War’s das mit der Zinswende?
Der Krieg in der Ukraine lässt die Inflation im Euroraum steigen. Zugleich schwächt er die europäische Wirtschaft. Das stürzt die Europäische Zentralbank ins Dilemma.
Der Krieg in der Ukraine lässt die Inflation im Euroraum steigen. Zugleich schwächt er die europäische Wirtschaft. Das stürzt die Europäische Zentralbank ins Dilemma.
Die wesentlichen Aktienmärkte im Euroraum befinden sich mit einem Minus von 20 Prozent nun in einem Bärenmarkt. Anleger unterscheiden sehr fein nach dem vermuteten Grad der Betroffenheit von der aktuellen Krise.
Nicht nur in Deutschland, auch in Europa insgesamt legen vor allem die Energiepreise immer weiter zu. Die Bundesbank hält in Deutschland jetzt 5 Prozent Inflation im Jahresdurchschnitt für möglich. Und fordert, die EZB solle die Normalisierung der Geldpolitik im Blick behalten.
Deutschland diskutiert über die Teuerung. Doch in der Debatte um höhere Preise geht einiges durcheinander.
Trotz der deutschen Wachstumsschwäche hat die Wirtschaft im Euroraum zuletzt zugelegt. Für das Klima gibt es schlechte Nachrichten.
Die Wirtschaftsleistung der Eurozone legte im letzten Quartal 2021 leicht zu. Das Wachstum der Mitgliedsländer fiel jedoch sehr unterschiedlich aus. Während Spanien und Portugal stark zulegten, schrumpfte die deutsche Wirtschaft.
Allenthalben wachsen derzeit die Inflationssorgen. Nicht so in Brüssel: Die EU-Kommission sieht den Höhepunkt jetzt erreicht.
Schon in diesem Quartal hat die Preissteigerung ihren Höhepunkt erreicht, glaubt die Brüsseler Behörde. Das sieht nicht jeder so optimistisch.
Viele Bankanalysten heben ihre Inflationsprognose deutlich an. Immer mehr Mitglieder des EZB-Rates sprechen sich für eine frühere Zinserhöhung aus. Verschwinden die Negativzinsen womöglich zum Jahresende?
Als "Euro-Rettungsschirm" ist der Krisenfonds ESM bisher konzipiert. Sein Chef will ihn auch für andere Aufgaben einsetzen.
Viele Bankanalysten heben ihre Prognosen für die Inflation in diesem Jahr deutlich an. Durch die EZB selbst geht ein Riss über den künftigen Kurs. Immer mehr Mitglieder des EZB-Rats fordern frühere Zinserhöhungen.
Laurence Boone ist Chefvolkswirtin der Industrieländer-Organisation OECD. Sie sagt, warum das Renteneintrittsalter steigen sollte, Deutschlands Ausbildungssystem gut ist und was Europa wieder nach vorne bringt.
Die hohen Corona-Fallzahlen belasten die Wirtschaft. Auch die Lieferengpässe und die hohen Energiepreise bleiben ein Risiko für den Aufschwung.
Auch angesichts einer unerwartet hohen Inflationsrate in der Eurozone belässt die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins vorerst bei null Prozent. Die Inflation dürfte „im Laufe des Jahres zurückgehen“, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde in Frankfurt am Main.
Die Europäischen Zentralbank will trotz aller Kritik weder die Zinsen anheben, noch ihre Anleihekäufe einstellen. Verbal allerdings betont sie die Unsicherheit über die weitere Inflationsentwicklung jetzt stärker. Ein erstes Zeichen für einen Kurswechsel?
Die USA schicken 2000 Soldaten nach Europa. Erste Bundesländer rücken von der 2-G-Pflicht im Einzelhandel ab. Die Verbraucherpreise im Euroraum steigen weiter. Der F.A.Z.-Newsletter.
Im Euroraum steigen die Preise im Januar auf Jahressicht sogar noch stärker als im Dezember. Was macht die EZB?
Die Omikron-Variante und die anhaltenden Materialengpässen haben die Wirtschaft im Euroraum zum Jahresende ausgebremst. Zwischen den einzelnen Staaten gab es große Unterschiede.
Die südeuropäischen Staaten haben sich 2021 kräftig erholt. Ein Selbstläufer ist das Wachstum deshalb aber nicht.
Die Inflation in der Eurozone verunsichert viele Verbraucher. Die anhaltende Pandemie lässt die Nachfrage nach Industriegütern und Dienstleistungen sinken. Vieles spricht jedoch dafür, dass das Phänomen nur vorübergehend ist. Ein Gastbeitrag.
Immer mehr Zentralbanken gehen gegen die wachsenden Risiken für den Geldwert vor. Die Europäische Zentralbank in Frankfurt wird ihre zurückhaltende Politik wohl nicht durchhalten können.
Die jüngsten Beschlüsse zu den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank sind rechtlich bedenklich und strategisch äußerst ungeschickt. Ein Gastbeitrag.
Die im Maastrichter Vertrag vereinbarte Währungsunion beruhte auf einem gegenseitigen Versprechen der Euro-Staaten: Sie bekannten sich im Stabilitätspakt zur Haushaltsdisziplin. Das Versprechen gilt nicht mehr viel. Ist es überholt?
Inflationsprognosen müssen nach oben korrigiert werden. Der vierteljährliche Preisbericht der F.A.Z. zeigt: Der Einkauf im Supermarkt wird deutlich teurer.
Bis heute ranken sich um die 1990 vollzogene Währungsunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR viele Mythen. Die meisten von ihnen sind übelster Art und vergiften das Zusammenleben in Ost und West bis heute. Ein Gastbeitrag.
Die Notenbanken Zentraleuropas bekämpfen die steigende Inflation mit höheren Zinsen. Anleger können davon profitieren. Aber ein paar Risiken bleiben.
Die Preise in der Währungsunion legen so stark zu wie seit 1997 nicht mehr. Der stärkste Anstieg wird in den baltischen Ländern gemessen.
Die Ministerpräsidentenkonferenz könnte sich für eine flächendeckende 2-G-plus-Regel in Restaurants aussprechen, die Krise in Kasachstan spitzt sich zu, und der FC Bayern empfängt dezimiert Borussia Mönchengladbach. Der F.A.Z.-Newsletter.
EU-Kommissar Paolo Gentiloni +++ Frankreichs Finanzpolitik +++ Atomkraft-Bewegung +++ Frank Ulrich Montgomery +++ Restaurierung Notre-Dame +++ Alexander S. Kekulé
Joachim Nagel tritt in einer schwierigen Phase an die Spitze der Deutschen Bundesbank. Dennoch ist er nicht chancenlos.
Der Ökonom rät von einer Erweiterung der Währungsunion ab. Seiner Ansicht nach muss dauerhaft Stabilität gewährleistet sein. Das Problem seien die Unterschiede zwischen den Ländern.
Bekämpfung der Inflation +++ Jugend schreibt +++ Tiergartenmord
Der Stanford-Ökonom Hanno Lustig spricht über steigende Preise, große Rettungspakete und finanzielle Abenteuer in Deutschland. Dass nach großen Ausgabenprogrammen die Inflation grassiert, hält er für logisch – und für eine schwerwiegende Gefahr.
Die EZB-Chefin hält einen umfassenden Angriff auf das Finanzsystem des Euroraums für möglich. Neue Schutzmaßnahmen sollen helfen, schneller und besser reagieren zu können.
Kapital der Währungsunion und Deutschland +++ Migration - offene Arme +++ Impfbereitschaft +++ Atom-Diskussion +++ Ghana: Hexe, hau ab! +++ Lüften und Masken +++ Herlinde Koelbl
Vor 150 Jahren entstand mit der Einführung der Mark die erste deutsche Währungsunion. Ihre wechselvolle Geschichte zeigt, dass sich auch die stabilste Währung ruinieren lässt.