„2017 wird das Jahr der Politik“
Der Chefvolkswirt der Commerzbank sieht die Entwicklung der Wirtschaft im Banne der Politik und plädiert für eine neue geldpolitische Strategie der EZB.
Der Chefvolkswirt der Commerzbank sieht die Entwicklung der Wirtschaft im Banne der Politik und plädiert für eine neue geldpolitische Strategie der EZB.
In Brüssel treffen sich die Finanzminister der Euro-Gruppe. Weltweit werden die Befragungsergebnisse der Einkaufsmanager veröffentlicht.
Wegen ausfallgefährdeter Kredite kriselt es bei den großen Europas Banken mal wieder. Deutsche Finanzhäuser schneiden noch am besten ab. Grund zur Freude gibt es trotzdem kaum.
Sorgen vor dem am Sonntag anstehenden Verfassungsreferendum lassen die Aktienkurse fallen. Allen voran die italienischer Bankenaktien.
Hintergrund soll die Ungewissheit über den Ausgang des bevorstehenden Verfassungsreferendums und den Verbleib Italiens in der Eurozone sein. Wo bringen die Italiener das Geld hin?
Amerikas künftiger Präsident Donald Trump wird mit seiner Wirtschaftspolitik die Inflation zurückbringen. Das treibt die Zinsen in die Höhe. Endlich.
EZB-Präsident Mario Draghi erklärt, wie es um die Wirtschaft der Währungsunion steht. Es gibt einige ermutigende Entwicklungen. Was folgt daraus?
Die EU-Kommission will der Finanzminister für den kompletten Euroraum sein. Der jüngste Schritt hat mit ihrer eigentlichen Rolle nichts zu tun.
Wirtschaftskommissar Moscovici fordert die Mitgliedsländer offiziell dazu auf, mehr Geld auszugeben. Gemeint ist vor allem Deutschland.
Zinsen bekommen wir schon lange nicht mehr. Jetzt wird auch noch alles teurer. Das ist Gift für die Sparer. Wie lässt sich der Lebensstandard trotzdem halten?
Die Aktienmärkte erwarten dieses Jahr noch eine Zinserhöhung in Amerika. Besonders Immobilien- und Medienaktien wären davon betroffen.
Bundeswirtschaftsminister Gabriel reist nach China. Für Euroraum und EU werden die Schnellschätzungen für Inflation und Wachstum im dritten Quartal veröffentlicht.
Die Märkte von der lockeren Geldpolitik zu entwöhnen dürfte für die EZB schwierig werden. Im schlimmsten Falle könnte sie in einer geldpolitischen Schwebe enden.
Bislang übernimmt die EU-Kommission die Haushaltsüberwachung in der Eurozone. Aus der Sicht des Bundesfinanzministers ist sie dazu nicht mehr geeignet.
Kremlchef Putin reist zu Gesprächen mit Erdogan nach Istanbul. Nobelpreis für Wirtschaft wird verkündet. Euro-Gruppe berät über Griechenland-Hilfen.
Dass die Währungsunion in zehn Jahren noch 19 Mitglieder haben werde, sei sehr unwahrscheinlich, sagt der frühere Chefökonom der Weltbank. Für die Zukunft malt Joseph Stiglitz ein düsteres Szenario – und weiß einen ersten Ausstiegskandidaten.
Jahrelang sind die Vermögen rund um den Globus mit enormem Tempo gewachsen. Ein neuer Bericht deutet eine Trendwende an: Das Wachstum geht deutlich zurück.
Die Kurse von Aktien und Anleihen sinken, weil die Märkte an einer weiter sehr lockeren Geldpolitik zu zweifeln beginnen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen steigt wieder über die Null-Linie.
Die Guthaben der Banken im Euroraum bei der EZB haben ein neues Rekordniveau erreicht. Sie belaufen sich auf 1.022.810.000.000 Euro. Normalerweise liegt der Wert nahe null.
Der Herzogenauracher Sportkonzern könnte ab Mitte September im Leitindex der Eurozone gelistet sein. Aber nicht nur Aktionäre der bekannten Drei Streifen dürfen sich freuen.
Die EU sollte die Brexit-Entscheidung nicht reflexartig mit mehr Integration beantworten, denn das könnte die Fliehkräfte stärken. Reformideen aus dem Sachverständigenrat.
Jean-Claude Juncker führt sich auf wie der europäische Ministerpräsident. Mit der Wahrheit braucht man es da nicht so genau zu nehmen. Ein Gastbeitrag.
Bankaktien befinden sich weiter im freien Fall. Die Deutsche Bank fliegt nun aus einem der wichtigsten europäischen Börsenbarometer. Ein anderer großer Spieler teilt dieses Schicksal.
Italiens Banken geht es schlecht, doch noch schlechter geht es dem ganzen Land. Schnelle Rettung ist nicht in Sicht.
Die Briten haben für den Austritt aus der EU gestimmt. Entgegen vereinzelter Spekulation lassen die Euro-Währungshüter aber alle Zinsen da, wo sie sind.
Griechenlands Wirtschaft steht auf tönernen Füßen. Nichts funktioniert. Die Regierung Tsipras knüpft an die Vorgänger an: Sie versagt auf ganzer Linie.
Europas Banken legen an der Börse deutlich zu. Doch sie bereiten weiter Sorgen. Ihre Probleme sind zu groß und Lösungen nicht in Sicht.
Hartnäckig halten sich Gerüchte, wonach die Briten am Ende doch nicht aus der EU austreten. Sehr deutlich äußert sich der österreichische Finanzminister - keiner, der für wilde Spekulation bekannt ist.
Das britische Pfund sinkt zum ersten Mal seit 1985 unter 1,30 Dollar. Yen und Franken wurden teurer. Aber auch Schwellenländern hat der Brexit geholfen.
In der Währungsunion finanzieren sich Unternehmen wesentlich über Bankkredite. Deswegen braucht die EZB darüber detaillierte Zahlen, sagt ihre deutsche Direktorin.
Die Briten haben für den EU-Austritt gestimmt. Wie sollte die EU die Austrittsverhandlungen gestalten, und welches Ergebnis sollte sie anstreben?
Es geht bergauf mit dem europäischen Arbeitsmarkt. In fast allen EU-Ländern ist die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr gesunken.
Nach dem Brexit-Entscheid hat Europa keine Wahl: Mittelfristig müssen sich der Binnenmarkt und das Währungsgebiet einander angleichen. Für die Länder an der europäischen Peripherie bedeutet das: Sie müssen prüfen, ob sie dort wirklich bleiben wollen.
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will nach dem Austrittsvotum Großbritanniens die Währungsunion ausweiten. In der Europäischen Union soll es nur noch eine Währung geben: den Euro.
Europas Rechtspopulisten feiern den Ausgang des Referendums. In Paris hofft Marine Le Pen auf Rückenwind für die Wahl. Die österreichische FPÖ fordert eine Entmachtung der EU-Institutionen.
Die europäischen Unternehmer blicken weniger optimistisch in die Zukunft. Die einen sehen den Grund in der Brexit-Gefahr, die anderen machen das niedrige Wachstum verantwortlich.