Fällt die Wirtschaft im Euroraum in den Winterschlaf?
Die Wirtschaft im Euroraum ist im Sommer kräftig gewachsen. Doch die vierte Corona-Welle bremst den Aufschwung. Reicht es trotzdem noch für die Rückkehr zum Vorkrisenniveau in diesem Jahr?
Die Wirtschaft im Euroraum ist im Sommer kräftig gewachsen. Doch die vierte Corona-Welle bremst den Aufschwung. Reicht es trotzdem noch für die Rückkehr zum Vorkrisenniveau in diesem Jahr?
In manchen Ländern der Währungsunion steigen die Preise noch deutlich stärker als in Deutschland. Was sind die Treiber? Kann man daraus etwas für die Inflationsentwicklung hierzulande lernen?
Die Preise im Euroraum steigen im Schnitt etwas weniger als in Deutschland. Trotzdem ist die Inflationswelle auch in diesen Zahlen unübersehbar. Die EZB-Spitze versucht auf allen Kanälen zu beruhigen.
Nicht nur die Energiepreise legen kräftig zu. Vieles wird vor den Weihnachtseinkäufen teurer. Nach europäischer Rechenweise erreicht die Rate sogar 6 Prozent. Die EZB meint, damit sei jetzt aber auch wirklich der Höchststand in der aktuellen Inflationswelle erreicht.
Der Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn warnt in seinem neuen Buch eindringlich vor Inflationsgefahren. Die Inflationsbremse hält er für zerstört. Ein Auszug.
Nicht nur in Deutschland klettern die Preise weiter. Von der EZB befragte Fachleute heben ihre Inflationsprognosen an. Die Bundesbank rechnet jetzt damit, dass in Deutschland im November die 5 Prozent überschritten werden.
Auch wenn andere Notenbanken die Zügel schon wieder anziehen, will Europas Zentralbank weiterhin für Milliarden Anleihen kaufen. Auch die Zinsen lässt sie ganz unten.
Die Europäische Zentralbank ist für die Währungspolitik in der Eurozone zuständig. Sie setzt vor allem auf Preisstabilität und versucht über die Anhebung oder Senkung der Zinsen die Inflationsrate bei rund zwei Prozent zu halten.
Über passive Indexfonds können Anleger in alle Weltregionen investieren – und machen das mit immer größeren Summen. Nur die Eurozone haben sie zuletzt gemieden.
Jens Weidmann war nicht die Stimme des Finanzplatzes Frankfurt. Aber als vehementer Verfechter einer stabilen Geldpolitik hat er sich um den wichtigsten Standort der Branche im Euroraum verdient gemacht.
Kroatien will bald der Eurozone beitreten. Eine Referendumsinitiative versucht das zu verhindern. Gefahr droht dem Land aber durch eine andere Entwicklung.
Nach den schwierigen Monaten der Coronakrise ist auch das Haareschneiden teurer geworden. In anderen Ländern ist dieser Effekt aber viel stärker als in Deutschland.
Nicht nur in Deutschland, auch in der Eurozone insgesamt ziehen die Preise deutlich an. Vor allem Energie wird teurer und teurer.
Die Inflation ist heute vor allem deshalb so hoch, weil sie im Vorjahr so niedrig war. Rechnet man dies heraus, ist die Inflation eher zu niedrig als zu hoch.
Die Preise sind im August so stark gestiegen wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Grund dafür sind unter anderem die steigenden Heizöl- und Kraftstoffpreise. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich.
Die Notenbank hat ihre Inflationsprognose erhöht. Dennoch hält sie daran fest, es handele sich um ein vorübergehendes Phänomen. Aber das monatliche Volumen der Anleihekäufe wird reduziert.
Wissenschaftler untersuchen im Auftrag von Greenpeace die Folgen von Extremwettereignissen auf die Preise. Sie kommen zu interessanten Ergebnissen.
Das satte Orderplus kommt überraschend. Grund ist vor allem eine höhere Nachfrage aus dem Ausland. Und ohne Großaufträge sähe es anders aus. Fachleute sind auch aus einem anderen Grund skeptisch.
Nicht nur in Deutschland, auch im Euroraum insgesamt steigt die Inflation kräftig. In einem Euroland beträgt sie sogar schon 5 Prozent. Die EZB dürfte aber noch lange nicht reagieren.
Die Europäische Zentralbank hat jüngst beschlossen, einen digitalen Euro zu entwickeln. Auch in anderen Ländern wird an digitalem Zentralbankgeld gearbeitet. Ein Gespräch mit Sören Hettler, Analyst bei der DZ BANK und Claus George, Experte für technische Innovationen und digitale Währungen bei der DZ BANK, über die Auswirkungen auf das Finanzsystem.
Mit einem Gebäude in der Innenstadt könnte sich Frankfurt als „Hauptstadt des Euros“ präsentieren. Die Idee des ehemaligen Kommunikationschefs der Bundesbank trifft den Nerv der Zeit.
Kroatien will den Euro einführen. Doch ein Detail sorgt für Ärger: Der geniale Erfinder, Physiker und Ingenieur Nikola Tesla soll auf die Rückseite der Münzen. Dabei sah der sich stets als Serbe.
Die Preise legen auf Jahressicht um 10,2 Prozent zu. Das ist so viel wie noch nie seit der Einführung des Euro als Buchgeld im Jahr 1999. Dieser Wert stellt manchmal einen Frühindikator für die Verbraucherpreise dar.
2,2 Prozent Inflation in der Eurozone: Nur ein „Hügel“ sei der Anstieg der Teuerung, sagen die Notenbanker. Und streiten doch über den künftigen Kurs für die Geldpolitik der Eurozone.
Bundesbank-Präsident Weidmann erklärt im Gespräch mit der F.A.Z., warum er den Beschlüssen des EZB-Rats nicht zugestimmt hat. Auch verrät er, ob er längerfristige Inflationsgefahren sieht.
Mehr als 77 Milliarden Euro sind im Jahr 2020 aus dem Euroraum in andere Länder auf der Welt überwiesen worden, um Familien und Freunde zu unterstützen. Doch 1 Euro ist vor Ort selten auch wirklich 1 Euro wert.
Aus der Sicht Roms sind die Grundlagen der Währungsunion ökonomisch falsch. Die nächste deutsche Regierung wird sich damit auseinandersetzen müssen.
Die Bank von England lockert ihre Zügel. Dagegen ruft die spanische EZB-Aufseherin die Institute weiterhin zur Vorsicht bei Ausschüttungen auf.
Die Bank LBBW spricht von einem Prozess, so kompliziert wie seinerzeit die Einführung des Euros selbst. Anders als damals sollen die Bürger diesmal nicht über „Starterkits“ an das neue Geld kommen. Wie aber dann?
Es war schon vorher kolportiert worden, und so ist es keine Überraschung: Die EZB ändert ihr Inflationsziel. Künftig strebt sie eine jährliche Inflation von zwei Prozent an.
Benzin und Diesel treiben pünktlich zur Reisewelle die Lebenshaltungskosten in der Eurozone. Im Juli dürfte alles noch teurer werden.
Der EZB-Rat will die Immobilienpreise mit in die Messung der Teuerung aufnehmen. Wie sehr treibt das die Inflationsrate?
Fabio Panetta von der EZB kündigt den digitalen Euro als Schutz für die monetäre Souveränität der Eurozone an. Wird das digitale Zentralbankgeld den Kryptos den Stecker ziehen?
An diesem Wochenende beraten die Notenbanker der Eurozone über ihre Strategie. Sie haben viel zu tun, denn die Kapitalmärkte sind in Gefahr. Ein Gastbeitrag.