Irans Ölexport sinkt stark
Seit Anfang des Jahres hat Iran 40 Prozent weniger Öl exportiert, meldet die Internationale Energieagentur. Dies deutet darauf hin, dass die Sanktionen gegen das Land wirken.
Seit Anfang des Jahres hat Iran 40 Prozent weniger Öl exportiert, meldet die Internationale Energieagentur. Dies deutet darauf hin, dass die Sanktionen gegen das Land wirken.
Die Ölproduktion der Opec-Länder ist im Mai zum ersten Mal seit acht Monaten gesunken. Derweil debattiert das Ölkartell über die weitere Fördermenge.
Vor dem Spitzentreffen von Regierung und Opposition in den Verhandlungen über den Fiskalpakt haben SPD und Grüne die Vermutung geäußert, die Zugeständnisse der Regierung in der Finanzmarktbesteuerung könnten bloß taktischer Natur gewesen sein.
Wächst die Welt wirklich zusammen? Asien und Europa sind immer noch Paralleluniversen. Die vergangenen zehn Jahre markieren nicht nur den Aufstieg Asiens, sondern auch den Abstieg Europas.
Kofi Annan will eine neue Syrien-Kontaktgruppe bilden. Der Syrien-Beauftragte warb für eine Beteiligung Russlands und Irans. UN-Generalsekretär Ban warnte derweil vor einem „offenem Bürgerkrieg“.
Wenn Amerika Afghanistan verlässt, will sich China dort engagieren – und mit ihr die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit: Das Antiterrorbündnis entwickelt wirtschaftliche Kooperation.
Während Deutschland und Frankreich im Syrienkonflikt Einigkeit demonstrieren, finden Russland und die EU weiter keine gemeinsame Strategie: Der russische Präsident Putin beklagte nach einem Treffen mit EU-Ratspräsident Van Rompuy die „einseitige Position“ der Europäer.
Die Koalition in Berlin will das Betreuungsgeld und die Pflegevorsorge noch in dieser Woche im Kabinett auf den Weg bringen. Das haben Kanzlerin Merkel (CDU) sowie die Vorsitzenden von CSU und FDP, Seehofer und Rösler, bei ihrem Spitzentreffen im Kanzleramt beschlossen. Auch bei der Energiewende soll das Tempo beschleunigt werden.
In seiner ersten Rede vor dem neu gewählten syrischen Parlament hat Präsident Assad einen „unveränderten Kolonialismus“ und die Einmischung der arabischen Golfstaaten für den Bürgerkrieg im Land verantwortlich gemacht.
Kanzlerin Merkel hat sich für eine Erweiterung einer Gasleitung von Russland nach Deutschland ausgesprochen. Mit Unbehagen blickt Berlin derweil auf die Pläne Polens, Kernkraftwerke zu bauen.
An den Rohstoffbörsen ist Rohöl so günstig wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Schlechte Konjunkturaussichten, die Euro-Krise sowie gut gefüllte Öllager in Amerika drücken die Preise.
Der Antrittsbesuch Putins bei Kanzlerin Merkel fällt in eine Zeit belasteter Beziehungen - auch weil Moskau eine schützende Hand über Assad hält. Gleichwohl befindet sich Berlin in einer Mittlerrolle.
Die Bundesregierung steht mit ihrer kritischen Haltung gegenüber Eurobonds nicht alleine: auf dem EU-Gipfel in Brüssel sprach sich nur eine kleine Minderheit für die Einführung gemeinsamer Staatsanleihen aus.
Auf dem EU-Gipfel in Brüssel streiten Frankreich und Deutschland über gemeinsame Anleihen der Eurostaaten: Bundeskanzlerin Merkel lehnt sie weiter ab. Frankreichs Präsident Hollande erneuerte seine Forderung nach Eurobonds.
Die Nato will nach dem Abzug ihrer Kampftruppen 2014 mit einer neuen Mission in Afghanistan präsent bleiben. Geplant ist eine Operation zur Ausbildung und Beratung der einheimischen Sicherheitskräfte.
Frankreich will nächstes Jahr in Afghanistan nicht mehr kämpfen. Doch der neue Präsident Hollande hat den Bündnispartnern in Chicago versprochen, nicht ganz aus der Isaf auszuscheiden - und erst recht nicht aus der Nato.
An diesem Mittwoch beginnt in Ägypten die Präsidentenwahl. Gute Chancen hat der islamistische Kandidat Abd al Monem Abul Futuh. In eine Stichwahl schaffen dürfte es aber auch der säkulare Gegenkandidat und frühere Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Musa.
Asien wird in diesem Jahr wohl mehr Geld für Rüstung ausgeben als Europa. Auch Amerika blickt zunehmend nach Asien. Was bedeutet das für die Nato?
Vor dem EU-Gipfel am Mittwoch in Brüssel hält die Bundesregierung an ihrem Nein zu Eurobonds fest. Solange es keine gemeinsame Fiskalpolitik in Europa gebe, lehne Deutschland eine Gemeinschaftsfinanzierung über Euro-Staatsanleihen ab, sagte Finanzstaatssekretär Kampeter.
In der Zange zwischen den Präsidenten Obama und Hollande, die auf kostspielige Wachstumsimpulse dringen, hat es Frau Merkel beim G8-Gipfel geschafft, sich zu nichts verpflichten zu lassen. Angesichts der schwierigen Ausgangslage ist das kein geringer Erfolg.
Zwei Wochen nach der Präsidentenwahl in Frankreich treten erste Differenzen zwischen Paris und Berlin offen zutage. Während Frankreichs Präsident Hollande bekräftigt, seine Kampftruppen noch 2012 aus Afghanistan abzuziehen, beharrt Kanzlerin Merkel auf den bisherigen Absprachen.
Die Nato will über nationale Einsatzvorbehalte diskutieren - um zu verhindern, dass einzelne Verbündete den Zugriff auf gemeinsame Waffensysteme verhindern. Das neue Raketenabwehrsystem für Europa ist indes teilweise einsatzbereit.
Frankreich will trotz des Widerstands der Bundesregierung beim EU-Gipfel am Mittwoch Eurobonds fordern. Das kündigte der neue französische Präsident Hollande nach dem G-8-Treffen in Camp David an. Bedenken hat Hollande angeblich gegen Schäuble als künftigen Euro-Gruppenchef.
Nicht nur in Brüssel, auch im amerikanischen Camp David ist die Lage in Griechenland zentrales Thema. Auf ihrem Gipfeltreffen machen die acht führenden Industrienationen klar: Das Land soll in der Eurozone bleiben. Aber nicht in jedem Fall.
Zum Auftakt des Doppelgipfels von G8 und Nato in Camp David hat der amerikanische Präsident Obama dazu aufgerufen, den Kampf gegen Nahrungsmittelknappheit in Afrika zu verstärken. Dieses Thema müsse „im Vordergrund der globalen Entwicklungszusammenarbeit“ stehen, sagte er.
Präsident Obama wollte Wladimir Putin mit der Verlegung des G-8-Gipfels nach Camp David eine goldene Brücke bauen - aber der kommt an diesem Wochenende trotzdem nicht.
Die Blockupy-Proteste, die am Mittwoch beginnen, stehen in der Tradition von Globalisierungskritik und sozialen Bewegungen.
Ein Staatschef als großer Liebender, ein Präsidentenbaby und ganz viel Glamour: Das haben uns Carla Bruni und Nicolas Sarkozy beschert. Wie geht es nun mit ihnen weiter?
Es wäre der Staatsbankrott Griechenlands: Die Bundesregierung schließt ein Ende der europäischen Hilfszahlungen an Athen nicht mehr aus. Unterdessen ist der Radikale Linke Alexis Tsipras mit der Regierungsbildung in Athen gescheitert.
Wie soll der geplante „europäische Wachstumspakt“ aussehen? Darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Vor allem Deutschland und Frankreich verstehen darunter grundverschiedene Dinge. Ende Mai wird es ernst.
Der Iran wird vom Westen boykottiert. Die Chinesen nutzen die Chance, mehr Öl aus dem persischen Land zu beziehen. Und sie bekommen es zu besseren Konditionen.
Frankreichs neuer Präsident François Hollande hat bis zu seinem Sieg einen weiten Weg zurückgelegt. Nun setzt er auf die symbolische Wirkung der „ersten 100 Tage“ im Amt.
Rohöl wird billiger: Der Preis für die Sorte Brent ist inzwischen auf ein 3-Monats-Tief gesunken. Die Vereinigten Staaten haben so große Ölvorräte wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Bei einem Selbstmordanschlag im Zentrum der syrischen Hauptstadt sind mehrere Zivilisten getötet worden. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon warf der syrischen Regierung vor, sie verletze ständig die Regeln der vereinbarten Waffenruhe.
Ungeachtet der UN-Beobachtermission in Syrien hat das Assad-Regime seine Angriffe auf Protesthochburgen ausgeweitet. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wirft der syrischen Regierung vor, den Friedensplan nicht voll zu erfüllen.
Abseits öffentlicher Aufmerksamkeit hat Guido Westerwelle auf der internationalen Bühne an Statur gewonnen. Westerwelle wirkt derzeit wie ein echter Außenminister. Dennoch blickt der FDP-Politiker auf das Scheitern seines Traums.