Höchste Inflation in der Geschichte des Euros
Die Inflation im Euroraum steigt auf 10 Prozent. Doch je nach Land sind die Unterschiede gewaltig.
Die Inflation im Euroraum steigt auf 10 Prozent. Doch je nach Land sind die Unterschiede gewaltig.
„Wir sind das einzige Land in der Eurozone, das den Anstieg von Gas- und Elektrizitätspreisen antizipiert hat“, rühmt sich die französische Regierung. In puncto Teuerungsrate zeigt ihr Kurs durchaus Wirkung.
Zum ersten Mal, seit es den Euro gibt, ist die Inflationsrate in der Europäischen Währungsunion zweistellig. Die EZB will mit weiteren Zinserhöhungen dagegen kämpfen. Doch wie schnell kann das wirken?
EZB-Präsidentin Lagarde spricht über Geldpolitik diesseits und jenseits des Großen Teichs. Die Inflation sei zwar ein globales Phänomen – aber es gebe erhebliche Unterschiede in Höhe und Ursachen.
Der Dollar wird gegenüber den europäischen Währungen immer stärker. Das Pfund sackt zwischenzeitlich auf ein Allzeittief, der Euro ist so billig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Was die Gründe dafür sind, und was daraus folgt.
Wegen des wachsenden Inflationsdrucks erhöht die Notenbank abermals die Zinsen. Dabei ist die Teuerung viel geringer als in der Eurozone.
9,1 Prozent hat die Inflation im Euroraum im August erreicht. Schuld ist nicht nur der Ukrainekrieg. Grund genug für die Europäische Zentralbank, an einer Reform ihrer Inflationsprognosen zu arbeiten.
Muss die Europäische Zentralbank mit ihren Instrumenten diesmal scheitern? Oder sinkt die Inflation in der Rezession sogar bald ganz von allein? Unter Ökonomen sorgen die hohen Teuerungsraten für wilde Diskussionen.
Die EU-Schuldenregeln sollen einfacher, flexibler, zielgerichteter und realistischer werden. Das wird schwer. Die Finanzminister sind sich nur im Grundsatz einig.
Wegen der starken Inflation, die im Euroraum zuletzt 9,1 Prozent betrug, hat die Europäische Zentralbank eine Erhöhung des Leitzinses um 0,75 Prozentpunkte beschlossen.
Mit ihrem Anleiheportfolio von rund 5 Billionen Euro ist die Notenbank der mächtigste Spieler am Markt. Der damit verbundenen Versuchung, ist sie erlegen. Die Risiken sind groß. Ein Gastbeitrag.
Die Wirtschaft der Eurozone hat sich im ersten Halbjahr besser entwickelt als bisher gedacht.
Das Barometer der Investmentberatung Sentix fällt so tief wie zu Beginn der Corona-Pandemie. Die Angst vor einer Rezession bestimmt die weitere Entwicklung.
Die Gaskrise drückt auf den Wechselkurs der Gemeinschaftswährung. Die Wachstumsaussichten in Europa beurteilen die Anleger mit großer Skepsis.
Im Ausland können Reisende auch in Zeiten hoher Inflation bis zu dreimal mehr für ihr Geld bekommen als zu Hause, aber auch deutlich weniger.
Abermals hohe Inflationsraten im Euroraum von 9,1 Prozent im August haben an den Aktienmärkten am Mittwoch nicht für Beruhigung gesorgt. Diese tun sich immer noch schwer, die absehbar deutliche Straffung der Geldpolitik der amerikanischen und der Europäischen Zentralbank zu verdauen.
Das ist die höchste Teuerung seit Gründung der Europäischen Währungsunion. Bundesbankpräsident Nagel fordert von der EZB „entschlossenes Handeln“.
Kampf gegen die Inflation +++ Nachfolgemodell für 9-Euro-Ticket +++ Kernkraftdebatte in Deutschland +++ Nachruf auf Theo Sommer +++ Sexszenen im deutschen TV
Die Preise im Euroraum steigen wie noch nie seit Gründung der Europäischen Währungsunion. Immer mehr Mitglieder des EZB-Rates fordern, die Notenbank müsse die Zinsen energisch anheben. Nächste Woche kommt es zum Schwur.
EZB-Chefvolkswirt Lane: Inflation sehr hoch verglichen mit Ziel
Die EZB-Präsidentin schlägt in einem Interview nachdenkliche Töne zum Thema Prognosen von Inflation an. Anlass sind die jüngsten Erfahrungen.
Die Bundesanleihen geraten unter Verkaufsdruck. Die zehnjährige Rendite steigt auf 1,2 Prozent. Finanzmarktteilnehmer äußern Zweifel an EZB-Politik.
Der Gang zur Sparkasse lohnt wieder: Seit der Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank haben vier von fünf Banken die Negativzinsen für Privatkunden abgeschafft.
Das Risko einer Rezession in der Eurozone schätzen Ökonomen auf mittlerweile 80 Prozent.
Wie geht es nun weiter mit den Zinsschritten der Notenbank der Eurozone? Graduell sollen sie erfolgen. Doch langsam müsse das nicht unbedingt heißen, betonen einige Mitglieder des EZB-Rates.
Italien und Spanien weisen beachtliche Wachstumsraten auf. Das liegt nicht nur am Tourismus, die Inlandsnachfrage ist lebendig, und die EU-Hilfen wirken. Spätestens 2023 dürfte es aber ungemütlich werden.
Höhere Energiepreise, Lieferengpässe und mehr: Die Gefahr ist hoch, dass die Europäische Währungsunion in eine Rezession abrutscht. Nicht nur der deutsche Industrie-Präsident schlägt längst Alarm.
Die Konsumenten sehen die Teuerung in zwölf Monaten bei 5 Prozent. Darüber hinaus stellen sie sich auf eine Rezession im Euroraum ein.
Die europäischen Arbeitsmärkte zeigen sich äußerst robust in Zeiten von Inflation und Krieg. Jedoch trübt die leicht wachsende Jugendarbeitslosigkeit, vor allem in Südeuropa, die Stimmung.
Der deutsche Konjunkturmotor stottert, während die Inflation weiter hoch bleibt. Im Euroraum wächst die Wirtschaft im zweiten Quartal hingegen überraschend deutlich. Aber auch die Euroinflation setzt ihren Höhenflug fort.
In Deutschland geht die Inflation leicht zurück – nicht aber in Europa. Mit fast 9 Prozent erreicht die Preissteigerung einen neuen Rekord. Das ist der höchste Wert seit Einführung des Euros.
Die Europäische Zentralbank sollte sich auf die Bekämpfung der Inflation konzentrieren. Für alles andere sind die Bürger selbst verantwortlich.
Vor genau zehn Jahren rettete der EZB-Präsident den Euro. Jetzt bringt sein Scheitern als Regierungschef die Nachfolgerin Lagarde in die Bredouille.
Die Europäische Zentralbank erhöht zum ersten Mal seit elf Jahren die Zinsen. Der erste Schritt fällt mit 0,5 Prozentpunkten sogar größer aus als erwartet. Was hat die Notenbank zum Umschwenken bewegt?
Es ist ein historischer Moment: Zum ersten Mal seit dem Jahr 2011 erhöht die Europäische Zentralbank die Zinsen. Sie konnte sich sogar zu einem größeren Zinsschritt durchringen als zunächst geplant.
Die Europäische Zentralbank ist für die Währungspolitik in der Eurozone zuständig. Der lockere geldpolitische Kurs der EZB war angesichts hoher Inflationsraten zuletzt immer stärker in die Kritik geraten. Seit 2011 hat es keine Leitzinserhöhung mehr gegeben.