SPD-Chefin Esken kritisiert geplante Sanktionen gegen Nord Stream 2
In Amerika hat der Senat für Strafmaßnahmen gegen Nord Stream 2 gestimmt. Das will sich die SPD-Vorsitzende Esken nicht gefallen lassen.
In Amerika hat der Senat für Strafmaßnahmen gegen Nord Stream 2 gestimmt. Das will sich die SPD-Vorsitzende Esken nicht gefallen lassen.
Mit der Pipeline „Nord Stream 2“ soll künftig noch mehr russisches Erdgas nach Europa transportiert werden. Jetzt hat der amerikanische Senat Sanktionen gegen Firmen und Einzelpersonen auf den Weg gebracht, die an dem Pipeline-Projekt beteiligt sind.
Nach dem Repräsentantenhaus hat nun auch der amerikanische Senat ein Sanktionsgesetz verabschiedet, um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 noch zu stoppen. Am Projekt beteiligte Unternehmen und deren Managern drohen harte Strafen.
Deutschland und die EU müssen sich aus prinzipiellen Gründen gegen den Eingriff Washingtons in ihre souveränen Entscheidungen wehren. Doch in der Sache haben die Vereinigten Staaten recht.
Amerika belegt Unternehmen, die sich am Bau der Pipeline beteiligen, mit Sanktionen. Was hat das für Folgen?
Mit der Nord Stream 2 soll künftig noch mehr russisches Erdgas nach Europa transportiert werden. Doch ob die Arbeiten wie geplant zu Ende gehen können, ist derzeit unklar.
Das amerikanische Sanktionsgesetz gegen am Bau der Pipeline beteiligte Unternehmen steht vor dem Abschluss. Die deutsche Wirtschaft sieht die energiepolitische Unabhängigkeit Europas in Gefahr.
Präsident Trump wirft Deutschland vor, sich durch die Pipeline in Abhängigkeit von russischem Gas zu begeben.
Der Bau der umstrittenen Gaspipeline steht kurz vor dem Abschluss. Ein neues Gesetz würde beteiligten Unternehmen nun de facto Geschäfte in Amerika versperren, wenn sie dort Tochtergesellschaften betreiben.
Um Nord Stream 2 ranken sich zahlreiche rechtliche Probleme. Dabei sollte man nicht aus dem Blick verlieren, dass die Gaspipeline in erster Linie kein wirtschaftliches, sondern ein geopolitisches Projekt ist.
Die Ostseepipeline bringt manchen in Deutschland und Russland Vorteile. Für Europa aber bringt sie Gefahren.
Russland muss langfristig auf einen Gastransit durch die Ukraine verpflichtet werden. Das ist keine Garantie für Kiew – aber besser als nichts.
Anbieter von Flüssiggas wittern die Gunst der Stunde: Uniper sagt für Europa eine Versorgungslücke bei Gas voraus. Die europäische Förderung würde sinken, der Verbrauch dabei steigen.
Mit Dänemark hat der letzte verbleibende Anrainerstaat grünes Licht für die Vollendung der umstrittenen Ostsee-Pipeline erteilt. Dennoch dürfte russisches Gas anders als geplant erst im kommenden Jahr nach Deutschland strömen.
Die EU will die umstrittene Ostseegaspipeline zwischen Russland und Deutschland den europäischen Regeln für den Gasbinnenmarkt unterwerfen. Gasprom versucht das zu verhindern.
Erfolg für Polen vor dem EuGH im Streit um die Gas-Transporte aus Russland: Die Auswirkungen auf Polens Versorgungssicherheit seien unbeachtet geblieben.
Das Europäische Gericht hat einen EU-Beschluss gekippt, der dem russischen Gasprom-Konzern mehr Kapazitäten für Gaslieferungen eingeräumt hatte. Geklagt hatte Polen.
Das deutsche Vorgehen habe bei östlichen Nachbarn „viel Vertrauen zerstört“, sagt der Bundestagspräsident. Das Projekt im Nachhinein zu sabotieren, sei allerdings auch „keine vernünftige Lösung“.
Vor zwei Jahren war der Franzose noch als unerschrockener Kritiker russischen Hegemoniestrebens angetreten. Nun plädiert er für die Einbindung des Landes und warnt: ohne Russland keine europäische Souveränität.
Bei seinem Russland-Besuch trifft ein selbstbewussterer Außenminister Heiko Maas auf Sergej Lawrow. Der Ton zwischen beiden ist ernsthafter geworden – nicht nur beim Geplänkel über die Meinungs- und Pressefreiheit.
In der deutschen Wirtschaft wächst die Furcht vor amerikanischen Sanktionen gegen die Gasleitung von Russland nach Europa. Die Energiepolitik drohe zum Spielball zu werden.
Der Auswärtige Ausschuss des amerikanischen Senats hat im Konflikt um die Ostsee-Gasleitung Nord Stream 2 für ein Sanktionengesetz gestimmt. Nun geht der Konflikt zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten in die nächste Runde.
Eine EU-Richtlinie kommt dem Bau der Gasleitung von Russland nach Europa in die Quere. Dagegen klagt jetzt die vom russischen Rohstoffriesen Gazprom geführt Projektgesellschaft vor dem Gericht der Europäischen Union.
Die amerikanische Regierung will verhindern, dass Deutschland die neue Gasleitung nach Russland fertig baut. Politiker in Washington arbeiten nun an einem Gesetz, das es in sich hat.
Röhren auf 2500 Kilometer Länge werden für Nord Stream 2 durch die Ostsee verlegt. 40 Prozent sind schon geschafft, Ende 2019 soll die Pipeline stehen und sibirisches Gas nach Europa strömen. Ein Besuch an Board.
Huawei, Iran-Sanktionen, Nord Stream 2 – das wirtschaftspolitische Verhältnis zu den Vereinigten Staaten erodiert. Wollen wir Amerika noch folgen?
Der Gastransit durch die Ukraine soll nach russischem Willen schon vom nächsten Jahr an in Teilen unterbrochen werden. Das gefällt der EU und Deutschland nicht.
Viel zu sagen gäbe es über Nord Stream. Diese Buch leistet dafür keinen Dienst.
Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder reagiert mit klaren Worten auf die Drohung Amerikas, die Geheimdienstkooperation mit Deutschland wegen Huawei einzuschränken. Merkel macht es diplomatischer.
Im Handelsstreit zwischen Amerika und Europa liegen die Positionen sehr weit auseinander, sagt der österreichische Kanzler Sebastian Kurz. Und auch zur neuen Gasleitung Nord Stream 2 habe sich Trump klar geäußert.
Nach ihrem Auftritt auf der Sicherheitskonferenz feiert die russische Staatspresse Angela Merkel. Sie widersetze sich „illegalen“ Versuchen der Amerikaner, das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 noch zu verhindern, heißt es in Moskau.
Der Chef des österreichischen Energiekonzerns OMV geht im F.A.Z.-Gespräch mit den Gegnern von Nord Stream 2 scharf ins Gericht. Seele warnt davor, den Gasmarkt zu politisieren.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz verteidigt Kanzlerin Merkel das Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2. Der amerikanische Vizepräsident Mike Pence reagiert sofort – mit einer Warnung.
Washingtons Widerstand gegen die neue Ostsee-Gasleitung wird wohl kleiner. Ein Minister Trumps erklärt außerdem, wie Flüssiggas günstiger werden könnte.
Rohstoffgeschäfte sollen Geld in die russischen Staatskassen spülen – und damit auch in die der Bürger. Tatsächlich proftieren aber vor allem Putins Oligarchen-Freunde.
Der amerikanische Botschafter hat Deutschland im Konflikt um die neue deutsch-russische Erdgas-Trasse mit Sanktionen gedroht. Das sei „nicht der beste Umgang zwischen Partnern und Freunden“, kritisiert die CDU-Chefin.