Die EZB erkauft sich immer mehr Marktmacht
Bei Pfandbriefen und Verbriefungen trocknet der Markt aus. Grund sind die Käufe der Notenbank. Private Investoren fühlen sich von ihr verdrängt.
Bei Pfandbriefen und Verbriefungen trocknet der Markt aus. Grund sind die Käufe der Notenbank. Private Investoren fühlen sich von ihr verdrängt.
Liegen die deutsche Kanzlerin und ihr wichtigster Minister über Kreuz wegen des Schuldenstreits mit Athen? Ein Zeitungsbericht legt das nahe. Vielleicht ist es aber auch ganz anders.
Wo bekommt man noch Rendite her? Fondsmanager Jean-Luc Hivert setzt auf Nachranganleihen und die EZB-Politik und rechnet mit Erträgen von 4 bis 6 Prozent im Jahr.
Lieber den Grexit als neue Kredite: Deutsche Wirtschaftsexperten drängen die Bundesregierung zu einem harten Kurs gegen Griechenland. Der nächste Krisengipfel findet frühestens kommende Woche statt - die G 7 gehen vor.
Athen bündelt die Raten an den Internationalen Währungsfonds, Ende Juni steht damit eine große Zahlung an. Die Gläubiger aus der EU wollen dem Land mit Milliarden aus der Bankenrettung über den Sommer helfen.
Nach den Aussagen von EZB-Präsident Draghi wird der Markt für Staatsanleihen abermals von einer Verkaufswelle überrollt. Die Renditen steigen deutlich.
Die Europäische Zentralbank hat am Mittwoch die Anleger beruhigt und Hoffnung auf eine Übereinkunft mit Griechenland verbreitet. Nur die Kurse der Staatsanleihen leiden.
Im Schuldenstreit mit Griechenland dringt EZB-Präsident Draghi auf ein tragfähiges Abkommen. Und bekräftigt: Die EZB wolle Griechenland im Euro halten.
In Frankfurt steht der erste Blockupy-Aktivist wegen gewalttätiger Ausschreitungen vor Gericht. Zu Prozessbeginn hat er gestanden. Im Gegenzug erhielt er eine Bewährungsstrafe.
Der EZB-Rat tagt. Sagt die EZB auch etwas zu Griechenland? In diversen Ländern werden die Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht. Die Federal Reserve legt ihren Konjunkturbericht „Beige Book“ vor.
Nach dem Spitzentreffen zur Schuldenkrise in Berlin wollen die Gläubiger Griechenland ein letztes Angebot machen. Es könnte für die Euro-Staaten teuer werden.
Der Mai hat Märkte und Meinungen mächtig durcheinander gewirbelt. Die USA und Griechenland könnten im Juni zur Beruhigung beitragen.
Wo die Märkte in 12 Monaten stehen, hängt nicht von den heutigen, sondern von den Erwartungen in 12 Monaten ab. Zumindest von den Zentralbanken wird man weniger erwarten.
Lange trieben Zentralbanken die Märkte immer weiter, immer höher. Die Wirkung ihrer Medizin lässt jedoch nach, und die Politik können sie nicht ersetzen.
Die griechische Schuldenkrise sorgt abermals für Unruhe an den europäischen Finanzmärkten. Die Märkte schwanken zwischen der Furcht vor einer Staatspleite und der Hoffnung auf eine baldige Einigung.
Kanzlerin Merkel hat sich auf höchster Ebene mit Griechenlands Gläubigern besprochen. Allein damit kommt sie dem griechischen Regierungschef entgegen. Der reagiert rasch.
Ein Lebemann, Glücksspieler und Finanzstratege: John Law hat vor 300 Jahren in Frankreich ein großes Papiergeldexperiment gestartet – und scheiterte verheerend. Eine Warnung für Mario Draghi? Nicht unbedingt.
Bis nach Mitternacht berieten im Kanzleramt Angela Merkel, François Hollande, IWF-Chefin Lagarde und EZB-Präsident Draghi den Schuldenstreit mit Griechenland. Folgt nun ein letztes Angebot an Athen?
Alternative Zahlungsmittel gewinnen an Boden, doch die Deutschen mögen nach wie vor Münzen und Scheine. Bundesbanker Carl-Ludwig Thiele will, dass sich an der Bargeldhaltung nichts ändert.
Die Kanzlerin und der französische Präsident übernehmen die Verhandlungen mit Athen. Offenbar steht ein letzter Kompromissvorschlag kurz bevor, am Montagabend findet ein Krisentreffen in Berlin statt. Es könnte eine Nachtsitzung werden.
Viele Finanzmarktbeobachter spekulieren weiter, wie der griechische Schuldenstreit ausgeht. Einer stellt auf angebliche Nebeneffekte der EZB-Politik ab.
Banken und Staaten würden das Bargeld am liebsten abschaffen. Das empört die Deutschen. Aus gutem Grund.
Solange Griechenland mehr Geld ausgibt, als es einnimmt, drehen sich die „Euro-Retter“ im Kreis. Dabei ist Athen gescheitert, einen Keil zwischen die Geberländer zu treiben.
Auch die Finanzminister der G7-Staaten können den Streit zwischen Griechenland und seinen Gläubigern nicht lösen. Und die Zeit drängt.
Langweilig, berechenbar, solide: Daniel von Borries, Chefanleger der Ergo-Versicherung, über Lebensversicherungen. Niedrigzinsen könnte deren Ende sein – von Aktien will er aber trotzdem nichts wissen.
Die EZB könnte im Falle einer bevorstehenden Einigung die Obergrenze für die Ausgabe von griechischen Geldmarktpapieren anheben. Die G7 will ihren Aktionsplan gegen Steuerflucht umsetzen.
In Amerika rückt die Zinswende näher und im Euroraum werden unsichere Zeiten befürchtet. Mehrere Faktoren sorgen für Verunsicherung an den Märkten und einen drastischen Kursverlust des Euro.
Der Dax ist am Dienstag mit einem dicken Minus aus dem Handel gegangen. Startete der Leitindex noch am Morgen im Plus, so verlor er zuletzt mehr als 1,5 Prozent. Die jüngsten Entwicklungen in Spanien und Griechenland bereiten Börsianer Sorgen.
Schon wieder hauen die beiden Finanzminister Wolfgang Schäuble und Giannis Varoufakis öffentlich auf den Putz. Auch viele andere, etwa EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, kommentieren ständig den Schuldenstreit. Entscheiden werden drei andere.
Die Abkoppelung des Frankens vom Euro war im Januar ein Schock für die Schweiz. Doch die Aufwertung bringt dem Land langfristig Vorteile.
Nicht nur in der griechischen Syriza-Regierungspartei gibt es Widerstände gegen Kompromisse im Schuldenstreit. Auch in der Unions-Fraktion der deutschen Kanzlerin steigt die Unzufriedenheit. In Berlin beginnen Gedankenspiele für den Fall, dass die Gespräche tatsächlich scheitern.
Wie geht der Streit zwischen Griechenland und seinen Geldgebern aus? Eine zentrale Frage kreist um die Rolle des Internationalen Währungsfonds. Zugleich wächst der Druck auf den größten Euro-Retter.
Der Hedgefondsmanager Hans Humes ist auf Investitionen in Ländern wie Griechenland spezialisiert. Im Interview mit FAZ.NET erklärt er, warum er auch diesmal Chancen sieht. Und wieso sich der Schuldenstreit so lange hinzieht.
Deutschland, Frankreich und Griechenland haben im Schuldenstreit keinen Konsens gefunden. Es bestünden weiter die bekannten Differenzen, hieß es nach einem nächtlichen Treffen von Kanzlerin Merkel, Präsident Hollande und Ministerpräsident Tsipras in Riga. Den Griechen läuft die Zeit davon.
Zentralbanken im öffentlichen Auftrag dürfen einzelne Marktteilnehmer nicht bevorzugen. Sie sollten Sensibilität für die Finanzmärkte zeigen.