Schäuble von Merkel abgekanzelt
Den deutschen Finanzminister Schäuble ereilt das Schicksal seines griechischen Kollegen Varoufakis. Er wird im Poker um die griechischen Schulden in die zweite Reihe versetzt.
Den deutschen Finanzminister Schäuble ereilt das Schicksal seines griechischen Kollegen Varoufakis. Er wird im Poker um die griechischen Schulden in die zweite Reihe versetzt.
Deutsche Aktien verzeichnen weiter Verluste an den Märkten. Die Anleger bleiben nervös, vor allem wegen starker Ausschläge an den Anleihenmärkten und im Euro.
Liegen die deutsche Kanzlerin und ihr wichtigster Minister über Kreuz wegen des Schuldenstreits mit Athen? Ein Zeitungsbericht legt das nahe. Vielleicht ist es aber auch ganz anders.
Seit 1991 versprachen neun griechische Premierminister Reformen und die Modernisierung eines Staates. Doch Reformen wurden weder umgesetzt noch von den Bürgern eingefordert. Wie kommt es, dass die Bevölkerung den Euro will, aber wenig Reformbereitschaft zeigt?
Lieber den Grexit als neue Kredite: Deutsche Wirtschaftsexperten drängen die Bundesregierung zu einem harten Kurs gegen Griechenland. Der nächste Krisengipfel findet frühestens kommende Woche statt - die G 7 gehen vor.
Athen bündelt die Raten an den Internationalen Währungsfonds, Ende Juni steht damit eine große Zahlung an. Die Gläubiger aus der EU wollen dem Land mit Milliarden aus der Bankenrettung über den Sommer helfen.
Näher am Ziel, aber noch lange kein Durchbruch: Griechenlands Gläubiger kommen dem Land in einigen Punkten entgegen. Doch einige Forderungen will Regierungschef Tsipras weiter nicht akzeptieren.
Gegen die Probleme der Ukraine wirken Griechenlands Schwierigkeiten winzig. Europas zweitgrößter Flächenstaat leidet unter hoher Inflation, Arbeitslosigkeit und Schulden. Wichtigster Gläubiger ist wohl eine amerikanische Fondsgesellschaft.
Nach dem Spitzentreffen zur Schuldenkrise in Berlin wollen die Gläubiger Griechenland ein letztes Angebot machen. Es könnte für die Euro-Staaten teuer werden.
Wo die Märkte in 12 Monaten stehen, hängt nicht von den heutigen, sondern von den Erwartungen in 12 Monaten ab. Zumindest von den Zentralbanken wird man weniger erwarten.
Die griechische Schuldenkrise sorgt abermals für Unruhe an den europäischen Finanzmärkten. Die Märkte schwanken zwischen der Furcht vor einer Staatspleite und der Hoffnung auf eine baldige Einigung.
Kanzlerin Merkel hat sich auf höchster Ebene mit Griechenlands Gläubigern besprochen. Allein damit kommt sie dem griechischen Regierungschef entgegen. Der reagiert rasch.
Bis nach Mitternacht berieten im Kanzleramt Angela Merkel, François Hollande, IWF-Chefin Lagarde und EZB-Präsident Draghi den Schuldenstreit mit Griechenland. Folgt nun ein letztes Angebot an Athen?
Die Kanzlerin und der französische Präsident übernehmen die Verhandlungen mit Athen. Offenbar steht ein letzter Kompromissvorschlag kurz bevor, am Montagabend findet ein Krisentreffen in Berlin statt. Es könnte eine Nachtsitzung werden.
Heute trifft die Kanzlerin Frankreichs Staatspräsident Hollande und EU-Kommissionschef Juncker. Es geht um Griechenland. Gerade dessen Regierungschef veröffentlicht überraschend einen großen Zeitungsbeitrag.
Auch die Finanzminister der G7-Staaten können den Streit zwischen Griechenland und seinen Gläubigern nicht lösen. Und die Zeit drängt.
Langweilig, berechenbar, solide: Daniel von Borries, Chefanleger der Ergo-Versicherung, über Lebensversicherungen. Niedrigzinsen könnte deren Ende sein – von Aktien will er aber trotzdem nichts wissen.
Der Internationale Währungsfonds schließt ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum ausdrücklich nicht mehr aus. Im Gespräch mit der F.A.Z. sendet IWF-Chefin Lagarde auch eine klare Botschaft für den Fall, dass die Eurostaaten Athen unbedingt im Euro halten wollen.
Der Bundesfinanzminister glaubt nicht an eine schnelle Einigung bei den Gesprächen über den griechischen Milliardenkredit. Die Verhandlungen seien „noch nicht sehr viel weitergekommen“. Über Ministerpräsident Tsipras zeigte sich Schäuble irritiert.
Die Vereinigten Staaten wollen, dass sich Griechenlands Geldgeber mit dem klammen Land einigen. Derweil gibt es Gerüchte über ein Sondertreffen im griechischen Finanzministerium unter Führung von Alexis Tsipras - nicht Varoufakis.
Chinas Währung steht vor einem großen Schritt. Noch in diesem Jahr könnte der Internationale Währungsfonds den Yuan zur Reservewährung neben Dollar, Euro, Yen und Pfund machen.
In Amerika rückt die Zinswende näher und im Euroraum werden unsichere Zeiten befürchtet. Mehrere Faktoren sorgen für Verunsicherung an den Märkten und einen drastischen Kursverlust des Euro.
Der oberste Ökonom des Internationalen Währungsfonds fordert von Athen Reformen von Rentensystem und Staatsapparat. Zum Staatshaushalt trifft Olivier Blanchard hingegen eine eher überraschende Aussage.
Griechenland müsse sich zu weiteren Reformen im Sinne der Gläubiger verpflichten, um eine Staatspleite abzuwenden, sagt der deutsche Chef des Europäischen Rettungsschirms ESM. Grundsätzlich sei genug Geld da.
Schon wieder hauen die beiden Finanzminister Wolfgang Schäuble und Giannis Varoufakis öffentlich auf den Putz. Auch viele andere, etwa EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, kommentieren ständig den Schuldenstreit. Entscheiden werden drei andere.
Nicht nur in der griechischen Syriza-Regierungspartei gibt es Widerstände gegen Kompromisse im Schuldenstreit. Auch in der Unions-Fraktion der deutschen Kanzlerin steigt die Unzufriedenheit. In Berlin beginnen Gedankenspiele für den Fall, dass die Gespräche tatsächlich scheitern.
Sollte Griechenland zu Reformen bereit sein, will Amerika einem Bericht zufolge weitere IWF-Hilfen für Griechenland unterstützen. Vielen Schwellenländern schmeckt die Sonderbehandlung des kleinen Griechenlands dagegen nicht.
Wie geht der Streit zwischen Griechenland und seinen Geldgebern aus? Eine zentrale Frage kreist um die Rolle des Internationalen Währungsfonds. Zugleich wächst der Druck auf den größten Euro-Retter.
Der Hedgefondsmanager Hans Humes ist auf Investitionen in Ländern wie Griechenland spezialisiert. Im Interview mit FAZ.NET erklärt er, warum er auch diesmal Chancen sieht. Und wieso sich der Schuldenstreit so lange hinzieht.
Deutschland, Frankreich und Griechenland haben im Schuldenstreit keinen Konsens gefunden. Es bestünden weiter die bekannten Differenzen, hieß es nach einem nächtlichen Treffen von Kanzlerin Merkel, Präsident Hollande und Ministerpräsident Tsipras in Riga. Den Griechen läuft die Zeit davon.
Am 5. Juni muss Griechenland die nächste Kredittranche an den Internationalen Währungsfonds zurückzahlen. Wieder macht die Regierungspartei Druck: ohne eine Einigung mit den Gläubigern reiche das Geld nicht aus.
Weltweit werden laut Währungsfonds 5,3 Billionen Dollar ausgegeben. Das ist mehr als für Gesundheit. Doch gerade unter der Förderung von „schmutziger Energie“ leidet die Bevölkerung.
Sollte das Geld ausgehen, werde Griechenland zunächst Pensionen und Gehälter auszahlen, sagt der griechische Finanzminister. Allerdings rechnet er für die nächsten Tage ohnehin mit einer Einigung mit der EU. Über Engpässe könnte auch der Euro-Rettungsfonds helfen.
Die EU hat zuletzt Kompromissbereitschaft gegenüber der griechischen Regierung signalisiert, der Internationale Währungsfonds dagegen bleibt hart: Es dürfe keine Kredite im Hauruckverfahren geben, sagt IWF-Direktorin Lagarde.
Griechenland ist aus Sicht der Bundesbank akut von einer Staatspleite bedroht. Das Land habe sich selbst in die heikle Lage manövriert, schreibt sie in ihrem Monatsbericht. Und müsse nun rasch handeln.