Axel Springer wächst digital
hpe. MÜNCHEN, 8. August. Der Medienkonzern Axel Springer AG lässt nichts unversucht, neue Erlösquellen im Internet zu erschließen.
hpe. MÜNCHEN, 8. August. Der Medienkonzern Axel Springer AG lässt nichts unversucht, neue Erlösquellen im Internet zu erschließen.
VW-Chef Martin Winterkorn hält mit 17 Millionen Euro den Rekord unter den Vorstandsgehältern. Aber auch im M-Dax wird prächtig verdient. Einige Manager erreichen sogar das Niveau der Dax-Konzernchefs.
Macht lässt sich auch als angenehmes Schauspiel inszenieren. So war der Festakt für Axel Springer eine gelungene Aufführung - von einem einzigen heiklen Augenblick abgesehen.
Bundespräsident Wulff hat nicht nur bei Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, sondern auch bei Konzernchef Matthias Döpfner und Verlegerin Friede Springer darauf gedrungen, die Veröffentlichung eines Artikels über seinen Privatkredit zu unterbinden.
Deutschlands größtes Verlagshaus verdient im laufenden Geschäftsjahr sehr gut. Einen Kauf von Teilen der Essener WAZ-Gruppe könnte sich Axel Springer locker leisten. Doch kommt es dazu noch?
Europas größter Zeitungskonzern bietet für die Übernahme des Konkurrenten WAZ 1,4 Milliarden Euro. Die Offerte von Springer-Chef Döpfner platzt mitten in den geplanten Eigentümerwechsel bei der WAZ - und kann den Konzern jetzt lähmen.
Die Axel Springer AG will die WAZ-Gruppe übernehmen und bietet 1,4 Milliarden Euro für das Unternehmen. WAZ-Anteilseignerin Petra Grotkamp hatte zuvor den übrigen Mitgesellschaftern angeboten, deren Hälfte für 470 Millionen Euro abzukaufen. Nun wehrt sie sich gegen eine Zerschlagung der WAZ-Gruppe durch Springer.
hpe./St. MÜNCHEN/DÜSSELDORF, 30. September. Im bevorstehenden Eigentümerwechsel in der WAZ-Gruppe kann es zu einer spektakulären Wende kommen. Nun hat sich die Axel Springer AG entschlossen, den Familieneigentümern der Essener Zeitungsgruppe ein noch lukrativeres Angebot zu unterbreiten.
Zwischen Verlagen und öffentlich-rechtlichen Sendern tobt ein Kampf um die Hoheit im Internet. Die „Tagesschau“- App wird kritisiert, Springer geriert sich als Bannerträger der freien Presse. Eine Debatte mit Schlagseiten.
Günther Jauchs Premiere im Ersten löst keine Revolution aus. Aber die Sendung könnte tatsächlich die beste Talkshow im Ersten werden. Ansätze sind erkennbar, den vorab formulierten Unkenrufen zum Trotz.
In seiner ersten Talkshow beim neuen Sender diskutiert Günther Jauch über den Terror vom 11. September 2001 und über die Bundeswehr in Afghanistan. Es war alles sehr wohltemperiert. Oder langweilig? Hat wirklich jemand eine „Revolution“ erwartet?
Im Streit zwischen den Zeitungsverlegern und den öffentlich-rechtlichen Sendern um die "Tagesschau"-App und andere digitale Angebote hat Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner einen Kompromiss vorgeschlagen.
hpe. MÜNCHEN, 3. August. Für Mathias Döpfner, den Vorstandsvorsitzenden des Medienkonzerns Axel Springer, markieren die Halbjahreszahlen seines Unternehmens einen Wendepunkt. Das Berliner Verlagshaus sei "nicht länger ein Print-Unternehmen ...
"Smartphones und Tablets sind die Zeitungen und Zeitschriften der Zukunft", sagt Springer-Chef Mathias Döpfner und sein Zeitschriftenvorstand Andreas Wiele hat die Apps gar als „Revanche des Profi-Journalismus" am offenen Internet mit seinen grenzenlos verbreiteten Gratis-Inhalten bezeichnet. Die große Revanche der Profi-Journalisten wird aber nicht in Berlin, sondern in New York vorbereitet. Dort arbeiten der Medienmogul Rupert Murdoch und der Apple-Chef Steve Jobs offenbar seit Monaten im Geheimen an einer reinen Tablet-Zeitung, die „Daily" heißen und 99 Cent in der Woche kosten soll.
Die Diskussion um "Paid Content" spaltet die Verlagsbranche: Einige halten die Kostenlos-Kultur für einen Geburtsfehler, andere für zwingend geboten im Netz. Selbst die Ökonomen sind sich uneins, ob Pay im Internet funktionieren kann.