VW prüft Abgas-Klage gegen Bosch
Die Dieselaffäre kommt Volkswagen teuer zu stehen. Das Unternehmen prüft, ob es sich einen Teil der Kosten von Bosch zurückholen kann. Der Zulieferer kann sich eine Klage „nicht vorstellen“.
Die Dieselaffäre kommt Volkswagen teuer zu stehen. Das Unternehmen prüft, ob es sich einen Teil der Kosten von Bosch zurückholen kann. Der Zulieferer kann sich eine Klage „nicht vorstellen“.
Volkswagen kommen die Manipulationen immer teurer zu stehen. Die mandatierten Anwälte sollen weiter viel zu tun haben. Für Schadenersatzklagen von Kunden sieht der Konzern aber keine Grundlage.
Viele Deutsche wollen wegen drohender Fahrverbote ihre älteren Dieselautos loswerden. In vielen östlichen EU-Ländern finden die Gebrauchten ohne Probleme Abnehmer. Umweltschützer sprechen schon von der „Müllhalde“ Westeuropas.
Sie waren in Deutschland Führungskräfte bei Audi, und in Amerika könnte ihnen nun Gefängnis drohen: Die Behörden dort verklagen vier Ex-Manager wegen ihrer Rolle im Dieselskandal. In Deutschland könnten sie sicher sein.
Ein Software-Update sollte bei vom Abgasskandal betroffenen VWs die Schummelfunktion deaktivieren. Nun gibt es aber offenbar auch in der neuen Software Auffälligkeiten. Das Kraftfahrt-Bundesamt prüft einen Rückruf für 30.000 Autos.
Die dunkle Diesel-Wolke über Wolfsburg löst sich nicht auf. Sie wird immer dichter. 2019 wird das schwierigste Jahr aller Zeiten für Volkswagen.
Verdammt viel gutzumachen haben die Autohersteller, findet Verkehrsminister Scheuer. 2019 sollen deshalb Autos und Vertrauen nachgerüstet werden, fordert er. Und die Umstiegsprämien sollen steigen.
Audi muss die Weichen für enorme Investitionen in Zukunftstechnologien stellen und rasch wieder Milliardengewinne in Wolfsburg abliefern. Wie das auf Anhieb gelingen soll, weiß wohl nicht einmal der neue Vorstandschef. Ein Kommentar.
Viele Dienstautos von Behörden sind vom Diesel-Skandal betroffen. Das Land Baden-Württemberg sieht sich dadurch geschädigt und verklagt Volkswagen – doch die Erfolgsaussichten vor Gericht sind offen.
Der Käufer eines Dieselautos mit illegaler Abschalteinrichtung hat sich durch die Instanzen geklagt – und zieht seine Revision nun zurück. Warum?
Eine EU-Kommissarin sagt angeblich einen Dieselgipfel ab, weil Verkehrsminister Scheuer nicht teilnehmen möchte. Der sagt aber, er wusste nichts von dem Gipfel. Außerdem sei doch Sitzungswoche in Berlin.
Ein Diesel-Besitzer soll sein Auto im Zuge des Abgasskandals nachrüsten. Doch der Fahrzeughalter weigert sich. Nun hat das Gericht entschieden.
Mehr als 30.000 Diesel-Fahrzeuge ruft Audi auf einen Schlag zurück. Die Autos sollen ein Update für die Motorsteuerung bekommen. Nur bei dieser ersten Rückruf-Welle soll es nicht bleiben.
Opel soll wegen Abschalteinrichtungen Autos zurückrufen, hat das Kraftfahrtbundesamt angeordnet. Das Unternehmen ging mit einem Eilantrag dagegen vor – und ist nun gescheitert. Abgeschlossen ist der Rechtsstreit damit noch nicht.
Zum ersten Mal haben Richter in Deutschland den Sportwagenhersteller Porsche dazu verurteilt, einen manipulierten Wagen zurückzunehmen. Der Autobauer soll sogar Zinsen und Schadenersatz zahlen.
Das im Dieselskandal verhängte Bußgeld und weniger verkaufte Autos machen dem Ingolstädter Autobauer zu schaffen. Vorstandschef Schot spricht von einer „enormen Herausforderung für Audi“.
VW hat in den ersten neun Monaten fast 10 Milliarden Euro verdient. Das bedeutet ein Plus um ein Viertel im Vergleich zum Vorjahr. Auch auf den Rest des Jahres blickt der Konzern optimistisch.
Kurz vor der Landtagswahl in Hessen beschäftigt sich Maybrit Illner mit dem Dieselskandal: Die Autofahrer könnten schließlich die Wahl entscheiden. Ein Schauspiel, wie sich Politiker um die richtigen Botschaften mühen.
Porsche muss Aktionären eine Millionenentschädigung im Zusammenhang mit dem Dieselskandal zahlen. Laut einem Urteil des Landgerichts Stuttgart hat die VW-Großaktionärin Mitteilungspflichten verletzt.
Der Konzerngewinn im dritten Quartal ist im Vergleich zum Vorjahr um fast eine Milliarde Euro gefallen. Schuld ist wohl die Diesel-Affäre. Doch auch in anderen Geschäftsbereichen sieht es nicht gerade rosig aus.
Das Kraftfahrt-Bundesamt will einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen von Opel anordnen. Der Konzern kündigte an, sich dagegen zur Wehr setzen zu wollen.
Nach Volkswagen, Audi, Daimler und BMW ist beim Dieselskandal jetzt auch Opel ins Visier der Justiz geraten. Es geht um verschiedene Euro-6-Modelle von Opel.
Diesel-Betrug und Compliance-Beratung sorgen für eine hohe Auslastung in den Anwaltsbüros. Gewinner sind vor allem zwei nationale Mittelstandsberater. Aber wie nachhaltig ist die Champagnerlaune in den Kanzleien?
Ein Gewirr aus skandalösem Betrug und Regulierungsversagen hat zu den Problemen mit der Dieseltechnologie geführt. Ein Lehrstück darüber, warum eine vermeintlich gut geeignete Regulierung zu einer Einladung zur Manipulation wurde – und was daraus folgt. Ein Gastbeitrag.
Wer kann eigentlich Dieselautos nachrüsten? An der Börse steigt der Kurs der Baumot Group stark – eine sogenannte der „Scheuer-Aktie“, benannt nach dem Verkehrsminister.
Nach dem Dieselgipfel sind Nachrüstungen wahrscheinlicher geworden. Die Umweltministerin will, dass die Hersteller die gesamten Kosten dafür tragen. Doch eine Beteiligung der Kunden steht ebenfalls im Raum.
Für Millionen Diesel-Autos wird die Nachrüstung nicht möglich oder nicht sinnvoll sein, sagt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Im F.A.Z.-Interview spricht er über andere Möglichkeiten, den Autoherstellern Druck zu machen.
Im Musterprozess von Anlegern im Abgasskandal gerät Volkswagen am zweiten Tag in die Defensive. Zentraler Angriffspunkt ist der ehemalige Vorstandschef Winterkorn. Es geht um viel Geld.
Der Prozess zwischen VW und seinen Anlegern im Dieselskandal hat begonnen. Die erste Einschätzung des Richters könnte dem Autobauer Mut machen.
Zum Diesel-Prozessauftakt in Braunschweig, in dem es um Forderungen von Anlegern in Höhe von 9 Milliarden Euro geht, gibt sich VW auffallend gelassen – zu Recht?
Aktionäre und Autofahrer klagen gegen VW: Am Montag beginnt der größte Prozess im Dieselskandal vor dem Oberlandesgericht Braunschweig. Es geht um 9 Milliarden Euro.
In knapp einer Woche startet das Verfahren gegen Volkswagen. Die zentrale Frage lautet: Wer wusste wann über die Abgasmanipulation Bescheid? Hätten die Anleger früher informiert werden müssen?
Der ehemalige starke Mann von VW beteuert bislang, erst 2015 von dem Betrug im eigenen Haus erfahren zu haben. Doch nun taucht in Ermittlungsakten eine Präsentation über fragwürdige Software auf.
Ein Käufer eines Dieselautos darf seinen Darlehensvertrag widerrufen und muss auch keinen sogenannten Nutzungswertersatz zahlen, weil ein Gericht Formfehler in den Vertragsunterlagen sieht. Das Urteil könnte unter Dieselfahrern Schule machen.
Der Chef im Gefängnis, die Mitarbeiter im Zwangsurlaub. Audis Probleme häufen sich. Kriegt Markus Duesmann den Laden in den Griff?
Motorenchef Jörg Kerner war nach einer Diesel-Razzia festgenommen worden. Nun ist er wieder auf freiem Fuß – unter strengen Auflagen.