IWF-Chefin warnt vor Ansteckungsgefahren
Langsames Wachstum, fallene Rohstoffpreise – Christine Lagarde fürchtet ein rasches Übergreifen von Risiken der chinesischen Volkswirtschaft auf andere Länder.
Langsames Wachstum, fallene Rohstoffpreise – Christine Lagarde fürchtet ein rasches Übergreifen von Risiken der chinesischen Volkswirtschaft auf andere Länder.
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Wenn Griechenland seine Reformzusagen bricht oder seine Zahlungsverpflichtungen nicht einhält, besteht immer noch ein Grexit-Risiko. Das sagte der Chef des Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, in Berlin.
Nach Angaben der ukrainischen Finanzministerin hat sich die Regierung in Kiew mit ihren Gläubigern auf einen Schuldenerlass geeinigt. Russland will sich nicht an der Umschuldung beteiligen.
Die Gläubiger der Ukraine schreiben einen Teil ihrer Forderungen ab: Das Land bekommt einen Schuldenerlass von rund 3,2 Milliarden Euro. Das ist auch nötig - die Ukraine stand am Rande einer Staatspleite.
Seit dem Jahr 1961 kauft kein Land so viele deutsche Produkte wie Frankreich. Das hat sich nun geändert. Und auch damit zu tun, dass Amerika wieder mehr auf die Industrie setzt.
Schon geht die Furcht vor einer Asien-Krise wie 1997 wieder um. Doch sind die Staaten heute besser gewappnet als vor 17 Jahren. Die neue Krise ist anders.
Der DIHK senkt seine Konjunkturprognose für die Weltwirtschaft, Dänemark erhöht die Defizitschätzung. Die deutsche Rentenversicherung braucht immer höhere Zuschüsse aus Steuermitteln.
Nachbörslich hatte der Dax am Freitag die 10.000-Punkte-Marke schon unterschritten. Nun fürchten Händler, dass die Kurse auch im regulären Handel am Montag noch einmal abtauchen könnten. Wie sie diese Sorge begründen.
Der Kurseinbruch in China versetzt die ganze Welt in Alarmbereitschaft. Jetzt soll sich die dortige Zentralbank angeblich darauf vorbereiten, den Mindestreservesatz für die heimischen Banken zu senken.
Die Euroländer möchten, dass sich der Internationale Währungsfonds weiter an der Griechenland-Rettung beteiligt. Das ist ein starkes Stück!
Die Regierung in Kuala Lumpur hat Geld verloren. Die Währung wird immer schwächer. Jetzt sieht sich der Ministerpräsident zu einem ungewöhnlichen Schritt gezwungen.
Griechenland hat die ersten Milliarden aus dem dritten Hilfsprogramm erhalten. Und einen Teil davon gleich weitergeleitet – um Schulden zu begleichen.
China bringt sich zwar in Stellung, um den Dollar mit dem Yuan einmal als weltweit wichtigste Reservewährung abzulösen. Doch die chinesische Landeswährung wird frühestens im Oktober 2016 in den exklusiven Kreis der globalen Leitdevisen aufgenommen.
Der Bundestag hat das dritte Hilfspaket für Athen mit großer Mehrheit beschlossen. Von den 113 Nein-Stimmen kamen immerhin 63 aus der Union - drei mehr als beim letzten Mal.
+++ Finanzminister Schäuble: IWF steigt ein +++ CSU: Griechenland hat den Ernst der Lage erkannt +++ 86 Milliarden Euro Hilfe +++ Das FAZ.NET-Live-Blog zur Bundestags-Abstimmung über das Hilfspaket für Athen
Der Bundestag debattiert über das dritte Hilfsprogramm für Griechenland. Finanzminister Schäuble zeigt sich sicher, dass der IWF dabei sein wird. Gregor Gysi spricht erst einmal über andere Themen.
Wie groß ist das neue Hilfspaket? Wohin fließt das Geld? Und wozu verpflichtet sich die Regierung in Athen? FAZ.NET erklärt die Vereinbarung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern.
Die Abgeordneten von CDU und CSU haben gezeigt, wie sie am Mittwoch über neue Milliarden-Hilfen für Griechenland abstimmen wollen. Das Stimmungsbild ist für Kanzlerin Merkel wenig erbaulich.
China muss seine Wirtschaft umbauen. Überkapazitäten in exportorientierten Sektoren stoßen auf langsameres weltwirtschaftliches Wachstum. Das sorgt nicht nur im eigenen Land für Unruhe. Ein Gastbeitrag.
Warum soll das dritte Hilfspaket für Griechenland all die Probleme lösen, die zwei vorherige Milliardenspritzen nicht beheben konnten? Und wieso sollte gerade Alexis Tsipras wichtige Reformen durchpeitschen?
Bei den Verhandlungen mit Griechenland hat er einen Grexit auf Zeit vorgeschlagen. Nun wirbt Finanzminister Wolfgang Schäuble für ein Ja zum Hilfspaket. Diese Entscheidung war wohl keine leichte für ihn, wie er in einem Fernsehinterview sagt.
Die baltischen Staaten haben den Weg für das Griechenland-Hilfsprogramm frei gemacht. In Deutschland streiten CDU und SPD noch über die Beteiligung des IWF.
Angela Merkel muss ihre Fraktion von der Griechenland-Politik überzeugen. Ob man deren Loyalität mit einer Geschäftsordnung sichern kann? Offenbar ist die Kanzlerin dieser Meinung.
Die Kanzlerin gibt sich sicher: Der Internationale Währungsfonds werde sich auch am dritten Hilfspaket für Griechenland finanziell beteiligen. Auch zur Disziplin in ihrer Fraktion nimmt sie im Fernsehen Stellung.
Versickert der europäische Geldregen in Griechenland wirkungslos? Nein, Griechenland ist kein schwarzes Loch. Der mit Abstand beliebteste Topos all jener, die weitere Hilfen ablehnen, ist falsch.
Athen und die Euro-Finanzminister haben den Weg für ein weiteres Hilfspaket frei gemacht. Wie geht es nun weiter mit Griechenland? Bankenumbau, Renten, Schulden und die Rolle des IWF sind die wichtigsten Themen. FAZ.NET erklärt die nächsten Schritte.
Die Anleger an den Finanzmärkten reagierten zunächst bestürzt über die leichte Abwertung der chinesischen Währung in dieser Woche. Der Internationale Währungsfonds lobt hingegen, dass die Volksrepublik ein bisschen mehr Marktwirtschaft wagt in diesem Bereich.
Auch nach der Einigung über das Rettungspaket hält sich die IWF-Chefin eine weitere Beteiligung offen und fordert Schuldenerleichterungen. Ifo-Chef Sinn kritisiert die Vereinbarungen als schwammig.
Das „Ja“ der Euro-Finanzminister rückt ein drittes Hilfspaket für Griechenland in greifbare Nähe. Bundesfinanzminister Schäuble rechnet mit einer weiteren Beteiligung des IWF.
Ohne eine Beteiligung des Währungsfonds will Finanzminister Schäuble neuen Krediten für Athen nicht zustimmen. Aber der IWF verlangt einen Schuldenschnitt. Das lehnt Berlin jedoch ab - und windet sich.
Nach der Abstimmung in Athen entscheiden nun die Euro-Finanzminister über das dritte Hilfsprogramm für Griechenland. Sie äußern sich überraschend gut gestimmt. Sogar Wolfgang Schäuble.
Im Fall einer Staatspleite wird die Notenbank keinen bevorrechtigten Gläubigerstatus durchsetzen. Das erwarten zumindest viele Ökonomen.
Der Währungsfonds macht eine Beteiligung am Rettungspaket weiter von einer Verringerung der Schuldenlast für Griechenland abhängig. Deutschland lehnt größere Erleichterungen ab - will den IWF aber unbedingt an Bord haben.
Die Finanzwelt ist in Aufregung: China hat mehrmals seine Währung abgewertet. Besonders verärgert die Investoren, was die Zentralbank unter ihrem Chef Zhou dazu sagt.
Trotz Schuldenkrise ist das griechische Bruttoinlandsquartal im zweiten Quartal kräftig gewachsen. Das Bundesfinanzministerium sieht sich indes mit dem Wunsch nach Nachbesserungen an der Grundsatzeinigung mit Athen nicht allein.