Soziale Selbstausbeuter
Pädagoginnen, Erzieherinnen, Flüchtlingshelferinnen: Wer sich um andere kümmert, vergisst oft sich selbst. Die Caritas will deshalb gezielt Frauen fördern. Aber reicht das, um aus „guten Müttern“ Führungskräfte zu machen?
Pädagoginnen, Erzieherinnen, Flüchtlingshelferinnen: Wer sich um andere kümmert, vergisst oft sich selbst. Die Caritas will deshalb gezielt Frauen fördern. Aber reicht das, um aus „guten Müttern“ Führungskräfte zu machen?
Offenbar finden sich nicht mehr genügend qualifizierte Bewerber für Hessens Polizei, weil das Gehalt im Vergleich zu anderen Ländern unter dem Durchschnitt liegt. Die Politik muss darauf reagieren.
Überlastung, massive Gewalt und Waffen aus den Siebziger Jahren: Was es bedeutet, in Berlin Polizist zu sein – und warum es beim Angriff von Terroristen sinnvoller wäre, die Schusswesten auszuziehen. Der Bericht eines Polizeibeamten.
1980 war das Chefgehalt in den Vereinigten Staaten „nur“ 42-mal so hoch wie das der Belegschaft. Dennoch gibt es in den letzten Jahren auch eine positive Entwicklung.
Gewerkschaft und Arbeitgeber einigen sich in zähen Verhandlungen auf steigende Gehälter in der Baubranche. Besonders hoch fallen die Zuwächse in Ostdeutschland aus.
Obwohl es in ganz Frankreich zu Protesten und Streiks kommt, weicht Präsident Hollande von seinen Reformenplänen nicht ab. Inzwischen bezeichnet er sich als „Sozialdemokrat“ - in Anlehnung an Gerhard Schröder.
Wer ein höheres Rentenniveau verlangt, darf die Rechnung nicht ohne den Wirt machen: Der Beitragssatz könnte dann schon 2024 auf mehr als 22 Prozent steigen, hat das IW ausgerechnet.
Die Zeit für Griechenland wird wieder mal knapp: Spätestens im Juli braucht Athen frisches Geld. Also alles wie im vergangenen Jahr? Nein, in Wahrheit ist es ganz anders: Griechenland wird nicht mehr aus der EU fliegen! Eine Analyse.
Dass nun auch der norwegische Staatsfonds juristisch gegen Volkswagen vorgehen will, sollte den schweigsamen Familien Porsche und Piëch zu denken geben. Großanleger schauen dem Management nun immer stärker auf die Finger.
Österreichs künftiger Kanzler ist ein Mann aus der Wirtschaft. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an seine Wirtschaftspolitik. Wird er sie erfüllen können?
Die beiden größten Lohnrunden dieses Jahres sind abgeschlossen. Bei den Beschäftigten landet mehr im Geldbeutel. Aber Lohnsteigerungen bergen auch die Gefahr höherer Arbeitslosigkeit. Warum diese gar nicht so gering ist.
Arbeitgeber und IG Metall sind sich einig: Die Beschäftigen erhalten in zwei Stufen mehr Geld. Und haben eine neue Streikmethode verhindert.
Die sozialistische Regierung behält ihre Mehrheit im Parlament. Doch ihre Arbeitsmarktreform ist umstrittener denn je – und das in allen Lagern.
Die Entscheidung in der Kanzlerfrage in Österreich ist gefallen. Auch die Wiener SPÖ, als mächtigster Landesverband, hat sich offenbar für den Bahn-Manager Christian Kern als neuen Regierungschef entschieden.
Die Deutschen sind streikgebeutelt: Lokführer, Piloten, Post, Kitas und Metaller. Es wird immer häufiger, länger und intensiver gestreikt. Woran liegt das? Ein Erklärungsversuch.
Frankreich muss seinen Arbeitsmarkt unbedingt flexibler machen. Schon wieder erleidet der Präsident dabei eine schwere Schlappe. Es ist traurig.
Die Regierungskrise in Österreich ist nicht nur Folge der Flüchtlingsströme, erklären Fachleute. Von Seiten der Unternehmen kommt eine klare Ansage.
Die Koalition hat sich darauf geeinigt, wie die Zeitarbeit künftig geregelt sein soll. FAZ.NET erklärt die Neuerungen und was sie bedeuten.
Der nächste österreichische Bundeskanzler könnte aus der Wirtschaft kommen. Das dürfte erst recht dem Koalitionspartner gefallen.
Arbeitsministerin Nahles ist erleichtert: Die Spitzen der Koalition haben sich auf neue Bestimmungen für Leiharbeit und Werkverträge verständigt. Hunderttausende Arbeitnehmer sollen besser vor unlauteren Praktiken geschützt werden.
Die französische Regierung will den Arbeitsmarkt in Ordnung bringen. Im Parlament fehlt ihr dafür eine Mehrheit. Nun packt der Präsident die Brechstange aus - und geht ein großes Risiko ein.
Geht es nach der hessischen Landesregierung, bekommen die Beamten des Landes von Juli an mehr Geld - allerdings nur ein Prozent. Gewerkschaften fordern gut viermal so viel.
Cem Özdemir spielte einst Handball: So trainierte sich der Grünen-Politiker die Angst ab, dafür litt er im Sportunterricht: Ein Gespräch über die Rolle des Sports für die Integration und die Bedeutung von Mesut Özil.
Sigmar Gabriel führt die SPD zurück zu ihrem alten Trauma. Das Reden über die Fehler der Agenda 2010 lenkt ab von Fehlern jüngeren Datums und soll die Reihen schließen.
Es war ein Abgang auf Raten: Lediglich bei seinem Rücktritt hatte der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann noch einmal die Zügel in der Hand.
Den größten Erfolg feierten die Sozialdemokraten, als sie den Konservativen einmal eine Idee klauten. Auf den Gedanken kommt heute niemand mehr.
Das griechische Parlament hat ein neues Sparpaket gebilligt. Jetzt wird über weitere Schuldenerleichterungen debattiert. Doch wo steht das klamme Land überhaupt? FAZ.NET macht den Reform-Check.
Der österreichische Bundeskanzler, Werner Faymann, hat seine politischen Ämter mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Der Rückhalt für ihn sei verloren gegangen, begründete er seinen Schritt. Sein Interims-Nachfolger steht offenbar schon fest.
Eine treibende Kraft bei der atomkritischen Positionierung war der langjährige EKD-Beauftragte für Umweltfragen, Kurt Oeser. Seine Expertise und Vernetzung mit den Landeskirchen forcierte die Auseinandersetzung, wenngleich die EKD ihn nicht selten bremste.
Griechenlands Aufschwung hängt stark von Investitionen ab. Kann das Land ein unternehmerfreundliches Klima schaffen? Ja. Sehr fraglich ist aber, ob das diese Regierung kann. Eine Analyse.
Den Griechen stehen harte Reformen bevor: Renten werden gekürzt, Steuern erhöht - beides in Milliardenhöhe. Das hat das Parlament in Athen in der Nacht entschieden. Das Sparprogramm ist Voraussetzung für weitere EU-Hilfen.
Am späten Sonntagabend stimmt das griechische Parlament über Rentenkürzungen und eine Steuererhöhung ab. Während die Abgeordneten im Parlament schon debattieren, versammelt sich draußen der Protest.
EU-Kommissionspräsident Juncker bemüht sich um Optimismus in Sachen Griechenland. Ein neues Hilfspaket sei kein Thema, sagt er. Und ein Euro-Austritt erst recht nicht.
Kristian Adolfsen betreibt in Norwegen und Schweden Unterkünfte für Tausende Asylbewerber. Der Millionär macht damit prächtige Gewinne. Jetzt will er auch das deutsche Flüchtlingsbusiness aufmischen.
Die Gespräche über weitere Hilfszahlungen für Griechenland sind zäh. Der IWF soll mit an Bord. Er will aber nur mitmachen, wenn es Schuldenerleichterungen für die Griechen gibt. Deutschland und Frankreich sind sich uneins.
Der gescheiterte CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf würde gern Wirtschaftsminister in Baden-Württemberg werden. Aber Unternehmen wie Arbeitnehmer sind dagegen.