Noch bleibt Europa von US-Waffensystemen abhängig
Die EU will militärische Fähigkeitslücken schließen und nimmt dafür viel Geld in die Hand. In wichtigen Bereichen wird es für die Entwicklung eigener Waffensysteme aber viele Jahre brauchen.
Die EU will militärische Fähigkeitslücken schließen und nimmt dafür viel Geld in die Hand. In wichtigen Bereichen wird es für die Entwicklung eigener Waffensysteme aber viele Jahre brauchen.
Deutschland will den Stabilitätspakt aufweichen, um Verteidigungsausgaben auszunehmen. Viele andere Länder fordern gemeinsame Schulden, um die Aufrüstung zu finanzieren. Gesucht wird ein Kompromiss.
Auf einem Sondergipfel der Arabischen Liga wird ein Wiederaufbauplan für den Gazastreifen beschlossen – ohne Umsiedlung. Wichtige Fragen bleiben aber offen.
Nicht nur der Preis für Rohöl ist stark gesunken. Auch die Preise für Benzin und Heizöl in Deutschland geben jetzt spürbar nach. Was hat das alles mit Donald Trump zu tun?
Von der Leyen will 800 Milliarden Euro für die Verteidigung Europas mobilisieren, davon 150 als Darlehen aus Brüssel. Das Konstrukt erscheint heikel – nach herkömmlichem Verständnis darf die EU keine Waffen finanzieren.
In Brüssel werden zwei unterschiedliche Optionen diskutiert: Stachelschwein oder Stolperdraht? EU-Ratspräsident Costa sucht einen Konsens für die richtige Strategie.
Die harte italienische Serie „Außer Kontrolle“ zeigt Bereitschaftspolizisten in einer Spirale der Gewalt, aus der es kein Entkommen gibt. Nicht für sie und nicht für die Demonstranten, auf die sie treffen.
Die 55 Länder der Afrikanischen Union bereiten sich auf turbulente Zeiten vor, aber finden nur mühsam Konsens. Beim Gipfeltreffen verdeutlicht schon das Familienfoto diplomatische Gräben.
Obwohl erste Folgen der Politik Donald Trumps offenbar den Rohölpreis mit nach unten drücken, wird Benzin in Deutschland teurer. Was ist da los?
Die EU-Staaten sollen mehr Spielraum für nationale Schulden bekommen. Mit einem Geldsegen aus Brüssel können sie aber nicht rechnen.
Kann der amerikanische Präsident es tatsächlich schaffen, den internationalen Ölpreis für längere Zeit nach unten zu drücken? Der Plan sorgte immerhin für viel Aufsehen. Eine Analyse.
Bei der Klausur des Europäischen Rats geht es um die neuen Spannungen mit Amerika. Uneinigkeiten gibt es darüber, wie gemeinsame Rüstungsgüter finanziert werden sollen.
Die Gießener Landrätin Anita Schneider (SPD) ist sogar zur Weltklimakonferenz nach Baku gereist, um die ländlichen Regionen zu vertreten. Die würden bei der Klimawende zugunsten der Städte vernachlässigt.
Trump scheint eine von mehreren Ursachen zu sein. Die Entspannung im Nahen Osten spielt aber wohl auch eine Rolle. Wie geht es weiter?
Donald Trump streicht die Klimapolitik seines Vorgängers zusammen. Für die internationale Diplomatie ist das ein herber Schlag. Viel Geld steht auf dem Spiel. Doch es gibt auch positive Signale aus Amerika.
Rechtsstaatlichkeit, europäische Integration, Ukrainehilfe: Auf diese Trias will der EVP-Chef auch eine FPÖ-geführte Regierung in Wien einschwören. Hinter den Kulissen macht er Druck.
Verbraucher dürfte der geringere Ölpreis freuen. Doch die Spanne der Prognosen ist weit.
China und Russland wollen mit den BRICS die Dominanz des Westens brechen. Nun hat das Bündnis mit Indonesien erstmals ein Land aus Südostasien aufgenommen.
Am Ende des Europäischen Rats überraschte der ungarische Ministerpräsident seine Kollegen: Vor Trumps Amtsantritt will er die Wirtschaftssanktionen gegen Moskau nicht verlängern. Für die EU geht es um sehr viel.
Die chinesische Solarindustrie bildet ein Kartell und will so den Preissturz der Solarpaneele stoppen. Das könnte auf Kosten deutscher Kunden gehen.
Es sollte die „Reise ihres Lebens“ werden, aber dann das: Wegen einer Panne ändert der Kapitän eines Kreuzfahrtsschiffs die Route durch die Antarktis. Einige Passagiere reagieren drastisch.
Im Gespräch mit der F.A.Z. setzt sich der Portugiese von seinem Vorgänger Charles Michel ab. Er will sich besser mit der EU-Kommission abstimmen. Und fordert „Brainstorming Days“
Der Handel mit CO2-Zertifikaten kommt nach der Klimakonferenz voran. Fachleute halten es für möglich, dass viel Geld in den Klimaschutz fließt.
China und die Golfstaaten werden auch nach der COP nicht mehr Klimafinanzierung leisten. Wollten sie es, hätten sie es längst gekonnt.
Die Weltklimakonferenz in Baku verdreifacht die Zusagen an Entwicklungsländer. Klimaschutzverbände sowie Entwicklungs- und Inselstaaten kritisierten die Zusagen als zu gering.
Weder die reichgewordenen Förderstaaten noch Großemittenten wie China werden für die Klimafinanzen zur Kasse gebeten. Die Hoffnung, dass sich daran etwas ändert, hat sich zerschlagen.
Weder die reichgewordenen Förderstaaten noch Großemittenten wie China werden für die Klimafinanzen zur Kasse gebeten. Die Hoffnung, dass sich daran etwas ändert, hat sich zerschlagen.
Ohne den Schutz von Arten und Ökosystemen ist der Kampf gegen den Klimawandel nicht zu gewinnen. Doch der Hinweis auf nötige Synergien findet sich im Gipfel-Dokument nicht.
Nach mehr als einem Tag Verlängerung haben sich die Teilnehmer doch noch auf Zahlungen für die Entwicklungsländer geeinigt. Es geht um 300 Milliarden Dollar im Jahr. Indien übt scharfe Kritik an dem Kompromiss.
Scheitert die Weltklimakonferenz? Die deutsche Außenministerin greift die Bremser ungewöhnlich deutlich an. Zwei Gruppen kleiner Staaten haben die Gespräche schon abgebrochen.
Noch wird auf der Weltklimakonferenz verhandelt. Doch die Ausgaben von Ländern wie Deutschland könnten von 100 auf 300 Milliarden Dollar im Jahr steigen. Wenn man fair rechnet, wäre die Belastung damit gar nicht viel höher als bislang.
Auch die Verlängerung ins Wochenende hinein hat bisher keinen Durchbruch auf der Weltklimakonferenz gebracht. Sowohl Entwicklungs- als auch Industriestaaten fühlen sich übervorteilt.
Die Klimakonferenz geht zu Ende. Ob viele Länder ihre Emissionen senken, bleibt fraglich.
Boris Pistorius hat lange mit seinem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur gewartet. Das war auch eine Rache an Bundeskanzler Olaf Scholz. Wie kam es dazu?
In Baku bewegen sich Industrie- und Entwicklungsländer langsam aufeinander zu. Allerdings ist für eine Einigung noch viel zu tun.
Meloni bietet sich als Partnerin an. Fast ein halbes Jahr nach der Europawahl ist es Zeit, in der Realität anzukommen.