Verlage lassen Archive von Google digitalisieren
Schon sehr bald werden große europäische Verlage ihre Archive von Google digitalisieren lassen, kündigte Google-Manager Rob Jonas an. Die Erlöse werden geteilt.
Schon sehr bald werden große europäische Verlage ihre Archive von Google digitalisieren lassen, kündigte Google-Manager Rob Jonas an. Die Erlöse werden geteilt.
Während einige Verlage noch gegen Google News Stimmung machen, tun andere Medienhäuser alles dafür, bei Google möglichst weit oben angezeigt zu werden. Doch alle Tricks der Suchmaschinenoptimierer helfen am Ende nur wenig, wenn die Inhalte nicht gut sind.
Der Online-Werbemarkt wächst in diesem Jahr netto nur um 10-15 Prozent, halb so schnell wie erhofft. Ein Überangebot drückt auf die Preise. Nur einer wächst unbeirrt weiter.
United Internet Media stellt sein Werbesystem TGP der Konkurrenz zur Verfügung, um eine Allianz gegen Google zu schmieden. Zusammen sollen die Online-Vermarkter stark genug sein, Google Paroli bieten zu können. Erster Partner ist Adlink.
Google scannt künftig auch alte Zeitungsseiten ein, macht sie durchsuchbar und will die Werbeerlöse dann mit den Verlegern teilen.
Google speichert die Internetadressen seiner Nutzer künftig nur noch 9 statt bisher 18 Monate. Damit kommt Google den Datenschützern entgegen, die sogar eine Verkürzung auf 6 Monate gefordert hatten.
Die Krise der Zeitungen in Amerika wird schärfer. Nach den Print-Werbeeinnahmen, die bereits seit 2006 sinken, sind jetzt erstmals auch die Online-Werbeeinnahmen gefallen. In schwierigen Konjunkturzeiten wandert immer mehr Online-Werbung Richtung Google.
Google Chrome ist kein einfacher Browser. Google Chrome ist ein Web-Betriebssystem, das allen Google-Programmen den Weg auf den Desktop des Nutzers ebnen soll. Und am Ende Microsoft vom heimischen Computer verdrängen könnte. [UPDATE: Der erste Eindruck: leicht und schnell]
Der Suchmaschinenprimus hat den Page Rank aktualisiert, der wesentlich darüber bestimmt, ob eine Seite oben in der Trefferliste auftaucht. Daneben bestimmen aber 200 weitere Kriterien über die Plazierung. [UPDATE]
Auf der Suche nach lokalen Anbietern schauen die Menschen meist im Internet nach. Aber die Gewerbetreibenden inserieren weiter unverdrossen in den Gelben Seiten. Nun greifen Google & Co. die lokalen Anzeigenmärkte an. Landkarten und Bewertungen sollen Nutzer und Werbekunden locken.
Microsoft ändert mal wieder seine Online-Strategie, tauscht mal wieder den Online-Chef aus und investiert mal wieder Milliarden in seine Online-Sparte. Immerhin: Trotz stetiger Erfolglosigkeit gibt Microsoft nicht auf. Denn es gibt noch genügend Gelegenheiten, im Internet zu punkten.
Google will die lokalen Anzeigenmärkte aufmischen. Den Verkauf seiner Google-Adwords an die Millionen lokaler Handwerker und Dienstleister in Deutschland soll das Münchner Unternehmen Telegate übernehmen. Weitere "Google-Reseller" sollen hinzukommen.
Das Geschäft mit der graphischen Werbung im Internet läuft schleppender als gedacht. Vor allem die Verlage sind enttäuscht. Der Grund liegt in der schwachen Konjunktur und dem Preisverfall, den die Web-2.0-Seiten ausgelöst haben. Profiteur ist Google, denn Performance-Marketing funktioniert in unsicheren Zeiten besser als Markenwerbung.
Web 2.0 Werbekampagnen erreichen ihre Ziele selten. In den werbetreibenden Unternehmen macht sich erste Ernüchterung breit; die Budgets wachsen langsamer als geplant. Doch die Unternehmen passen ihre Werbung zu wenig auf das Web 2.0 an.
Eine Bilanz nach einem Jahr Netzökonom-Blog: 202 Beiträge, die 250.000 Mal gelesen wurden, viel Arbeit, aber noch mehr Spaß mit der neuen Art und Weise, Geschichten zu erzählen.
Google hat Microsoft mal wieder eine lange Nase gezeigt. Zwar sieht das Geschäft mit Yahoo vor, dass auf den Yahoo-Seiten künftig alle Suchmaschinenvermarkter gegeneinander antreten können, doch wer hat Zweifel daran, dass sich Google auch dort durchsetzen wird?
Stefan Tweraser ist als Nachfolger von Christian Baudis neuer Country Manager Sales bei Google Deutschland geworden. Tweraser, 38 Jahre, kommt von der Telekom Austria aus Wien zu Google. Der Marketing-Mann soll den direkten Verkauf der Werbeplätze an Unternehmen leiten, während der Nordeuropa-Chef Philipp Schindler weiterhin in Personalunion das Agenturgeschäft verantwortet.
Für Online-Werbung wurden in Europa im vergangenen jahr 11,2 Milliarden Euro ausgegeben, 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor. In vielen Ländern, darunter Deutschland und Großbritannien, liegt der Online-Anteil am Werbemarkt inzwischen über 10 Prozent. Im Durchschnitt geben die Werber 80 Euro je Nutzer im Jahr aus.
Der Google-CEO Eric Schmidt zeigt sich im FAZ-Interview enttäuscht über das Web 2.0, aber begeistert über die Chancen des mobilen Internet, zum Beispiel die Verbindung aus GPS und Landkarten. Cloud Computing sei das Modell der Zukunft, in das auch Google einsteigen könnte. Im Datenschutz sieht er für Google keinen Handlungsbedarf.
Microsoft will sich offenbar die Rosinen aus dem Yahoo-Konzern picken, nämlich vor allem das Suchmaschinengeschäft. Das Yahoo-Management ist davon nicht begeistert.
3,6 Milliarden Suchanfragen stellen die Deutschen jeden Monat bei Google. Die Suchmaschine verteilt den Verkehr im Internet. Niemand hat mehr Einfluss auf die Entscheidung, welche Seite angeklickt wird - und welche nicht.
Die Verlierer der Übernahmeschlacht heißen Microsoft und Yahoo, der große Gewinner mal wieder Google. Doch es gibt noch genügend Geschäftsfelder, in denen der Wettbewerb offen ist: Web 2.0, Web 3.0, mobiles Internet und Cloud Computing. Microsoft ist also noch nicht geschlagen - und hat jetzt 50 Milliarden Dollar, um den Markt leerzukaufen.
Als erster großer Online-Werbevermarkter kehrt die Telekom-Tochtergesellschaft Interactive Media der Google-Gesellschaft Doubleclick den Rücken. Auch andere Vermarkter denken über einen Wechsel nach.
Facebook hat die Google-Werbung mit den Namen bekannter Blogger gestoppt. Die Anzeigen wiesen auf die Facebook-Profile der Blogger. Diese protestierten geben die unerlaubte Werbung - mit Erfolg. Nach dem Werbesystem Beacon ist Facebook damit abermals stark in die Kritik geraten.
Selten wurde ein Quartalsbericht mit mehr Spannung erwartet: Berichte über kaum noch steigende Klicks auf bezahlte Suchanzeigen hatten der Google-Aktie die Wachstumsphantasie genommen. Doch Google hat die Wall Street eines Besseren belehrt.
Yahoo setzt wohl doch auf AOL als Retter vor Microsoft, das wiederum sich den bisher als Yahoo-Retter gehandelten Rupert Murdoch als Partner geholt hat. Die Logik spricht aber klar für Microsoft.
Wie beabsichtigt hat Google keine Mobilfunkfrequenz ersteigert. Das Ziel, den Mobilfunkmarkt zu öffnen, hat das Unternehmen allein durch seine Ankündigung erreicht, an der Auktion teilzunehmen.
In der Scout-Gruppe herrscht schlechte Stimmung. Das bürokratische Management-System der Telekom frustriert immer mehr Top-Manager - und treibt sie aus dem Haus.
Marco Börries wurde einst als "deutscher Bill Gates" gefeiert. Nun soll er Yahoo retten - gegen dem amerikanischen Bill Gates.
Die EU-Kommission hat Google genehmigt, Doubleclick zu übernehmen. Damit entsteht der mit Abstand größte Online-Werbekonzern der Welt. Schon wird die Kritik der Datenschützer und Wettbewerber lauter.
Google und Microsoft liefern sich nach Angaben von Techcrunch ein Bietergefecht um Digg.com. Wahrscheinlich bekommt Google den Zuschlag für die nutzergenerierte Nachrichtenseite.
Yahoos Hoffnungsträger ist ein Deutscher: Marco Börries entwickelt das mobile Internet für Yahoo - und hat Google inzwischen um Längen abgehängt. Auf der Cebit stellte Börries die nächste Stufe des mobilen Internet vor.
Die großen Internetunternehmen konkurrieren mit Hunderten Start-ups um Softwareentwickler und Fachkräfte für das Online-Marketing. Der Arbeitsmarkt ist leergefegt. Die Gehälter steigen kräftig. Aber Entspannung ist in Sicht: Die Start-up- Begeisterung wird 2008 abflachen, weil vielen kleinen Unternehmen das Geld ausgeht.
Die deutschen Online-Werber können einem Zusammenschluss von Microsoft und Yahoo recht gelassen entgegen sehen. Für die Marktführerschaft reicht es weder in der Display-Werbung noch im Suchmaschinengeschäft.
Yahoo wehrt sich gegen die Übernahme durch Microsoft. Denn von Yahoo würde nicht viel übrig bleiben.
Personensuchmaschinen durchforsten das Netz nach persönlichen Informationen und erstellen - gefragt und ungefragt - Profile der Menschen. Auch das Ego-Searching wird immer beliebter.