Deutschlands neue Energiekrise
Schon wieder schießen die Kosten für Öl und Gas in die Höhe. Energie wird in Deutschland zum Dauerproblem. Ist der Wirtschaftsstandort noch zu retten?
Die Ökonomin Veronika Grimm hält ein Tempolimit angesichts hoher Spritpreise für ein „kluges Signal“. Koalitionspolitiker stellen schnelle Maßnahmen in Aussicht.
Schon wieder schießen die Kosten für Öl und Gas in die Höhe. Energie wird in Deutschland zum Dauerproblem. Ist der Wirtschaftsstandort noch zu retten?
Kanzler Merz stellt sich den Fragen der Abgeordneten, die FDP sucht ihre Zukunft, und Italien streitet weiter über die „Waldfamilie“. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Internationale Energieagentur warnt, die jetzige Bedrohung sei schlimmer als die Krisen der 1970er Jahre. Dabei fühlt es sich nicht so an. Zeit für einen kühlen Blick auf die Zahlen.
Im Krieg am Golf sind mehr als 40 Energieanlagen getroffen worden. Die Folgen sind dramatisch, denn es geht nicht nur um Öl und Gas. Vier Grafiken zeigen die Bedeutsamkeit eines Elements.
Der Chef der Internationalen Energieagentur sagt über den Irankrieg: „Ich habe nicht den Eindruck, dass die politischen Entscheider die Tragweite des Problems verstanden haben.“ Und hat einen Rat für Deutschland.
Maßnahmen auf der Angebotsseite allein könnten das Ausmaß der Versorgungsstörung nicht vollständig ausgleichen, mahnt die Internationale Energieagentur. Sie rät daher zu zehn Sofortmaßnahmen.
Europa und Asien bangen um ihre Energieversorgung. Der F.A.Z. vorliegende Daten zeigen erstmals, wie stark Öl- und Gaskonzerne ihre Produktion drosseln müssen.
Die Blockade der Straße von Hormus hält die Weltwirtschaft in Atem. Mit jedem weiteren Tag werden die Folgen verheerender. Ein Blick auf die kommenden Monate.
Die Nachfrage nach deutschen Bundesanleihen bricht überraschend ein. Der Irankrieg stellt alles auf den Kopf – und sorgt an den Märkten für Disruption.
Für Fachleute stellt der Irankrieg die größte unterbrochene Versorgung in der Geschichte des globalen Ölmarktes dar. Lieferungen über alternative Routen laufen daher auf Hochtouren.
In Deutschland schauen alle auf die Preise an der Zapfsäule. In der Straße von Hormus wird die Sorge vor Minen größer. Und bei der Lufthansa wird gestreikt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Krieg in Iran schockt den internationalen Ölmarkt: Deutschland, die USA und andere Nationen wollen mit Ölreserven in Rekordmenge gegensteuern. Der gewünschte Effekt bleibt vorerst aus.
Der Benzinpreis soll in Deutschland nur noch einmal am Tag steigen. In asiatischen Ländern wird die Energie knapp – ein großes Risiko geht von Taiwan aus.
Der Irankrieg setzt die Bundesregierung unter Zugzwang. Sie gibt Ölreserven frei und beschränkt die Preiskapriolen an den Tankstellen. Kann das die Märkte beruhigen?
Die 32 Mitgliedsländer der Agentur wollen 400 Millionen Barrel Rohöl freigeben. IEA-Chef Birol spricht von einer Herausforderung von „beispiellosem Ausmaß“.
Der Ölpreis bleibt dominierend auf den globalen Märkten. Am Mittwoch konnte aber auch die Freigabe strategischer Reserven die Märkte nicht beruhigen.
Als Mittel gegen die steigenden Ölpreise erlaubt die Bundesregierung, die Notreserven anzuzapfen. Preiserhöhungen an Tankstellen sollen nach österreichischem Vorbild nur noch einmal täglich möglich sein.
Der Nahostkonflikt lässt die Energiepreise explodieren. Wichtige Produzenten fallen aus. Nun denken die G-7-Staaten über Notfallmaßnahmen nach.
Wegen Ängsten vor einem längeren Nahostkonflikt schießt der Preis für Erdgas abermals in die Höhe. Die G-7-Industriestaaten wollen laut einem Bericht über die Freigabe ihrer Ölreserven beraten.
Der Preis für Rohöl steigt auf mehr als 100 Dollar je Barrel. Der Dax rutscht auf den tiefsten Stand seit Monaten, auch die Kurse in Asien brechen ein. Die G-7-Industrieländer überlegen, die Öl-Notreserven freizugeben.
Deutschland hat nun erlaubt, Kohlendioxid aus der Luft abzuscheiden und zu exportieren. Weltweit ist Europa führend in dieser Technologie, doch die Umsetzung erfordert Milliardeninvestitionen, wie diese Beispiele aus mehreren Ländern zeigen.
Die Temperaturen sinken, die Stromkosten steigen – das beschäftigt vor allem klimafreundliche Heizer im Land. Und damit kocht die Debatte hoch: Hat die deutsche Atomkraft einen Neustart verdient? Ein Streitgespräch zwischen Politik und Wissenschaft.
Fast in allen Weltregionen bleibt Kohle ein wichtiger Energieträger. Auch in Europa muss der fossile Brennstoff als Ersatz herhalten, wenn Erneuerbare Energien nicht zur Verfügung stehen.
Gestiegene Kosten, höhere Zinsen und Gegenwind aus der Trump-Regierung: Windparkprojekte auf hoher See werden unrentabel, das erschwert die Energiewende. Doch der Wind könnte sich auch wieder drehen.
Die Transformation der Energie- und Grundstoffwirtschaft kommt nicht so voran, wie sie müsste. Das gefährdet nicht nur die Klimaziele und den Wirtschaftsstandort, sondern auch die Versorgungssicherheit in Deutschland. Die Gründe sind vielfältig.
Das Megatreffen am Regenwald feiert den zehnten Jahrestag des Pariser Abkommens. Viel wurde seither erreicht, aber jetzt geht es ans Eingemachte: So will die Welt das Klima noch retten. Ein Überblick.
Nie hatte es der Klimaschutz so schwer wie jetzt. Dennoch gibt es Hoffnungsignale. Immer mehr Länder setzen auf den Emissionshandel - selbst China und US-Politiker.
Die Internationale Energieagentur hält das 1,5-Grad-Ziel für erreichbar. Aber nur, wenn die Welt bis 2050 CO₂-neutral wird. Wäre es nicht viel klüger, diese Illusion aufzugeben und mehr für die Klimaanpassung zu tun?
Der neue Fünfjahresplan der chinesischen Regierung könnte die deutsche Industrie weiter schwächen. Peking hat Ehrgeiz und viel Geld. Was hat Deutschland?
Die USA bremsen, doch im Rest der Welt nimmt die Energiewende zugunsten der Erneuerbaren Fahrt auf. Das zeigen die Zahlen der Internationalen Energieagentur. Fragezeichen bleiben, ob das für die Klimaziele reicht.
Rechnen mit Lichtteilchen: Die Schwaben entwickeln neuartige Computerchips für die KI-Entwicklung. Sie sollen leistungsfähiger und energieeffizienter als die Chips von Nvidia sein.
Die Angriffe auf Nuklearanlagen in Iran, aber auch die Sanktionen gegen Russland werfen die Frage auf, wie es um die Versorgungssicherheit mit Uran bestellt ist. Von dem Rohstoff ist jedoch mehr verfügbar, als es scheint.
Tiefseebergbau +++ „Rabenmutter oder Glucke“ +++ Akzeptanz für Hausfrauen
China, Indonesien und die Demokratische Republik Kongo haben ihre Produktion hochgefahren. Das macht sich auf den Märkten bemerkbar.
CDU und CSU wünschen sich einen Wiedereinstieg in die Atomenergie für vermeintlich sauberen und billigen Strom. Die weltweiten Zahlen sprechen allerdings eher für den Ausbau der erneuerbaren Energien.
Rechenzentren werden bis 2030 deutlich mehr Strom benötigen, prognostiziert die Internationale Energieagentur. In den USA werden die Rechenzentren demnach mehr Strom verbrauchen als die Produktion aller energieintensiven Güter zusammen.