20 Prozent Inflation in manchen Euroländern
Auch in der EZB gibt es jetzt eine Debatte, ob nicht doch ein stärkerer erster Zinsschritt angemessen wäre.
Auch in der EZB gibt es jetzt eine Debatte, ob nicht doch ein stärkerer erster Zinsschritt angemessen wäre.
Am Donnerstag will die EZB die Zinsen anheben. Angesichts der immer höheren Teuerungsrate gibt es auch in der Notenbank offenbar eine Debatte, dass der geplante Schritt um 0,25 Prozentpunkte nicht ausreicht.
Die EZB hat die Inflation lange verschlafen. Sie fühlt sich nicht nur für die Geldwertstabilität zuständig, sondern auch für den Zusammenhalt der Eurozone (was sie nichts angeht).
Die Regierungskrise in Rom kommt für Italien und Europa zur Unzeit. Unsicherheit gibt es beileibe genug. Das Land hat nach wie vor das Potential, die Eurozone in die Krise zu stürzen.
Der Krieg in der Ukraine verschlechtert die Konjunkturaussichten überall in der EU deutlich. Doch Deutschland droht in eine Dauerkrise zu rutschen.
Keine EU-Volkswirtschaft wird in diesem Jahr weniger stark wachsen als die deutsche. 2023 wird sie sich in den Euro-Durchschnitt einreihen – aber der fällt erheblich geringer aus als ursprünglich erwartet.
Die EZB will ein neues geldpolitisches Instrument einführen. Was ist davon zu halten?
Zum ersten Mal seit 2015 erhält die Eurozone wieder Zulauf. Für Zagreb ist das ein historischer Tag – auch für die EU?
Die Inflation trifft die Schweiz deutlich weniger heftig als Deutschland und die Eurozone. Die Energieausgaben haben ein geringeres Gewicht. Auch staatliche Regulierung und Protektionismus spielen eine Rolle.
Der Euro wird immer schwächer und der Dollar immer stärker. Zu sehr lasten der Krieg in der Ukraine und die Energiekrise auf der Gemeinschaftswährung. Doch das Blatt könnte sich wenden, der Dollar gilt als überbewertet.
Wer in der EU, aber außerhalb der Eurozone mit Kreditkarte zahlt, muss hohe Gebühren zahlen. Die EU-Kommission sollte eingreifen.
Kreditkarten sind sehr praktisch, außerhalb der Eurozone aber auch sehr teuer. Wie teuer, bestimmt jede Bank selbst. Es gibt Alternativen für Urlauber, aber auch die haben Fallstricke.
Die Preise in der Währungsunion steigen immer schneller. Dabei gibt es teils gravierende Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern. Der Handlungsdruck auf die EZB wächst.
Europa-Chefvolkswirt Broyer rechnet eher mit einer Stagflation als mit einer Rezession. Die Inflation sei noch nicht so verbreitet wie in den USA oder in Großbritannien.
Die Preise in der Währungsunion steigen immer schneller. Dabei gibt es teils gravierende Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern. Und auch der Druck auf die EZB wächst.
Die deutschen Unternehmen waren im Juni deutlich pessimistischer gestimmt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt um 0,7 Punkte auf 92,3 Zähler. Das konjunkturelle Umfeld dürfte in den nächsten Monaten nicht einfacher werden, warnen Ökonomen.
In Reden und Papieren der EZB taucht ein Wort neuerdings besonders häufig auf: „Fragmentierung“. Gemeint ist die Angst vor dem Auseinanderdriften der Eurozone. Es darf nicht zur Rechtfertigung einer weiter laxen Geldpolitik dienen.
Die internationalen Anleger mögen skeptisch geworden sein, was italienische Staatsschulden angeht. Nicht aber die Italiener, die greifen zu.
Noch spricht einiges für eine stabile Konjunkturentwicklung in schwierigem Umfeld. Aber Warnsignale sind da. Es kommt vor allem auf die USA an.
Die Angst vor einer neuen Eurokrise lähmt die Europäische Zentralbank in ihrem Kampf gegen die Inflation. EZB-Präsidentin Lagarde leidet unter dem Erbe ihres Vorgängers.
Der Finanzminister war zu Besuch in Sofia. Das war ein schwieriges Pflaster. Denn der Regierungschef und die Elite sind für den Euro, die Mehrheit der Bevölkerung aber nicht.
In einer Sondersitzung des Zentralbankrats wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Renditeunterschiede beschlossen. Das soll die Umsetzung der Geldpolitik erleichtern.
Die Inflation bleibt hoch, die deutsche Wirtschaft braucht länger, aus dem Corona-Tief herauszukommen. Auch der Export aus dem Euroraum kommt nicht voran. Einzig die Industrieproduktion steigerte die Wirtschaftsdynamik.
Die Europäische Zentralbank will jetzt endlich die Inflation bekämpfen. Doch der Erfolg ist ungewiss. Und die Nebenwirkungen sind unangenehm.
Die Renditen steigen, die Aktienkurse fallen: Die Investoren zweifeln an den Maßnahmen der Europäischen Zentralbank.
Deutschlands Notenbank hat angesichts des Ukrainekrieges die prognostizierte Inflationsrate korrigiert. Damit wird eine so hohe Preissteigerung erwartet wie seit 50 Jahren nicht mehr.
Der EZB-Rat stellt ganz konkret höhere Leitzinsen in Aussicht und lässt die Netto-Anleihekäufe zeitnah auslaufen. Verbraucher spüren jetzt schon erste Auswirkungen.
Auch wenn sie anders reden: Der amerikanische Präsident und die Notenbank haben durchaus dazu beigetragen, dass die Teuerungsrate ungebremst anstieg. Eine echte Strategie fehlt.
Noch stützen die Dienstleister die Konjunktur. Aber die Gefahren für die Wirtschaft im Euroraum sind groß. Das wirtschaftliche Umfeld dürfte in der zweiten Jahreshälfte schwieriger werden.
Der Bundesverband deutscher Banken rechnet mit einer längerfristigen Teuerungsrate über dem Ziel der Europäischen Zentralbank von 2 Prozent.
Ist Kroatien reif für den Euro? Die EU-Kommission glaubt daran – und empfiehlt den Beitritt zum 1. Januar 2023. Dass die Menschen schon bald auch in Bulgarien mit Euro zahlen können, bleibt dagegen unwahrscheinlich.
Die Inflation im Euroraum lag im Mai mit 8,1 Prozent so hoch wie noch nie seit der Einführung der Gemeinschaftswährung. Der Druck auf die EZB wächst.
Die Inflation im Euroraum hat im Mai einen neuen Rekord erreicht. In Estland steigt die Teuerung über die Marke von 20 Prozent.
Der Dax gibt rund ein Prozent ab. Die Rekordinflation im Euroraum nährt Sorgen über das Ausmaß der geldpolitischen Straffung durch die EZB.
Die Inflation im Euroraum hat im Mai einen neuen Rekord erreicht. In Estland steig die Teuerung über die Marke von 20 Prozent. Der Druck auf die EZB wächst.
Zinswende und Inflation bleiben zentrale Themen an den Finanzmärkten. Die kommende Woche wird spannend: Viele Ökonomen rechnen mit einem weiteren Inflationsanstieg.