Deutschland ist zurück aus dem Fronturlaub
Die Einigung zwischen Union und SPD, die Ausgaben für die Verteidigung von der Schuldenbremse auszunehmen, war alternativlos. Dafür musste Merz aber einen sehr hohen Preis zahlen.
Die Einigung zwischen Union und SPD, die Ausgaben für die Verteidigung von der Schuldenbremse auszunehmen, war alternativlos. Dafür musste Merz aber einen sehr hohen Preis zahlen.
Manchmal muss man halt grob sein, um seinen Willen zu bekommen: Das ist die Botschaft von Donald Trump vor dem Kongress. Sie bezieht sich beileibe nicht nur auf die Ukraine.
Die wegen Menschenhandels und sexueller Ausbeutung angeklagten Internetstars Andrew und Tristan Tate durften Rumänien auf Druck der USA verlassen. Dominic Fritz, Bürgermeister von Temeswar, erklärt im Interview, warum es sich um einen Justizskandal handelt.
Es fällt schwer, die Szenen der vergangenen Tage aus dem Weißen Haus zu verdauen. Und es ist unmöglich, einfach zur Tagesordnung überzugehen. Das können und wollen wir auch in dieser Ausgabe der Digitalwirtschaft nicht.
Die globale Elektromobilität trägt chinesische Handschrift. Während Debatten über Strafzölle andauern, hat China seine Position auf dem Weltmarkt gefestigt. Chinesische Marken kontrollieren 76 Prozent des Marktes für reine Elektroautos und Plug-in-Hybride.
Mit dem Kryptodienst Anom hat das FBI Tausende Kriminelle in die Falle gelockt – auch den Drogenhändler Tomislav M. aus Kelkheim im Taunus. Bleibt die Frage: Durften die das?
Nach nur drei Sondierungstagen beschließen Union und SPD hohe Milliardenausgaben für Verteidigung und Infrastruktur. Auch die Länder haben etwas von der Übereinkunft. Die FDP ist entsetzt.
„Whatever it takes“: Friedrich Merz will für Verteidigungsausgaben keine Obergrenze festlegen. Die SPD setzt ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur durch. Nun kommt es auf den Bundestag an.
Donald Trump setzt die Militärhilfe für Kiew aus. Das betrifft neben Waffen auch Aufklärung – und die ist kaum zu ersetzen.
Auf den Meeren Europas gehen Container über Bord, Fischer verlieren Netze, Schiffe spülen Schadstoffe ins Meer. Die Anrainerstaaten tun zu wenig dagegen, sagt der EU-Rechnungshof.
Die USA kündigen ihr Schutzversprechen und spielen mit dem Schicksal Europas. Was droht als Nächstes?
Von der Leyen will 800 Milliarden Euro für die Verteidigung Europas mobilisieren, davon 150 als Darlehen aus Brüssel. Das Konstrukt erscheint heikel – nach herkömmlichem Verständnis darf die EU keine Waffen finanzieren.
Donald Trump legt Kiew Daumenschrauben an und dreht sie zu. Wolodymyr Selenskyj wird wohl zu Kreuze kriechen müssen. Europa aber muss sich für den Fall wappnen, dass Trump so weitermacht.
Diktieren mächtige Klubnetzwerke dem Fußball bald das Spiel? In Straßburg spaltet diese Frage einen Verein. Ein Besuch vor Ort zeigt, wie die neuen Strukturen im Fußball wirken.
Lange jubelten die Anleger über den Erfolg der amerikanischen Unternehmen. Doch jetzt starten Europas Aktien durch. An der Börse herrscht – allem europäischen Pessimismus zum Trotz – Feierlaune.
Leserzuschriften zum Eklat im Oval Office
Die Zinsen sind im letzten Jahr gesunken. Trotzdem können Sparer noch gute Renditen erzielen – wenn sie schnell handeln. Die Unterschiede zwischen den Festgeldanbietern sind groß.
Alle EU-Staaten wollen sich selbst militärisch ertüchtigen – dazu will Ursula von der Leyen an diesem Dienstag Überlegungen präsentieren. Wenn es aber um die Stärkung der Ukraine geht, scheren zwei Regierungschefs aus.
Der Eklat zwischen Trump und Selenskyi hat den Bruch der westlichen Wertegemeinschaft für alle sichtbar gemacht. Jetzt muss Europa ein neues Verteidigungsbündnis bilden.
Peking verbreitet gewohnte Kritik an den USA, geht aber den Präsidenten nicht persönlich an. Man will Trump nicht verärgern – er ist für China derzeit zu wertvoll.
In den derzeitigen internationalen Krisen erweist sich die EU als handlungsunfähig. Das ist eine existentielle Bedrohung für Europa. Was muss nun geschehen?
Ein Land in der Schwebe – und das im Moment größter Gefahr: Bei Caren Miosga wird die dramatische Lage Deutschlands im Interregnum überdeutlich.
In London haben sich die Europäer zusammengerauft – und bereit erklärt, mehr Verantwortung für die Ukraine zu übernehmen. Unmittelbar nach dem Krisentreffen überwiegen zuversichtliche Töne. Unklar ist noch, wie die USA reagieren.
Alle vorherigen Partien des 24. Spieltags enden mit Siegen für die Auswärtsmannschaften. Freiburg aber gelingt in Augsburg kein Erfolg. Die beste Chance des Spiels vergibt der FCA in letzter Minute.
Für Europa ist es gut, dass in Österreich nun eine Regierung ohne FPÖ-Beteiligung zustande gekommen ist. Aber es bleibt die Frage, warum der erste Versuch gescheitert ist.
Amerika hat Diplomatie durch Diffamie ersetzt. Europa muss blitzschnell die Unterstützung für die Ukraine hochfahren und selbst zur Militärmacht werden. Das Interregnum in Berlin muss enden.
Nachdem der Besuch des ukrainischen Präsidenten Selenskyj im Weißen Haus eskaliert war, will Europa die Initiative für ein Ende des Kriegs in der Ukraine übernehmen. Ob US-Präsident Trump die Ukraine weiterhin unterstützt, ist unklar.
Donald Trump behauptet, dass Russland den Krieg gegen die Ukraine beenden wolle. Gibt es darauf ernsthafte Hinweise? Und was würde ein Friedensprozess für Putins Herrschaft bedeuten?
Vom Pazifik bis zur Mosel sinken Konsum und Produktion. Und auch die Qualität nimmt ab. Das hat unterschiedliche Ursachen. Die Branche setzt auf Flaschen mit weniger Alkohol - oder gar keinem.
Polen ist der Musterschüler Amerikas in Europa, doch der neue US-Präsident scheint das kaum zu honorieren. „Zeit zu handeln“, sagt Ministerpräsident Tusk – denn unter russischen Einfluss will das Land nie wieder.
Staatliche Eingriffe prägen Europas Industriepolitik zunehmend. Ein Blick auf marktkonforme Maßnahmen und ihre Herausforderungen.
Sonderkredite für die Bundeswehr sind dringend nötig – nicht erst seit dem Eklat zwischen Trump, Vance und Selenskyj im Weißen Haus. Eine Lockerung der Schuldenbremse ist es aber nicht. Wie es besser geht.
Gäbe es Einigkeit und wäre es gewollt, könnte der neue Bundestag schon Ende der Woche einen neuen Kanzler wählen. Doch das wird nicht passieren. Ob die Eskalation zwischen Selenskyj und Trump die Dinge nun beschleunigt?
Kassel gilt als „Waschbärenhauptstadt Europas“. Immobilienbesitzer rüsten in diesen Tagen auf, um sich gegen den bevorstehenden Ansturm der kleinen Raubtiere zu wappnen.
Karneval ist in Berlin eigentlich kein Thema. Doch einmal im Jahr versetzt das „Kölsche Konsulat“ Wirtschaftslobbyisten mit reichlich Bier in rheinische Ekstase.
Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Oval Office gedemütigt. Das war in der Form beispiellos, nicht aber im Inhalt amerikanischer Außenpolitik.