebot ist zu empfehlen.
Trotz steigender Kosten in der Altenpflege: Dank neuer Zuschüsse brauchen weniger Heimbewohner das Sozialamt. Aber der Preis für die Beitragszahler ist hoch.
Seit 2018 sind mehrere miteinander verbundene Familien aus dem Raum Offenbach verstärkt in den Fokus der Behörden gerückt. 50 Verfahren wegen unterschiedlicher Delikte laufen, nun hat es drei weitere Festnahmen gegeben.