Risiko für den deutschen Sparer?
Eine zentrale Bankenaufsicht und -abwicklung soll den Euroraum krisenfest machen. Kritiker meinen: Dafür zahlt Deutschland einen hohen Preis. Nun soll das Bundesverfassungsgericht einschreiten.
Eine zentrale Bankenaufsicht und -abwicklung soll den Euroraum krisenfest machen. Kritiker meinen: Dafür zahlt Deutschland einen hohen Preis. Nun soll das Bundesverfassungsgericht einschreiten.
Rom macht zu viele Schulden. Ein Bußgeld droht. Doch statt zu zahlen, verhöhnt Innenminister Salvini die „Bürokraten in ihrem Brüsseler Bunker“, denn er hat noch ein paar Asse in der Hinterhand.
Der Chef der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung Luigi Di Maio findet es nun doch sinnvoll, dass Italien im Euro bleibt. Von Strafandrohungen aus Brüssel zeigt er sich aber unbeeindruckt.
Wie geht’s der deutschen Wirtschaft? Muss sich Deutschland zwischen Amerika und China entscheiden? Ein FAZ.NET-Gespräch mit Ifo-Konjunkturchef Wollmershäuser.
„Die Konjunktur im Euroraum steuert auf unruhiges Fahrwasser zu“, warnt Ifo-Präsident Clemens Fuest. Das glauben auch Wirtschaftsexperten: Ihre Erwartungen brechen deutlich ein.
Welche Rolle soll der Euro-Krisenfonds ESM künftig haben, wenn ein Land in Not gerät? Zehn Staaten machen einen Vorschlag – und am Montag ist ein wichtiges Treffen in Brüssel.
Abermals müssen Europas Banken beweisen, dass sie für Krisen gerüstet sind. Mit regelmäßigen Stresstests wollen Aufseher Vertrauen schaffen. Am Freitagabend veröffentlicht die EZB die neuesten Ergebnisse.
Wer Geld außerhalb der Eurozone schickt, zahlt oft unwissentlich mehr für teure Wechselkursaufschläge. Das will das EU-Parlament ändern. Damit könnten Verbraucher in Europa jährlich bis zu 4 Milliarden Euro sparen.
Italiens Innenminister rüttelt an den Grundpfeilern der Währungsunion. Das sollten die anderen Länder nicht hinnehmen.
Seit März 2016 liegt der Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Dort soll er auch bis Sommer 2019 bleiben, teilte die EZB mit. Von einer anderen Waffe für höhere Inflation wird sie sich allerdings langsam trennen.
Die Briten sollten keine Angst haben: Ein Leben ohne die EU ist nicht nur möglich. Sondern auch wünschenswert.
Er gilt als möglicher kommender EZB-Präsident und großer Kritiker der aktuellen Geldpolitik. Im F.A.S.-Gespräch erklärt Jens Weidmann, warum es die Sparer im Moment so schwer haben. Und was die hohen Target-Salden wirklich bedeuten.
Die Bundesregierung macht in der Währungsunion ständig Zugeständnisse. Diese Schwäche will Italien jetzt ausnutzen.
Nicht nur in Deutschland, auch in der Eurozone ziehen die Preise an – jedoch nicht ganz so kräftig. Wieder war vor allem die Energie der Preistreiber.
Die Europäische Währungsunion soll stabiler werden. Mehrere Instrumente sind dafür vorgesehen – gerade eines ist durchaus strittig.
Der luxemburgische Finanzminister Pierre Gramegna spricht im Interview über die deutschen Ambitionen bei der Juncker-Nachfolge und äußert sich skeptisch über die Pläne Frankreichs für einen EU-Finanzminister.
Nach fast achteinhalb Jahren internationaler Aufsicht und drei Hilfsprogrammen gewinnt Griechenland seine finanzielle Unabhängigkeit zurück – zumindest ein wenig.
Nach mehr als acht Jahren endet das vorerst letzte Hilfsprogramm für Griechenland. Ministerpräsident Tsipras, der keines seiner Versprechen gehalten hat, soll das Land zurück an die Märkte führen.
Die Teuerungsrate hat ein Fünfjahreshoch erreicht. Sie liegt jetzt über dem Ziel der Europäischen Zentralbank. Preistreiber war ein üblicher Verdächtiger.
Kann die Antwort auf die Spaltungen in der EU nicht nur „Mehr Europa“ lauten? Sozialwissenschaftler Fritz Scharpf spricht im Interview über politische Alternativen und blinde Flecken der Theorie.
Krisen in Schwellenländern sind keine Seltenheit. Und sie laufen immer nach dem selben Schema ab.
Mario Mattera ist 41 Jahre alt und trotzdem schon Partner des Frankfurter Bankhauses Metzler. Geholfen hat ihm auch seine Vorliebe für Anlagen, für die andere Banker früher nicht besonders viel übrig hatten.
14 deutsche und französische Ökonomen rufen die Politik dazu auf, die Erklärung von Meseberg zur Zukunft der Währungsunion umzusetzen – und fordern, noch weitere rote Linien zu überschreiten. Ein Gastbeitrag.
„Target“ – das war eigentlich ein technisches System zur Abwicklung von Zahlungen im Euroraum. Doch inzwischen hat Deutschland fast 1 Billion Euro zu viel eingezahlt. Geld, das nie wiederkommen könnte.
Die Debatte über die Zukunft des Euroraums nimmt auch in Brüssel keinen Schwung auf: Aus widersprüchlichen Wunschlisten lassen sich nicht im Handumdrehen Reformen machen. Hilft der Meseberger Fahrplan?
Merkel und Macron haben vereinbart, die Eurozone zu stärken und eine Art europäischen IWF zu gründen. Das würde die europäische Währungsunion zu einer Haftungsunion ausbauen. Ein Gastbeitrag.
Eigentlich macht der Dublin-Vertrag das politische Vorpreschen der CSU nichtig. Merkel ist dennoch einen teuren Deal mit Macron eingegangen. Das ist falsch. Ein Gastbeitrag.
Die Euro-Finanzminister haben sich auf die Bedingungen für ein Ende von Griechenlands Hilfsprogramm geeinigt. Die Regierung in Athen bekommt noch einmal viel Geld und muss Kredite später zurückzahlen als geplant.
Die Pläne von Merkel und Macron für einen gemeinsamen Haushalt der Währungsunion stoßen auf scharfe Kritik aus der CSU. Wer hält noch zur Bundeskanzlerin, wenn nicht die Schwesterpartei?
Die Kanzlerin kommt dem französischen Präsidenten in der Sache entgegen – wie üppig der Haushalt für den Euroraum ausfallen soll, bleibt aber offen.
Wenn Emmanuel Macron heute Angela Merkel besucht, geht es nicht nur um Asyl – sondern vor allem um sehr viel Geld. Die Diskussion über die Reform der Währungsunion ist jedoch völlig aus dem Ruder gelaufen.
Frankreichs Finanzminister erwartet für Dienstag eine deutsch-französische Einigung über einen Eurohaushalt. Sein niederländischer Amtskollege lehnt diesen ab.
Deutschland und Frankreich besprechen die Zukunft der Währungsunion. Vor dem entscheidenden Treffen von Kanzlerin Merkel und Präsident Macron sendet die französische Seite ein positives Signal.
Die Europäische Währungsunion nähert sich schleichend ihrem Ende. Helfen könnte nur eine radikale Reform des Geldsystems.