EZB belässt Leitzins bei null Prozent
Die Euro-Währungshüter belassen die Schlüsselzinsen auf rekordniedrigem Niveau. Was sagt EZB-Präsident Draghi dazu nachher?
Die Euro-Währungshüter belassen die Schlüsselzinsen auf rekordniedrigem Niveau. Was sagt EZB-Präsident Draghi dazu nachher?
Die Finanzmärkte reagieren erleichtert auf den Wahlerfolg des europafreundlichen Kandidaten Emmanuel Macron. Wie nachhaltig ist die gute Stimmung?
Für den früheren deutschen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard war wirtschaftliche Freiheit wichtiger als staatliche Versorgung. Leider ist genau das eingetreten, was er befürchtet hat.
Auch weiterhin wird sich die Währungsunion nicht von ihrem Erholungskurs abbringen lassen, zeigen neue Konjunkturumfragen. Das ist doch mal eine gute Nachricht.
Der Aufschwung in der Europäischen Währungsunion gewinnt offenbar an Breite. Darauf deutet eine neue Erhebung hin. Besonders zwei Länder trumpfen auf.
Der Chef der Eurogruppe fordert, die Krisenhilfe im Euroraum auf Dauer komplett neu zu ordnen. Die bisherige Troika-Konstruktion aus IWF, EZB und EU-Kommission will Dijsselbloem beenden.
Der Chefökonom der niederländischen Fondsgesellschaft Robeco sieht die Wahlen in seiner Heimat am Mittwoch gelassen. Viel mehr Sorgen macht ihm ein anderes Land.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sieht keine Anzeichen einer Kapitalflucht aus dem Süden in den Norden Europas. Die wachsenden Target-2-Salden gehen demnach auf EZB-Käufe zurück.
Brüssel tut es, das Weiße Haus mittlerweile auch: Die Kritik daran, dass Deutschland mehr Waren ausführt als einführt, hält sich wacker. Hier kommen fünf Argumente dagegen. Ein Gastbeitrag.
Entweder wir humanisieren die Globalisierung, oder die Globalisierung enthumanisiert Europa. Nur wenn wir wieder unsere Gemeinsamkeiten sehen, können wir Gerechtigkeit, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit schaffen.
Eine wichtige Konjunktur-Umfrage ist für den Euroraum überraschend gut ausgefallen - gestützt durch Deutschland und Frankreich. Das dürfte auch die Währungshüter in der EZB freuen. Fachleute ziehen einen besonderen Vergleich.
Vor allem auf Renten, Arbeitsmarkt und Einkommenssteuer soll sich Griechenland konzentrieren. Um weitere Hilfszahlungen zu erhalten, reichen die Bemühungen aber noch nicht aus.
Anlagefachleute halten „Reflation“ mittlerweile für eines der großen Investmentthemen des Jahres 2017. Das wirkt sich insbesondere auf Anleiherenditen aus.
Im F.A.Z.-Interview skizziert Gabriel vor dem Treffen der G20-Außenminister seine Vision eines neuen, stärkeren Europas – nicht nur mit Blick auf Amerika.
Soll Griechenland aus dem Euro aussteigen und zur Drachme zurückkehren? Manch einer hält das für eine gute Idee. Der Chef der griechischen Zentralbank gehört definitiv nicht dazu.
Auf dem Rücken des Südens, der darbt, ist Deutschland erstarkt: So ist es landauf, landab zu hören. Aber stimmt das auch? Ein Gastbeitrag.
Die Europäische Zentralbank formt den Kontinent nach ihrem Gutdünken. Bald werden wir die Rechnung dafür bezahlen.
Spezialisierung schafft mehr Wohlstand für alle. Sie passiert in einer Marktwirtschaft automatisch. Für eine Währungsunion steckt dahinter eine überraschende Herausforderung.
Nach Trump scheint alles möglich: Gewinnen Rechtspopulisten die Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich, stehen die Europäische Union und ihre Währung auf dem Spiel.
Heute vor 25 Jahren brachten Vertreter von zwölf EU-Ländern den Euro auf den Weg. Ökonomen streiten schon viel länger über den Sinn einer Währungsunion.
Eigentlich müsste die Europäische Zentralbank ihre Politik des billigen Geldes beenden. Dann aber würde die Eurozone zerfallen.
Ähnlich wie in Deutschland sind auch im Euroraum die Preise im Januar deutlich gestiegen. Grund sind vor allem gestiegene Energiekosten – dahinter steckt eine Entscheidung des Öl-Kartells Opec.
Der Anstieg der Anleiherenditen betrifft alle Länder. Aber die Anleger beginnen wieder mehr auf politische und wirtschaftliche Unterschiede zu achten.
Laut einem bisher unveröffentlichten Bericht des Internationalen Währungsfonds ist Griechenlands Schuldenlast langfristig ein gefährliches Pulverfass. Aus der Misere gebe es demnach trotzdem einen Ausweg.
Infolge de Finanzkrise haben Notenbanken Anleihekäufe gestartet und Negativzinsen eingeführt. Gerade sie haben wohl eine große Zukunft, zeigt diese Analyse.
Falls die Preise weiter steigen, wird es ungemütlich in Europa. Die Währungsunion könnte daran zerbrechen.
Donald Trump prangert die Chinesen wegen ihrer Exportstärke an. Das sollte uns alarmieren: Denn als Nächstes könnte Deutschland dran sein – der Exportweltmeister.
Mit dem Dax ist im Moment nicht viel los. Am Mittwoch ging der deutsche Leitindex prozentual unverändert aus dem Handel. Unter den Einzelwerten legten die Aktien der Deutschen Bank weiter zu.
Höhere Energiepreise spürt man jetzt auch bei der Inflationsrate. 2016 war billigstes Tankjahr seit sieben Jahren. Die Verbraucher müssen sich wieder auf ansteigende Preise gefasst machen.
Unter dem Namen „ESBies“ könnte aus europäischen Staatsanleihen ein neues Wertpapier gebildet werden. Die Idee wird in Brüssel diskutiert und könnte nicht nur der EZB helfen. Darum geht es.
Nach der Leitzinsanhebung der amerikanischen Notenbank hat der Dax leicht zugelegt. Der Euro steht derweil unter Druck. An den Anleihemärkten stiegen die Zinsen für viele Staatsanleihen deutlich an.
Europa wird die Herausforderungen, die von außen kommen, erst bewältigen, wenn die Euro-Krise überwunden ist. Frankreich und Italien haben eine klare Agenda, Deutschland leider nicht. Ein Gastbeitrag.
25 Jahre nach der Erfindung des Euros warnt Bundesbankpräsident Jens Weidmann im Gespräch mit der F.A.S. vor gefährlichen Nebenwirkungen niedriger Zinsen. Dass dadurch die Ungleichheit schlimmer wird, bestreitet er aber.
Vor 25 Jahren beschlossen die europäischen Staats- und Regierungschefs in Maastricht den Start in die Währungsunion. Die Hoffnungen haben sich nicht erfüllt – die Befürchtungen schon.
Aus der Währungsunion wurde eine Schulden- und Haftungsunion, in der nach Belieben Regeln gebrochen und Verträge gebeugt werden. Die Nichtbeistandsklausel des Maastrichter Vertrags ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Und die Politisierung der Geldpolitik geht weiter. Ein Kommentar.
Die Europäische Zentralbank verlängert den milliardenschweren Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren bis Ende Dezember 2017. Die Notenbank will allerdings weniger Geld in den Markt geben.