Holzöfen sind heiß begehrt
Die Nachfrage nach Holzöfen aller Art ist stark gestiegen. Mittlerweile gibt es Lieferzeiten von über einem Jahr.
Die Nachfrage nach Holzöfen aller Art ist stark gestiegen. Mittlerweile gibt es Lieferzeiten von über einem Jahr.
Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten in Prag über die Energiekrise und weitere Unterstützung für die Ukraine. Bei der Frage, wie die massiv gestiegenen Gaspreise begrenzt werden könnten, herrscht Uneinigkeit – und bei vielen Länder Wut über das deutsche Vorpreschen.
Den Briten drohen wohl doch Stromausfälle. Premierministerin Truss will das aber nicht aussprechen, eine Energiesparkampagne ließ sie stoppen. Kritiker sehen darin eine „idiotische Entscheidung“.
Die Energiekrise lässt andere Ziele untergeordnet erscheinen. Großbritanniens Entscheidung, neue Lizenzen für die Öl- und Gasfelderschließung in der Nordsee auszugeben, zieht mit Blick auf die Klimaziele des Landes Kritik auf sich.
Die Bundesregierung lehnt eine neue EU-Verschuldung im Energiekrieg mit Russland noch ab. In der EU-Kommission wächst aber die Zustimmung dazu – auch der „Doppelwumms“ aus Berlin spielt eine Rolle.
Als Technologievorstand verantwortet Klaus Schäfer die gesamte Energieversorgung der Kunststoffproduktion. Genau deshalb soll er nun länger bleiben als geplant.
Das neue Ökonomenpanel blickt auf die hohen Gaskosten: Eine Mehrheit unter VWL-Professoren ist gegen einen Preisdeckel, aber für ein Energiegeld und den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke.
Mal ein Auge zudrücken: Finanzämter sollen in der Energiekrise gnädig sein. Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) kündigte „steuerliche Erleichterungen“ an.
Das Smarthome gilt schon lange als Zukunftsmodell. Flächendeckend etabliert hat es sich bisher nicht. Das soll sich nun mit der Energiekrise ändern.
Um Strom zu sparen, muss in diesem Winter sogar Weihnachtsbeleuchtung dran glauben. Aber ist das wirklich so schlimm?
Die Kommission gerät in der Debatte über eine Preisdeckel für die Einfuhr von Gas immer mehr in die Defensive. Zwei Tage vor dem wichtigen EU-Gipfel in Prag macht EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen nun einen völlig neuen Vorschlag dazu.
Es ist die größte Kürzung der Ölproduktion seit der Covid-Pandemie. Die USA und andere Länder pochten auf eine Erhöhung der Fördermenge, um den Ölpreis weiter zu senken und Russland zu schwächen.
Boris Rhein sieht nach dem Bund-Länder Dialog zur Energiekrise Erfolge und lobt den Zeitplan. Damit hat der hessische Ministerpräsident seine zunächst wenig schmeichelhafte Bewertung vom Vorabend relativiert.
Nach einer kleinen Kürzung der Ölförderung im Oktober soll im November eine deutlich kräftigere folgen. Das Ziel sind höhere Preise. Was heißt das für Haushalte mit einer Ölheizung?
Die Kurstadt in der Wetterau will ihren Firmen helfen, die Folgen der Energiekrise zu meistern. Bad Nauheim verzichtet dazu auch auf Steuern und Gebühren. Zudem leuchten nachts Laternen weniger.
Der Bundeswirtschaftsminister wirft Erdgaslieferanten überhöhte Preise vor. Er nennt dabei auch die USA – und fordert von den Amerikanern mehr Solidarität.
Während der Energiekrise wird aus den hessischen Wäldern mehr Holz gestohlen. Nutzen wird das den Dieben aber frühestens nach einem Jahr.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez empfängt an diesem Mittwoch Bundeskanzler Olaf Scholz. Gegen das deutsche 200-Milliarden-Euro-Paket hat er nichts einzuwenden.
In der Energiekrise ergeben sich für Kaufinteressenten neue Chancen, bei M &A-Transaktionen vertragliche Sonderrechte durchzusetzen.
20 Milliarden Euro will die Europäische Kommission ausgeben, damit sich die EU weiter von russischem Gas und Öl entkoppelt. Wo das Geld herkommt, war bislang offen. Nun gibt es zwei Kompromissvorschläge.
Der für Krisenschutz zuständige Kommissar, Janez Lenarcic, hält es für möglich, dass innerhalb der EU im Winter Katastrophenhilfe nötig wird. Für den Fall sieht er Brüssel gerüstet.
Das hessische Gastgewerbe warnt vor den Folgen der Energiekrise.
Trotz Sympathie für Deutschlands 200-Milliarden-Antwort auf die Energiekrise – was sollen weniger finanzkräftige Staaten tun? EU-Kommissare Breton und Gentiloni werben für einen Ansatz, der sich ihrer Ansicht nach in der Corona-Krise bewährt hat. Ein Gastbeitrag.
Der Bürgermeister von Kronberg sagt, was ihm in der Energiekrise Sorgen macht und was nicht. Er spricht über Gärtner und Gartenbesitzer in der Taunus-Stadt. Und über Glasfaserskeptiker.
Die Gasumlage ist vom Tisch, dafür will die Ampel-Koalition die Gaspreise deckeln. Doch ihr neues Instrument wird lange gebraucht, sagt Klaus Müller – und appelliert an die Bürger.
Im Osten ist die Sorge vor einer Eskalation von Energie-Protesten groß, Verfassungsschützer in NRW sehen hingegen Anzeichen zur Entwarnung. Innenminister Reul warnt davor, die Falschen zu stigmatisieren.
Die EU-Energieminister beschließen die Abschöpfung der Sondergewinne von Stromerzeugern mit niedrigen Produktionskosten wie Wind- und Sonnenkraft. Das aber reicht vielen Staaten nicht aus. Auch das 200-Milliarden-Hilfspaket der Bundesregierung stößt auf Kritik.
Die EU-Staaten beschließen die Abschöpfung der Übergewinne von Stromerzeugern. Das aber könne nicht mehr als ein erster Schritt sein. Zahlreiche Energieminister dringen auf weiter gehende Eingriffe und kritisieren die Kommission für ihr zögerliches Vorgehen.
Hessen will das Programm des Bundes zur Bewältigung der Energiekrise mit eigenen Leistungen ergänzen und bekommt dafür nach dem Sozialgipfel ungewöhnlich viel Lob von allen Seiten. Sogar die Opposition freut sich.
DOSB-Präsident Weikert begrüßt das Maßnahmenpaket der Bundesregierung und ruft die Vereine zum Energiesparen auf. Bei einem Zweitligaklub sollen die Lichter künftig früher ausgehen.
Die Heizungen in den Kirchen des Bistums Mainz bleiben in den nächsten Monaten aus. Beschäftigte müssen bald von Zuhause aus arbeiten. Auch das Bistum Fulda reagiert auf die Energiekrise.
Bundesfinanzminister Christian Lindner hat im Bundestag die Pläne zur Eindämmung der Energiepreise erläutert. Es gehe darum, jetzt solidarisch mit den Menschen in diesem Land zu sein, erklärte der Minister.
Der Bundestag verbilligt Gas und Fernwärme. Arbeitgeber können zudem nun bis zu 3000 Euro als steuerfreie Sonderzahlung an Arbeitgeber leisten. Kanzler Olaf Scholz verspricht derweil „massiv sinkende“ Preise.
Jede Kilowattstunde zählt. Im Geiste Daniel Düsentriebs suchen kreative Ingenieure nach neuen Lösungen. Fünf Beispiele für das Tüfteln, aber auch das Scheitern an unserer Energiezukunft.
Anders als Deutschland versperrt Japan sich elf Jahre nach der Kernschmelze in Fukushima Daiichi der Atomenergie nicht. Der geplante Reaktor soll über besondere Sicherheitsmerkmale verfügen.
Netzagentur-Chef Müller fordert mehr Einsparungen und erklärt, welche Vorbereitungen auf eine mögliche Gasrationierung getroffen werden.