EZB: Steigende Löhne werden Inflation unter Druck halten
Die Industrie in Deutschland ist stabil. Der Inflationsdruck aber bleibt hoch und dürfte sich in den nächsten zwei oder drei Jahren in den Löhnen niederschlagen.
Die Industrie in Deutschland ist stabil. Der Inflationsdruck aber bleibt hoch und dürfte sich in den nächsten zwei oder drei Jahren in den Löhnen niederschlagen.
Otmar Issing war der erste oberste Ökonom der Europäischen Zentralbank. Heute kritisiert er seine Nachfolger für das lange Zögern angesichts stark steigender Preise und sorgt sich um die Lage im Euroraum.
Im Dezember ist die Teuerungsrate auf 9,2 Prozent gefallen. Ein wichtiger Notenbanker spricht schon vom Ende der Zinserhöhungen.
Die jährliche Inflationsrate im Euroraum ist am Jahresende auf 9,2 Prozent gesunken.
Im November hatte die Teuerungsrate noch bei 10,1 Prozent gelegen, nun hat sie sich deutlich abgeschwächt. Volkswirte hatten mit einem geringeren Rückgang gerechnet.
Kroatien bekommt den Euro. Die Wirtschaft feiert. Doch bei den Bürgern herrscht „Aufrundungsangst“.
Wer zu Jahresbeginn 100.000 Euro in verschiedenen Anlagen investiert hätte, wäre oft enttäuscht worden. Vor allem traditionelle Favoriten verloren. Doch es gab auch Lichtblicke.
Erstmals seit 2015 tritt dem Euroraum ein neues Land bei. Aber ist Kroatien auch fit für den Euro?
In seiner Amtszeit sind der Gemeinschaftswährung fünf Staaten beigetreten. Die Erweiterung zu diesem Zeitpunkt werde den Euro stärken, sagt der ehemalige Notenbankchef Jean-Claude-Trichet.
Isabel Schnabel ist Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank. Im Interview spricht sie über die Unterschätzung der Inflation – und die Notwendigkeit einer langfristig ausgerichteten Stabilitätspolitik.
Im Wert übertrafen Kartenzahlungen erstmals Scheine und Münzen. Die Pandemie hat den Trend zu elektronischen Zahlungsmitteln beschleunigt.
Das europäische Statistikamt Eurostat korrigiert eine erste Schätzung leicht nach oben.
EZB-Chefin Christine Lagarde darf sich nicht vom richtigen Zinsweg abbringen lassen. Es braucht aber auch Pläne zum Abbau der Wertpapierbestände. Ein Gastbeitrag.
Die Notenbank hat die Zinsen spät, aber entschlossen angehoben. Nun darf sie keine Angst bekommen vor der eigenen Courage.
Zuletzt gab es viele gute Nachrichten für die Konjunktur. Die Wirtschaft im Euroraum könnte besser durch den Winter kommen als gedacht. 2023 könnte es aber noch böse Überraschungen geben.
Für Autofahrer gibt es im Moment eine günstige Entwicklung: Die Preise für Super und Diesel sinken. Nach Zeiten mit Kraftstoff für mehr als 2 Euro je Liter ist das für viele eine willkommene Entlastung der Haushaltskasse.
Nicht nur in Deutschland geht die Inflation im November zurück, auch im Euroraum insgesamt. In einigen Euroländern ist die Entwicklung der Teuerung dabei besonders spektakulär. Was steckt dahinter?
EU-Politikern ist es ein Dorn im Auge: Trotz Brexit findet die Abwicklung von in Euro denominierten Derivaten immer noch in London statt, bis mindestens 2025. Wird sich das bald ändern?
Das europäische Statistikamt Eurostat korrigiert seine erste Schätzung vom 31. Oktober leicht nach unten.
Die deutsche Wirtschaft wird 2023 nach der Herbstprognose der EU-Kommission um 0,6 Prozent schrumpfen.
Das Wirtschaftswachstum in der EU kommt zum Erliegen. Vor dem kommenden Jahr soll die Euro-Zone als ganzes noch in die Rezession rutschen. Deutschland zeigt besondere Schwäche.
Eine Umfrage zeigte am Montag jedoch, dass sich die Stimmung der Investoren in der Eurozone im November insgesamt aufgehellt hat. Hintergrund ist die Hoffnung, dass die zuletzt milden Temperaturen und sinkenden Energiepreise Gasrationierungen in diesem Winter verhindern werden.
Zum ersten Mal ist die Inflationsrate im Euroraum zweistellig. Glück für Menschen, deren Lohn automatisch an die Inflation gekoppelt ist. Nicht so schön ist es für Mieter, bei deren Miete das der Fall ist.
Die Notenbankchefs von Spanien und Deutschland über den Blick in beiden Ländern auf Inflation und steigende Zinsen, mögliche Risiken an den Immobilienmärkten – und ihre Pläne für weitere Zinserhöhungen.
Trotz der Rezessionsrisiken hält die EZB-Präsidentin höhere Inflationserwartungen für gefährlich. Sie sieht weiteren Spielraum für Zinserhöhungen.
Die Wirtschaft wächst mehr als doppelt so stark wie der Durchschnitt im Euroraum.
Die Teuerung steigt weiter.
Erstmals, seit es den Euro gibt, wird die Inflationsrate zweistellig. Wo endet das?
Die Wirtschaft im Euroraum stemmt sich gegen die Krisen und wächst im dritten Quartal. Der konjunkturelle Gegenwind dürfte in den nächsten Monaten jedoch zunehmen – vor allem für Deutschland.
Energie, Nahrungsmittel, Dienstleistungen: Die Preise steigen auf breiter Front. Die EZB will die Zinsen weiter anheben. Wann ist eine Wende in der Inflationsentwicklung zu erwarten?
Eurostat: Inflationsrate im Euroraum war im September doch nicht zweistellig.
Die Teuerung hat sich im September auf hohem Niveau beschleunigt: In einer ersten Schätzung war Eurostat sogar noch von 10 Prozent ausgegangen. Die höchste Inflationsrate erreicht Estland mit 24,1 Prozent.
Wissenschaftler vom Forschungsinstitut ZEW in Mannheim haben ausgewertet, worüber die Notenbanker des Euroraums reden. Die Ergebnisse sind erhellend.
Schon den dritten Monat in Folge sinkt die Inflationsrate in den Vereinigten Staaten. In Deutschland und dem Euroraum dagegen steigt sie und steigt. Was ist der entscheidende Unterschied?
Kaum ein anderes Land im Euroraum hat derart schlechte Aussichten auf Wachstum. Vor allem ein Nachbarland eilt weit voraus.
Inflationsrate sinkt den zweiten Monat in Folge / Eingriffe in den Strom- und Gasmarkt auch im kommenden Jahr