Deutschland spricht über Oliver Blume
Über wen hat Deutschland in diesem Jahr geredet? Darüber gibt das Managerranking Aufschluss. Ein Kompliment muss das Siegertreppchen allerdings nicht sein.
Über wen hat Deutschland in diesem Jahr geredet? Darüber gibt das Managerranking Aufschluss. Ein Kompliment muss das Siegertreppchen allerdings nicht sein.
Nur wenn Mercedes verlorene Marktanteile zurückgewinnt, kann der Autohersteller seine deutschen Werke absichern, sagt Gesamtbetriebsratschef Ergun Lümali. Im Gespräch fordert er eine Überprüfung der Chinastrategie.
Der Krankenstand sei in Deutschland teils mehr als doppelt so hoch wie in vergleichbaren Werken in anderen Ländern, sagt Mercedes-Chef Källenius. Es sei hierzulande zu einfach, sich krankzumelden.
Edzard Reuter hat mit seinen Ideen den Stuttgarter Automobilkonzern Daimler geprägt. Nun ist er verstorben.
Die konjunkturelle Krise in China lähmt den Verkauf von Luxusautos. Die erhoffte Erholung im zweiten Halbjahr bleibt aus. Die Zahlen für das dritte Quartal sind für den Autohersteller ein großer Rückschlag.
Mercedes hat die Geschwindigkeit der chinesischen Wettbewerber unterschätzt: Was bei Verbrennern funktioniert hat, kommt im Elektrozeitalter ins Wanken. Für den Autohersteller wird der Erfolg neuer Modelle zur Schicksalsfrage.
Der Autohersteller eröffnet eine Fabrik, die erstmals die chemische und mechanische Aufbereitung von Energiespeichern verbindet. Jetzt fehlen nur noch die Kunden.
An diesem Freitag soll über EU-Strafzölle auf Elektroautos aus China entschieden werden. Die Bundesregierung wird wohl dagegen stimmen. Besorgnis über die Folgen der Zölle eint in der deutschen Autobranche Gewerkschaften und Manager.
Lange war die Opposition chancenlos gegen Serbiens mächtigen Staatschef. Ändert sich das durch einen Streit um Bodenschätze?
Der schwäbische Autohersteller kämpft in China mit schwachen Absatzzahlen. Mercedes rechnet mit weniger Profit im Autogeschäft.
Elektroautos verkaufen sich schlechter als erhofft. Jetzt setzt die Autoindustrie wieder stärker auf den Verbrennungsmotor. Ausgerechnet China geht voran.
Mercedes will wegen des langsameren Umstiegs der Kunden auf Elektroautos auf eine neue Fertigungsinfrastruktur für die elektrischen S- und E-Klasse-Wagen verzichten.
Da die Kunden nur langsam auf Elektroautos umsteigen, will Mercedes-Benz seine neue Plattform für die S- und E-Klasse streichen. Der Autobauer geht davon aus, länger als ursprünglich geplant Verbrenner und Elektroautos parallel zu bauen.
Der ehemalige Vorstandschef des Chemiekonzerns BASF, Martin Brudermüller, ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender von Mercedes-Benz. Der 63 Jahre alte Manager folgt damit auf Bernd Pischetsrieder.
Die deutschen Autokonzerne tun sich schwer in China, wo sich alles um E-Autos dreht. Auf der Automesse in Peking zeigen sie aber, dass sie von der einheimischen Konkurrenz gelernt haben – doch auch die legt nach.
Mercedes-Chef Ola Källenius ist mit einer Vergütung von 12,74 Millionen Euro zum Spitzenverdiener unter den Vorstandsvorsitzenden der größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland aufgestiegen.
Der Kanzler reist mit einer Wirtschaftsdelegation zu Deutschlands wichtigstem Handelspartner. In Peking freut man sich über seinen „Pragmatismus“. Die Grünen drängen dagegen darauf, die Abhängigkeiten schneller zu reduzieren.
Die Fabrik des Volkswagen-Konzerns im sächsischen Zwickau war das erste Autowerk Europas, das nur noch Elektroautos baut. Aus der einstigen Euphorie am Standort ist längst Angst um die Zukunft geworden.
In Deutschland werde zu wenig gearbeitet. Die Energieversorgung dürfe nicht zu einem strukturellen Nachteil werden. Mercedes-Chef Ola Källenius zeigt sich unzufrieden mit der Lage.
Auf insgesamt 12,74 Millionen Euro brachte es Ola Källenius im vergangenen Jahr. Auf eine zweistellige Millionenvergütung kommt auch Merck-Chefin Belen Garijo. Bei VW erhielt Oliver Blume 2023 weniger als sein Vorgänger Diess.
Verfehlte Absatzziele, Rabattschlachten, politische Ungewissheit: Für Automanager wird das Elektroauto zum Problemfall. Sie müssen umdenken.
Der Daimler-CEO Ola Källenius hat sich auf einer Wirtschaftsversammlung für Mitarbeiter mit Migrationshintergrund stark gemacht. Er stelle sich entschieden gegen Hass und Rassismus. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußerte sich dazu.
Der Mercedes-Konzernchef gibt sich zwar weiterhin begeistert von Elektroautos. Aber das allein wird nicht reichen – denn noch setzen viele auf Verbrenner.
Die Kunden wollen keine Elektroautos. Deshalb kassieren die Schwaben ihre ehrgeizigen Ziele.
Der Mercedes-Konzernchef gibt sich zwar weiterhin begeistert von Elektroautos. Aber das allein wird nicht reichen – denn noch setzen viele auf Verbrenner.
Das Autogeschäft normalisiert sich. Weil Lieferfristen, Preise und Margen schrumpfen, sinkt auch bei Mercedes die Rendite.
Wer kann all die neuen Marken noch auseinanderhalten? Aus der Sea of Sameness wollen BMW und Mercedes-Benz auftauchen. Mit scharfem Design und spitzer Technik.
Mercedes-Benz definiert seine Zukunft neu – und den Einstieg in die Marke gleich mit. Denn das Concept CLA nimmt vorweg, was in 18 Monaten mal Kompaktklasse sein will.
Nach einer guten ersten Jahreshälfte erhöht Mercedes für das Gesamtjahr seine Erwartungen. Doch weil das Unternehmen gleich mehrfach alles auf eine Karte setzt, steigen auch die Gefahren.
Vorstandschef Ola Källenius setzt auf Luxus statt Masse, was sich für den Markenhersteller auszahlt. Sein Vertrag wird bis 2029 verlängert.
Despite newly introduced exemptions for e-fuels, Ola Källenius no longer wants to stick to the combustion engine. The Mercedes boss considers the electric drive to be technically superior. An interview.
Die neue europäische Industriepolitik nimmt weiter Gestalt an: Die erste gemeinsame Batteriezellfabrik wird eröffnet. Der französische Staat fördert die Investition in dreistelliger Millionenhöhe.
Vier Tage arbeiten und dasselbe Gehalt erhalten – beim Arbeitgeberverband BDA stößt die Idee der Gewerkschaft IG Metall auf Kritik. Unter Vertretern der Ampelkoalition gibt es Ablehnung, aber auch Zuspruch.
Deutschen Autoherstellern laufen in China die Kunden davon. Das liegt an Unternehmern wie William Li: Sein Start-up Nio verkauft dort mehr Elektroautos als Mercedes und Co. Die Geschichte eines Aufsteigers.
Ola Källenius will trotz neu geschaffener Ausnahmeregelungen für E-Fuels nicht länger am Verbrennungsmotor festhalten. Den Elektroantrieb hält der Mercedes-Chef für technisch überlegen. Ein Interview.
Ein Betriebsgewinn von 20 Milliarden Euro: Die Luxusstrategie von Ola Källenius geht vorerst auf. Dennoch mahnt der Schwede zu schwäbischer Sparsamkeit.