Norwegen reagiert auf billiges Öl
Der niedrige Ölpreis macht sich auch in Norwegen bemerkbar. Die norwegische Zentralbank hat nun den Leitzins gesenkt, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen.
Der niedrige Ölpreis macht sich auch in Norwegen bemerkbar. Die norwegische Zentralbank hat nun den Leitzins gesenkt, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen.
Das Treffen der Euro-Finanzminister hat keinen Fortschritt gebracht, nun müssen die Chefs ran. Am Montagabend treffen sie sich, um auf höchster Ebene über Griechenland zu beraten. In Athen demonstrieren Tausende dafür, dass das klamme Land in der Währungsunion bleibt.
Kommt es zum Grexit oder nicht? Auf eine griechische Staatspleite würden die Märkte kurz turbulent reagieren. Bundesanleihen und Euro litten kaum.
Eine Einigung der Eurogruppe mit Athen wird immer unwahrscheinlicher. Der griechische Staatsbankrott rückt näher, und Ministerpräsident Tsipras verliert in seiner Wortwahl wieder einmal das Maß. Am Abend schaltete sich Amerika in den Konflikt ein.
Der Europäische Gerichtshof hat der EZB einen Freibrief für künftige massenhafte Anleihekäufe ausgestellt. Die monetäre Staatsfinanzierung wird mit einem verschwurbelten Begriff gerechtfertigt. Ein Kommentar.
Darf die EZB Anleihen von Euro-Krisenländern kaufen? Ja, sagt der Europäische Gerichtshof. Der Ökonom Hans-Werner Sinn sieht in dem Urteil einen „bedauerlichen Fehler des Gerichts“. CSU-Politiker Peter Gauweiler spricht sogar von einer „Kriegserklärung“.
Die Nachricht, die griechische Regierung wolle bei der Sitzung der EU-Finanzminister keine neue Reformliste vorlegen, kam bei Börsianern schlecht an. Doch dann überlegten sie es sich anders.
Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die EZB grundsätzlich Staatsanleihen kaufen darf. Die letzte Prüfung wird allerdings in Karlsruhe vorgenommen. Das Bundesverfassungsgericht könnte durchaus zu einem anderen Urteil kommen. Ein Kommentar.
Die Europäische Zentralbank darf grundsätzlich Staatsanleihen kaufen, um die Währungsunion zu erhalten. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden.
Ein umstrittener Beschluss der Europäischen Zentralbank hat die Eurokrise schlagartig gewendet. Ob das legal war? Das Wichtigste zum Prozess.
Vassilios Skouris ist Grieche. Heute verkündet der oberste EU-Richter das Urteil über ein umstrittenes, aber bislang nie angewendetes Anleiheprogramm der Europäischen Zentralbank. Ein Porträt.
Darf die EZB Anleihen kaufen? Der EuGH urteilt. Außerdem: deutsche Verbraucherpreise und Schlüsselindikatoren für den Euroraum.
In dem schier endlosen Griechenland-Drama benötigen die Dax-Anleger vor allem starke Nerven. Der Schuldenstreit zwischen Athen und den internationalen Geldgebern dürfte weiter für ein reges Auf und Ab sorgen.
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Es ist keine weiche Frist wie schon so viele andere in der Griechenland-Krise: Geschieht bis zum 30. Juni nichts, ist das Land wirklich pleite. Kommt dann der Grexit?
Die EZB sollte für ein schnelles Ende der Griechenland-Krise sorgen und die Ela-Kredite einstellen, fordert der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Dann gäbe es für das Land zwei Alternativen: Reformen oder Pleite.
Griechische Regierungsvertreter wollen an diesem Samstag in Brüssel neue Reformvorschläge präsentieren. Zuvor hat die Eurozone offenbar den Druck noch einmal erhöht – und erstmals offiziell über eine mögliche Staatspleite Griechenlands diskutiert. Der griechische Finanzminister Varoufakis hofft immer noch auf einen Bluff.
Bei den heutigen Verhandlungen mit Griechenland werden wieder Vertreter des Währungsfonds am Tisch sitzen. Kürzungen bei Renten und Gehältern lehnen die Griechen weiterhin ab. Die deutsche Industrie sowie der Wirtschaftsflügel der Union sehen einen Grexit nicht mehr skeptisch.
Ein drohender Grexit, also der Austritt Griechenlands aus der Währungsunion, ist in aller Munde. Das hat auch die deutschen Anleger am Freitag nicht kalt gelassen. Der Dax schloss mehr als ein Prozent im Minus.
Erst steigen die Aktienkurse, weil die griechischen Banken mehr Nothilfen von der EZB erhalten. Dann stoppt der IWF die gute Laune. Probleme bereitet die Eigenkapitalausstattung der Geldinstitute - und auch die Bankanleihen sind umstritten
In Griechenland bereitet die Regierungspartei ihre Mitglieder und die Öffentlichkeit offenbar auf eine Kehrtwende vor. Zuvor erhöhten die Gläubiger den Druck: IWF und EZB zogen ihre Verhandlungsteams aus Brüssel ab.
Wegen „bedeutender Differenzen“ mit der griechischen Regierung hat der Internationale Währungsfonds sein Verhandlungsteam aus Brüssel abgezogen. Auch die Geduld der Eurostaaten scheint aufgebraucht.
Der soziale Frieden ist in Gefahr. Doch die aufgeladene Debatte über Griechenland lässt Zusammenhänge und Konsequenzen gar nicht in das öffentliche Bewusstsein treten.
Europäische Zentralbank oder Dom und Römer: Auf wen soll Karl der Große blicken, wenn seine Statue wieder auf der Alten Brücke in Frankfurt steht? Die Frage ist knifflig.
Griechenland ist ein gescheiterter Staat. Ein „Grexit“ wäre für alle Beteiligten und Betroffenen schmerzhaft, aber die Folgen wären beherrschbar. Ein Gastbeitrag.
Mini-Krisengipfel zu Griechenland in Brüssel: Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande wollen dem griechischen Regierungschef Tsipras noch einmal ins Gewissen reden. Mit Kommissionspräsident Juncker scheint sich Tsipras bereits wieder ausgesöhnt zu haben.
Der Dax ist am Mittwoch mit einem deutlichen Plus bei 11.265 Punkten aus dem Handel gegangen - und das, obwohl er im Tagesverlauf zeitweise noch unter 11.000 Punkten gelegen hatte. Hoffnungen auf eine Einigung im Griechenland-Konflikt gaben Auftrieb.
Griechenland rutscht immer tiefer in die Krise. Viele sagen jetzt: Die „Austeritätspolitik“ ist schuld. Allein der Begriff ist negativ konnotiert. Aber muss das Wirtschaftskonzept dahinter deswegen wirklich schlecht sein?
Erwartet wird ein historisches Urteil: In der kommenden Woche wird der Europäische Gerichtshof über die Befugnisse der EZB zum Ankauf von Staatsanleihen entscheiden – sie darf wohl so weitermachen, wenn auch in bestimmten Grenzen.
Investoren trennen sich am Mittwoch in großem Stil von europäischen Staatsanleihen, das lässt die Renditen steigen. Der Zins für zehnjährige Bundesanleihen steigt wieder über ein Prozent, der Dax steigt um mehr als ein Prozent auf über 11.100 Punkte.
Athen braucht dringend Geld und legt neue, nicht ausreichende Vorschläge zum griechischen Konsolidierungsprogramm vor. Zugleich malt Regierungschef Tsipras düstere Bilder für Europa.
Angela Merkel hat sich in die Gefilde des Klein-Kleins der Griechenlandkrise herabgelassen. Sie will Alexis Tsipras retten. Warum nur setzt sie so viel politisches Kapital ein?
Auf die wichtigsten Banken Europas kommt im Jahr 2016 wieder ein Stresstest zu. Das hat die oberste Bankenaufseherin der EZB in einem Interview angekündigt. Spannend: Wie werden sich die griechischen Banken dann wohl schlagen?
Macht euch wegen Griechenland keine Sorgen, ein Austritt aus dem Euro ist nicht mehr ansteckend. So hatte man uns beruhigt. Doch jetzt zittern die Finanzmärkte plötzlich doch wieder vor dem Grexit.