Suspendierter Vorstand bestreitet Verantwortung für Abgasskandal
Der beurlaubte Audi-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg wehrt sich gegen seine Suspendierung. Einem Bericht zufolge weist er die Verantwortung für den Abgas-Skandal von sich.
Der beurlaubte Audi-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg wehrt sich gegen seine Suspendierung. Einem Bericht zufolge weist er die Verantwortung für den Abgas-Skandal von sich.
Der Volkswagen-Vorstand zieht weitere Konsequenzen aus dem Abgas-Skandal und will einen Vorstand für Recht und Compliance einberufen. Andere deutsche Großkonzerne haben das längst.
In Amerika muss sich die VW-Führung den Kongressabgeordneten stellen. In der Heimat kommt es zur Razzia durch die Staatsanwaltschaft.
Der VW-Abgasskandal hält die Welt noch immer in Atem, er treibt aber auch irrwitzige Blüten. Auffällig ist, wer nicht auffällt.
Volkswagen und Fiat stehen sich schon länger eher feindselig gegenüber. Nun will Fiat Chrysler den Abgasskandal nutzen, um Volkswagen Kunden abzunehmen.
Mehr als 20.000 Mitarbeiter haben die Betriebsversammlung in Wolfsburg besucht. Bislang seien noch keine Stellen durch die Abgas-Krise in Gefahr, beruhigt der Betriebsratschef. Langfristig seien die Folgen aber nicht absehbar.
Der Abgasskandal verschärft noch Probleme, die Volkswagen schon länger hat: Die Kosten müssen runter. Das ist jetzt Thema auf der Betriebsversammlung. Und die Haltung der Mitarbeiter ist ganz klar.
„Existenzbedrohend“ nennt der künftige VW-Aufsichtsratschef den Abgasskandal. Warum bloß setzt ein Konzern seinen Fortbestand so leichtfertig aufs Spiel? Soziologen haben Erklärungen - sogar einen Fachbegriff: „Nützliche Illegalität“. Warum nützlich?
Der baden-württembergische Verkehrsminister sorgt mit einer neuen Idee für Aufsehen: Mit unangekündigten Tests will er Autobauern auf den Zahn fühlen.
Hans Dieter Pötsch sieht VW offenbar in seiner Existenz gefährdet. Das Vertrauen in die deutsche Wirtschaft sei aber weiter intakt, sagt die Kanzlerin. Jedenfalls, wenn VW schnell aufklärt.
Volkswagen zerlegt sich. Die Reaktion: nackte Panik. Ob Krise in China, Schuldentragödie in Griechenland oder Flüchtlingsdebatte - Negativnachrichten verkaufen sich mit Vollgas. Jetzt also die Volkswagenhysterie. Plädoyer für eine Vollbremsung.
Die ersten neun Monate sind für die deutsche Autoindustrie gut gelaufen. Das könnte sich nach dem VW-Abgas-Skandal ändern. Für eine Beurteilung taugen die jüngsten Zulassungszahlen nicht.
Schon seit Tagen fragen sich die Fahrer von VW-Diesel-Autos, ob ihr Wagen vom Abgasskandal betroffen ist. Jetzt bekommen sie endlich Klarheit auf einer Website des Unternehmens.
Im Skandal um manipulierte Messwerte warnen die europäischen Autohersteller vor einer Überreaktion der Politik: Sie fürchten um ihre Wettbewerbsfähigkeit. Ihr Argument: Millionen Arbeitsplätze.
Volkswagen droht in immer mehr Ländern Ärger. Jetzt geht die Pariser Staatsanwaltschaft dem Vorwurf des schweren Betrugs nach. Und die Schweiz verhängt ab Montag ein Zulassungsverbot.
Die Abgasaffäre des Wolfsburger Konzerns hat Zweifel an der Dieseltechnologie geschürt. Erste Zahlen geben einen Eindruck, was die Folgen für die Auto-Verkäufe sein könnten.
Um 40 Prozent ist die Volkswagen-Aktie wegen des Abgasskandals eingebrochen, in Amerika muss VW mit Sammelklagen rechnen. Am Abend hat nun in Deutschland der erste Aktionär Schadensersatzklage eingereicht.
Sein Wechsel an die Spitze des Volkswagen-Aufsichtsrats stand kurz zur Debatte. Aber es bleibt dabei: Hans Dieter Pötsch soll neuer Oberaufseher werden. Auch seine Nachfolge als Finanzchef ist entschieden.
Auf Volkswagen kommen Milliarden-Strafen und eine Klagewelle zu. Wie kann der Konzern trotzdem seine Finanzen im Griff behalten? Die Verantwortlichen spielen verschiedene Möglichkeiten durch.
Anfang der Woche hieß es, die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittele gegen den ehemaligen VW-Chef Martin Winterkorn. Dabei laufen die Ermittlungen bislang gegen Unbekannt. Die Behörde hat das heimlich korrigiert.
Die Familien Porsche und Piëch stellen sich vor Finanzvorstand Hans-Dieter Pötsch. Doch steht seine jüngste Informationspolitik in der Kritik. Sein Wechsel an die Spitze des Aufsichtsrats ist fraglich.
Volkswagen droht im Abgasskandal noch mehr Ärger: Spanien will gezahlte Subventionen für schadstoffarme Autos zurückverlangen. Auch Frankreich denkt darüber nach.
Die Sache mit den manipulierten Steuergeräten kann kein Einzelfall sein. Die Wolfsburger haben betrogen - und die anderen bestimmt auch.
Sieht so gutes Krisenmanagement aus? VW soll in Frankreich versucht haben, die Berichterstattung zu manipulieren. Der Autohersteller spielt die Angelegenheit herunter.
Nach Wolfsburg und Braunschweig verhängt auch Ingolstadt angesichts der VW-Abgasskandals eine Haushaltssperre. Die Stadt fürchtet geringere Einnahmen aus der Gewerbesteuer der VW-Tochter Audi.
Im Abgas-Skandal hat der erste amerikanische Landkreis Volkswagen verklagt. Harris County in Texas fordert wegen Luftverpestung 100 Millionen Dollar. In Wolfsburg steht derweil die Zukunft des desiginierten Aufsichtsratschefs auf dem Spiel.
Noch im vergangenen Jahr rühmte sich VW, wie viel man für Abgasreduzierung ausgibt. Heute klingt das angesichts der angedrohten internationalen Klagen wegen Umweltverschmutzung nur noch schal.
Die VW-Konzernspitze hofft, einen Teil des Abgasproblems durch eine aktualisierte Software zu lösen. Für die Zukunft geht es vor allem darum, ob die Industrie von einer lange gehegten Annahme abrückt.
Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt prüft Ermittlungen gegen Audi. Auch Braunschweig schränkt nach dem VW-Abgas-Skandal das städtische Budget ein.
Wer ist verantwortlich für die Abgas-Tricksereien bei VW? Ein Techniker soll schon vor Jahren Vorgesetzte über die illegalen Praktiken informiert haben – nun wird ein erster Name öffentlich.
Der Volkswagen-Konzern startet wegen der Affäre um Abgaswert-Manipulationen eine groß angelegte Rückrufaktion für seine Kernmarke. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, seine Kunden zu beruhigen.
Die einzelnen Marken des Unternehmens sollen mehr Autonomie erhalten. Der neue Konzern-Chef will Volkswagen so modernisieren.
Der Abgas-Skandal hat die Volkswagen-Aktie heftig gebeutelt. Experten tun sich schwer damit, eine Prognose über ihre weitere Entwicklung abzugeben. Doch es gibt auch Optimisten.
Bislang können Autohersteller sich aussuchen, in welchem europäischen Land sie sich ihre Zulassung holen. Doch das soll sich bald ändern.
Martin Winterkorn ist nicht mehr Chef von Volkswagen. Bekommt er trotzdem eine Abfindung? Welche Rentenansprüche hat er? Und was ist eigentlich mit den anderen Posten, die er im Konzern noch innehat?
Der Abgas-Skandal bei Volkswagen trifft erwartungsgemäß auch die Tochter Audi. Weltweit sind laut Audi 2,1 Millionen Autos betroffen - jedes vierte davon in Deutschland.