Die Inflation ist wieder da
Heizöl, Benzin, Butter: Die Preise in der Währungsunion steigen schneller. Das Ziel der Europäischen Zentralbank ist erreicht.
Heizöl, Benzin, Butter: Die Preise in der Währungsunion steigen schneller. Das Ziel der Europäischen Zentralbank ist erreicht.
Die Ankündigen der neuen italienischen Regierung sind brandgefährlich. Sollte man von europäischen Anleihen lieber die Finger lassen?
Das Wachstum der Euroländer lag mit 0,4 Prozent etwas niedriger als das der Wirtschaftsmacht Amerika. Krisenländer ziehen an – und Deutschland bremst aus.
Die EZB wird offenbar kurzfristig angesichts einer höheren Inflation abermals über ein Ende der Anleihenkäufe diskutieren. Das lässt den Euro aufwerten.
Wie viel Geld für den Euroraum? Und für welche Zwecke? Angela Merkel hat in ihrem Interview mit der F.A.S. noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt. Eine Analyse.
Paris sieht in Merkels Ausführungen im Interview der F.A.S.eine Annäherung an Frankreichs Wünsche bezüglich einer Reform der Europäischen Union. Der Elysée-Palast zeigt sich erfreut.
Italiens neue Regierung würde am liebsten den Euro verlassen. Sogar per nächtlicher Kommandoaktion. Und auch sonst scheint sie auf Abenteuer aus zu sein. Mal sehen, wie lange das gutgeht.
Die Europäer müssen ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen, sagt Angela Merkel – und das mit Recht. Denn besser als mehr Streit über Kredite oder Transfers wären gemeinsam finanzierte europäische Projekte.
Im F.A.S.-Interview legt die Kanzlerin erstmals ausführlich dar, wie sie sich die Zukunft Europas und der Eurozone vorstellt. Bei Asyl und Grenzschutz stimmen beide überein, bei der Verteidigung und bei den Finanzen macht Merkel einen deutlichen Schritt auf den französischen Präsidenten zu.
Existenzfragen für Europa: Angela Merkel will, dass die Menschen in der EU ihr Schicksal mehr in die eigene Hand nehmen. Im F.A.S.-Interview erklärt die Kanzlerin, was das konkret heißt – und antwortet damit dem französischen Präsidenten Macron.
Der Ökonom Hans-Werner Sinn hält einen Austritt Italiens aus der Währungsunion unter bestimmten Bedingungen für möglich. Zum Sprengsatz könne die Idee einer Parallelwährung werden.
Über Italiens Anleihenmarkt sind dunkle Wolken aufgezogen. Es ist nicht auszuschließen, dass sich in Europa eine völlig unnötige Krise ausbreitet.
Jahrelang war Griechenland das Sorgenkind des Euroraums. Jetzt, wo ein Ende der milliardenschweren Hilfen in Sicht ist, befürchtet das Land von Italien in die nächste Krise gestürzt zu werden.
Es ist ein wichtiges Krisensignal: die Renditen kurzlaufender Staatsanleihen. Für Italien und Portugal am Dienstag keine gute Nachricht. Auch die Aktienkurse sind unter Druck.
Wer Geld in die Nicht-Eurozone schickt, sollte ein paar Dinge beachten. Hier gibt es einen Überblick.
Markus Brunnermeier verteidigt die Idee, europäische Staatsanleihen zu bündeln. Das ist kein Schritt zu einer Haftungsunion.
„Große Teile meines Berufsstandes teilen diese Ansichten nicht“, sagt die Wirtschaftsweise Isabel Schnabel zu den Euro-Kritik von 154 Professoren. Und auch der Ifo-Chef übt Kritik.
Verbraucher mussten für manche Nahrungsmittel im April deutlich mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Dennoch kommt die Inflation insgesamt nicht in Schwung. In der Eurozone sinkt sie sogar.
Die Talfahrt des Euro hält an. Mittlerweile liegt der Kurs auf Jahrestief. Die Lage in Italien gilt mittlerweile als brisanter als ein transatlantischer Handelskrieg.
Ein Vergleich der Renditen deutscher und amerikanischer Staatsanleihen zeigt das Potential für einen stärkeren Dollar – sofern die Fed Kurs hält. Auch Trump spielt bei dem Höhenflug des Dollar eine Rolle.
Die Konjunktur im Euroraum hat sich etwas abgekühlt. Gute Nachrichten gibt es hingegen vom Arbeitsmarkt.
Weiter null Prozent: Die Europäische Zentralbank lässt ihre Geldpolitik unverändert. Den Grund für ihr Abwarten darf man in den Vereinigten Staaten suchen.
Die Regierungen in Paris und Berlin haben eigene Vorstellungen für Europas Zukunft. Bei den Finanzen kommen Merkel und Macron kaum voran – auf anderen Feldern schon. Einen Staatsempfang bei Donald Trump bekommt aber nur einer von beiden.
Krise? Welche Krise? Die gute Konjunktur kommt den Euroländern zugute. Für die größte Überraschung sorgt dabei ein Sorgenkind. Doch es gibt weiterhin große Unterschiede.
Die Renditen der Bundesanleihen werden weiter durch die EZB gedrückt. Dagegen nehmen in Amerika die Sorgen vor einer inversen Zinskurve zu. Was bedeutet das für den Anleger?
Der französische Präsident Emmanuel Macron prescht mit seinen EU-Plänen vor, aus Berlin kommt nur „Weiter so“. Die beiden Länder sollten endlich wieder mehr über Haftung und Kontrolle in der Währungsunion reden.
Die Finanzpolitiker der Union fürchten einen EU-Währungsfonds. Der Bundestag soll die Regierung daher mehr kontrollieren. Die SPD will aber mehr Europa.
Die Ökonomen der „European Constitutional Group“ verwerfen die Ideen der EU-Kommission zur Vertiefung der Währungsunion. Die Liste der Kritikpunkte ist lang.
Angela Merkel und Heiko Maas wollen das Weimarer Dreieck wiederbeleben. Doch wozu ist der trilaterale Austausch zwischen Deutschland, Frankreich und Polen überhaupt noch gut?
Vor 20 Jahren gab die Bundesbank grünes Licht für eine Währungsunion – inklusive Italien. Interne Dokumente zeigen nun, wie sehr über die Entscheidung gestritten wurde. Viele Versprechen wurden gebrochen.
Die Europäische Union meint es ernst mit ihrer Agenda, sagt die Kanzlerin nach dem Treffen der 28 EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Für die Eurozone kündigt Merkel Reformen an.
Es ist das erste Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs seit langem mit einer handlungsfähigen deutschen Regierung. Handelskrieg, der Fall Skripal, die „Google-Steuer“ – zu besprechen gibt es viel. Ein Überblick.
Seit 2009 hat sich der Wert der Neuemissionen von Banknoten durch die Deutsche Bundesbank fast verdoppelt. Hauptgrund ist die Nachfrage aus Ländern jenseits des Euroraums.
Mario Draghi hat am Mittwoch auf einer Konferenz weiter geldpolitische Vorsicht signalisiert. Derweil entspann sich eine Diskussion, ob die Anleihekäufe der Notenbank womöglich nur ein Placebo sind.
Emmanuel Macron ist ein kritischer, ein fordernder Europäer, der die Ängste der Bürger ansprechen will. Gerade in den Fragen, die mit der Einwanderung verknüpft sind
Die neue deutsche Europa-Politik schürt Misstrauen in anderen nördlichen EU-Staaten. Deren Finanzminister votieren gegen eine Transferunion. Sie fürchten Deutschlands Annäherung an Frankreich.