EU einigt sich auf Regeln für Nord Stream 2
Unterhändler von Kommission und EU-Parlament haben beim Streit um die Pipeline einen Kompromiss erzielt. Der Betreiber der Gasleitung muss weitere Auflagen erfüllen.
Unterhändler von Kommission und EU-Parlament haben beim Streit um die Pipeline einen Kompromiss erzielt. Der Betreiber der Gasleitung muss weitere Auflagen erfüllen.
Die Amerikaner sollen Flüssiggas über Terminals ins deutsche Netz einspeisen können. Mit Nord Stream 2 hat das laut Altmaier aber wenig zu tun. Auf einer deutsch-amerikanischen Konferenz präsentiert der Minister den Plan.
Die Bundesregierung verteidigt seit Jahren stur die Gasleitung aus Russland – mit dem Argument, es sei ein rein wirtschaftliches Projekt. Das ist jedoch gefährlich.
In Ostdeutschland ist alles bereit für die Inbetriebnahme der neuen Pipeline. Dort ist man froh über den Einsatz der Kanzlerin. Doch wie groß ist die Abhängigkeit von Moskau?
Im Gasstreit geht es um viel mehr als Wirtschaftspolitik. Dem Verbraucher sollte das egal sein – denn mit jedem Kubikmeter Gas steigt Europas Versorgungssicherheit und sinken die Preise.
Mit dem Pipeline-Projekt scheint es doch weiter voranzugehen: Die EU-Mitgliedsstaaten haben den Kompromissvorschlag von Deutschland und Frankreich zur Reform des EU-Gasmarktes angenommen.
Nachdem sich Frankreich im Streit um Nord Stream 2 überraschend gegen Deutschland gestellt hat, gibt es nun einen Kompromiss zwischen den EU-Staaten. Wirtschaftsminister Altmaier verteidigt das Projekt – auch wegen der Energiewende.
Mehr als 600 Kilometer Rohre sind bereits in der Ostsee verlegt worden, in einigen Jahren soll Gas aus Russland durch die Pipeline Nord Stream 2 direkt nach Deutschland fließen. Doch das Projekt hat mächtige Gegner, wie die osteuropäischen Länder und den amerikanischen Präsidenten Donald Trump.
Wer die Diskussionen um Nord Stream 2 nur zu einem wirtschaftlichen Aspekt macht, der verkennt die politischen Gefahren, denen sich Deutschland in Bezug auf Russland aussetzt. Im Grunde müssen wir Frankreich dankbar sein. Ein Kommentar.
Im Streit um Nord Stream 2 ist Berlin isoliert – das Projekt könnte heute in Brüssel beendet werden. Zu Ende ist auch die Zeit des französischen Botschafters in Rom, nachdem sich Salvini mit Marcon angelegt hat. Der FAZ.NET-Sprinter.
Kurz vor der folgenreichen Entscheidung zur neuen Gas-Richtlinie in Brüssel stellt sich Frankreich gegen Deutschland. Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Pegel warnt davor, die deutsch-russische Gasleitung Nord Stream 2 zum „politischen Spielball“ zu machen.
Zum dritten Mal versucht die EU-Kommission, die Vollendung der Gasleitung Nord Stream 2 zu verhindern. Sie sollte davon absehen. Denn auch das Russland-Argument überzeugt nicht. Ein Kommentar.
Frankreich stellt sich bei einer EU-Abstimmung zu Nord Stream 2 gegen Deutschland: Das Außenministerium kündigte an, Frankreich werde am Freitag für eine Überarbeitung der EU-Gasrichtlinie stimmen. Kanzlerin Merkel führte derweil in der Sache ein streng vertrauliches Telefonat.
Berlin vertraute bislang auf Paris, um eine Blockade der Pipeline durch eine Revision der EU-Gas-Richtlinie zu verhindern. Doch dafür könnte nur noch Präsident Macron sorgen.
Der amerikanische Botschafter droht deutschen Unternehmen mit Sanktionen – wegen Nord Stream 2. Altmaier gibt sich entspannt: „Deutschland ist ein Rechtsstaat.“ Und fordert europäische Champions – auch auf der Schiene.
Der amerikanische Botschafter setzt deutsche Unternehmen in nicht gekanntem Maße unter Druck. Nicht nur die reagieren jetzt deutlich.
Richard Grenell droht mit Sanktionen gegen Firmen, die am Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 beteiligt sind. Kritisch äußert sich die CDU-Parteichefin.
Der amerikanische Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, verschickt laut eines Zeitungsberichts Drohbriefe an deutsche Unternehmen. Es geht darin um die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2.
Washington will die neue Gasleitung Nordstream 2 nach Russland unbedingt verhindern. Dahinter stecken Geschäftsinteressen. Jetzt reden die Exporteure.
Der Bau der russischen Gasleitung Nord Stream 2 ist längst zum Politikum geworden. Neben der wirtschaftlichen Bedrohung für die Ukraine birgt der Bau der Gasrohre auch Risiken für Europas Sicherheit.
Die amerikanische Regierung will die neue Gasleitung zwischen Russland und Deutschland verhindern. Daraus wird nichts, sagt ein führender europäischer Politiker nun.
Die Kritik an der geplanten Pipeline zwischen Russland und Deutschland wächst. Auch die Politik entfernt sich zunehmend von dem Projekt. Doch ließe sich der Bau von Nord Stream 2 noch aufhalten?
Die Bundesregierung hat die jüngsten Äußerungen des russischen Präsidenten zum Ukraine-Konflikt „mit Befremden zur Kenntnis genommen“. Moskau weist unterdessen die Vermittlungsbemühungen der Kanzlerin zurück.
Die amerikanische Regierung pocht darauf, dass Deutschland keine neue Gasleitung nach Russland verlegt. Nun sagt Merkels Sprecher, das Projekt sei nicht nur eines der Wirtschaft.
Nach Friedrich Merz und Jens Spahn saß Annegret Kramp-Karrenbauer bei Anne Will. Die Kandidatin für den CDU-Vorsitz musste mit Blick auf den Ukraine-Konflikt beweisen, dass sie sich in der Außenpolitik zurechtfindet.
Hunderte Kilometer der Pipeline liegen bereits in der Ostsee, doch Außenminister Pompeo verspricht der Ukraine: Amerika wolle das Projekt verhindern und russischen Einfluss begrenzen.
Donald Trump will, dass Deutschland Flüssiggas aus Amerika kauft. Zugleich macht er Druck gegen eine neue Leitung nach Russland – ein Experte erwartet den nächsten Schritt schon bald.
Am Russlandtag vergangenen Mittwoch waren sich Mecklenburg-Vorpommern und Russland gefühlt ganz nah – über das Fest der beiden Länder regt sich inzwischen fast niemand mehr auf.
Die Pipeline Nord Stream 2 ist Amerika ein Dorn im Auge. Beteiligten Konzernen drohen Sanktionen. Doch Putin und die deutsche Industrie machen Druck. Entscheidend könnte etwas anderes sein.
Washington ist die Gaspipeline Nordstream 2 ein Dorn im Auge. Die deutsche Industrie kontert: Unsere Energieversorgung geht niemanden etwas an.
Es sei sehr unglücklich für die Menschen in Deutschland, dass Deutschland Milliarden im Jahr für Energie aus Russland zahle, sagte der amerikanische Präsident bei einem Treffen mit dem polnischen Präsidenten.
Amerika wettert weiter gegen die Ostseepipeline Nord Stream 2 – unter Beifall aus Polen. Stattdessen versuchen die Amerikaner, ihr Flüssiggas zu verkaufen. Ist das wirklich eine Alternative oder nur eine große Luftnummer?
Seit mehr als zwei Jahren ist Wolodymyr Hrojsman vom Block Petro Poroschenko Ministerpräsident der Ukraine. Im Interview spricht er über den Krieg mit Russland, das Problem mit Nord Stream 2 und seine jüdischen Eltern.
Die Debatte über die Gasversorgung hält Christian Kullmann für falsch. Im Interview erklärt der Evonik-Chef, warum die Pipeline Nord Stream 2 nötig ist – und warum Borussia Dortmund kein Randgeschäft ist.
Zum zweiten Mal innerhalb drei Monaten treffen sich die Bundeskanzlerin und der russische Präsident. Thema des Gesprächs soll auch die umstrittene Gas-Pipeline Nord Stream 2 sein.
Das Verfassungsgericht lehnt eine Beschwerde des Naturschutzbundes Nabu ab. Der befürchtet Schäden in der Ostsee. Mit seiner Kritik ist er nicht allein.