Kampfansage aus Rom
In Brüssel und in Straßburg kann Salvini nicht schalten wie daheim. Dennoch ist das Erpressungspotential der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone erheblich.
In Brüssel und in Straßburg kann Salvini nicht schalten wie daheim. Dennoch ist das Erpressungspotential der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone erheblich.
EZB-Präsident Mario Draghi demonstriert noch einmal seine Stärke. Doch längst sind Kräfte am Werk, die die Macht der Notenbanken aushöhlen. Werden mit dem Ende der Ära Draghi die Karten neu gemischt?
Mario Draghi spricht über die Nachteile der Negativzinsen für die Banken. Die deutsche Anleihenrendite liegt jetzt unter der japanischen.
Die Europäische Zentralbank betrachtet ihre Anleihekäufe der vergangenen vier Jahre als Erfolg. Sie hat Anleihen über 2,6 Billionen Euro erworben, vor allem italienische – und deutsche.
EZB-Präsident Mario Draghi verlängert die Nullzinsphase auf unbestimmte Zeit. Sparer können trotzdem Geld verdienen – mit einem ganz speziellen Depot.
Bis zum Jahresende wird es keine Zinswende im Euroraum mehr geben. Die Anleger freuten sich zunächst. Dann gaben die Kurse nach. Wissenschaftler überrascht der Zeitpunkt und das Ausmaß des neuen Kreditprogramms.
In der OECD-Prognose für Deutschland steht nur noch eine Null vor dem Komma. Ganz Europa erlebt mit der globalen Konjunkturdelle eine ausgedehnte Schwäche.
Etwa die Hälfte der EZB-Staatsanleihenkäufe stammt von Anlegern außerhalb der Eurozone. Drehscheibe ist London. Was das Verkäuferverhalten betrifft, stießen die Forscher der BIZ in ihrer Studie auf eine Auffälligkeit.
Griechenlands Wirtschaft kommt nicht voran. Dies wird sich nicht ändern, solange das Land in der Währungsunion gefangen bleibt.
Das künftige Budget für die Eurozone soll Reformen vorantreiben. So steht es in einem deutsch-französischen Papier, das der F.A.Z. vorliegt. Auch mögliche Finanzierungsquellen werden darin genannt.
Der Preise in den Euroländer steigen langsamer. Dahinter steckt vor allem eine Entwicklung.
EZB und Bundesbank berechnen regelmäßig die Rentabilität der deutschen Banken. Nur kommen unterschiedliche Ergebnisse heraus. Laut einer Studie sind beide deutlich zu niedrig.
Nach F.A.Z.-Informationen will die Bundesregierung ein eigenes Eurozonenbudget an eine Reformpflicht knüpfen. Und es gibt eine weitere Bedingung.
Der Welthandel verlangsamt sich – der BDI warnt sogar vor einem wachsenden Rezessionsrisiko. Beschäftigung bauen Unternehmen dennoch auf. Noch sind auch die Auftragsbücher in den Industrieunternehmen gut gefüllt.
Der Gegenwind zehrt an der Wirtschaft. Die EU-Kommission senkt ihre Wachstumsprognose stark. Die deutsche Industrie produziert weniger. Besserung ist nicht in Sicht.
Den Schwerpunkt der diesjährigen Stresstests legt die Europäische Zentralbank auf die Liquidität der Banken. Insgesamt wird die Prüfung aber wohl deutlich kleiner ausfallen als im vergangenen Jahr.
Die EZB vermeldet einen Zinsanstieg für kurzfristige Einlagen von privaten Sparern. Allerdings ist er winzig. Nach Abzug der Inflation verlieren Sparer noch immer Milliarden.
Der Euroraum startet schwach ins neue Jahr, soll aber weiter wachsen. Trotz Risiken ist Pessimismus fehl am Platz, zeigt der monatliche F.A.Z.-Konjunkturbericht.
Eben erst hatte Italiens Regierung ihren Haushaltsstreit mit der EU entschärft. Nun kommt die Hiobsbotschaft: Sie könnte alle Pläne, die Staatsverschuldung zu beschränken, zur Makulatur machen.
Ihre Anleihekäufe haben die Euro-Währungshüter zurückgefahren. Die Zinsen bleiben indes weiter auf Rekordtief.
Überweisungen außerhalb der Eurozone sind im vergangenen Jahr noch teurer geworden. Und auch bei einer anderen Art der Überweisungen stiegen die Gesamtkosten signifikant an.
Wopke Hoekstra, Finanzminister der Niederlande, ist die neue Hoffnung für den Euro. Wer stemmt sich sonst gegen Schlendrian und Schuldenmacherei?
Nach der Baisse im Vorjahr liegen jetzt an der Börse attraktive Dividendenrenditen vor. Unser Experte sieh vor allem bei sechs Aktienwerten gute Chancen.
Es ist ein 10-Jahres-Rekord: Immer mehr Menschen in Europa haben einen Arbeitsplatz und verdienen Geld. Die Frage ist nur, wie lang die guten Zeiten anhalten werden.
Italien kommt nicht aus der Misere, auch, weil jede Regierung von neuem ihr Heil in der Verschuldung sucht. Wie geht es weiter mit dem Land? Hier kommen vier Optionen.
Vor zwanzig Jahren begann die Europäische Währungsunion. Seitdem hat der Euro Höhen und Tiefen erlebt – und sind viele Versprechen auf der Strecke geblieben.
Italien hat Geld verschwendet? Stimmt nicht, das Problem liegt woanders. Das Land muss über einen Euro-Austritt nachdenken. Ein Gastbeitrag.
Die Eurozone hat sich auf Reformen geeinigt. Viele deutsche Wirtschaftswissenschaftler sehen die Pläne kritisch. Sie finden: In der Eurogruppe bewacht immer noch der Hund den Wurstvorrat.
Frankreichs Präsident Macron hat große Pläne: Er wünscht sich einen großen neuen Haushalt für die Währungsunion. Nun kommen die Chefs der EU zusammen, um genau das zu diskutieren.
Wer nun erzählt, die EZB trete auf die geldpolitische Bremse, geht dem Präsidenten Mario Draghi auf den Leim. Doch was machen die Notenbanker eigentlich, wenn irgendwann der nächste Abschwung kommt?
Für mehr als zwei Billionen Euro haben die Notenbanken der Währungsunion Staatsschulden gekauft. Sie durften das, befinden Europas höchste Richter. Das bedeutet aber nicht, dass das eine gute Idee war. Eine Analyse.
Europas Notenbanken haben beschlossen, die größte Euro-Banknote nicht mehr herzustellen, um die Kriminalität zurückzudrängen. Die Bundesbank schert nun beim Zeitplan aus.
Die Mehrheit im EZB-Rat will nur im Kriechtempo aus der ultralockeren Geldpolitik aussteigen. Dabei nehmen die Risiken durch die Billiggeldschwemme stetig zu. Ein Kommentar.
Leitzinserhöhungen zum falschen Zeitpunkt haben die Glaubwürdigkeit der zunächst unter deutschem Einfluss stehenden Geldpolitik der EZB unterminiert. Und nicht nur das. Erinnerungen eines früheren Geldpolitikers.
Auch wenn der deutsche Finanzminister anders redet – eine große Reform der Währungsunion hat er mit seinen Kollegen nicht beschlossen.
Seit Jahren ringen die Euro-Finanzminister um weitreichende Reformen der Währungsunion. „Wir haben einen Deal“, hieß es nun heute morgen vom Eurogruppenchef. Anscheinend ist der „Deal“ aber nur ein Minimalkompromiss.