Hoppla, der Transistor ist geschrumpft
Die Miniaturisierungswelle in der Halbleiterelektronik ist ungebrochen. Nun hat IBM den ersten Zwei-Nanometer-Chip vorgestellt.
Die Miniaturisierungswelle in der Halbleiterelektronik ist ungebrochen. Nun hat IBM den ersten Zwei-Nanometer-Chip vorgestellt.
Ein Laser aus Silizium gilt als Heiliger Gral der Mikroelektronik. Mit leuchtenden Drähten aus Silizium und Germanium könnte dies bald Wirklichkeit werden.
In der Halbleiterindustrie läuft nicht nur ein Rennen um die neuesten Technologien, sondern auch um Subventionen. Es geht um mehr als 100 Milliarden Euro.
Der Münchener Konzern verbaut die knappen Halbleiter vorwiegend in teure Modelle. Das verbessert die Margen und die betriebswirtschaftliche Lage. Doch die Chip-Engpässe werden BMW noch länger beschäftigen.
Lieferengpässe setzen den Autoherstellern zu. Daimler kommt trotzdem auf einen höheren Gewinn und hofft auf eine bessere Versorgung mit Computerchips.
Vor allem sein neues Werk in Dresden will Bosch schneller an den Start bringen. Jeder Chip helfe angesichts der Engpässe an Halbleitern.
Vorprodukte wie Halbleiter bleiben knapp und schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Renault wird deshalb noch weniger Autos in diesem Jahr produzieren können. Dennoch hält das Unternehmen an seinen Zielen fest.
Schon vor Wochen wurde davor gewarnt, jetzt könnte es tatsächlich Realität werden: Ein Stopp der Autoproduktion wegen fehlender Werkstoffe. Chinesisches Magnesium bereitet Kopfzerbrechen.
Halbleiter sind knapp, zugleich entwickelt sich die Technik rasant weiter. Nun steht ein neuer Ansatz im Fokus: Sind wir auf dem Weg zu einem Elektronenhirn?
Der größte Auftragshersteller von Halbleitern prognostiziert eine Bruttogewinnmarge von mehr als 50 Prozent und signalisiert unmissverständlich, dass der Chipmangel nicht schnell behoben sein wird.
Volkswagen-Chef Herbert Diess trommelt seine wichtigsten Führungskräfte in den Kitzbüheler Alpen zusammen. Zuvor erschütterte er Wolfsburg mit einer dramatischen Rechnung.
Computerchips, Kunststoff, Papier und einiges mehr: Viele Branchen kämpfen mit Materialengpässen. Das bremst die deutsche Wirtschaft deutlich, prognostizieren Wirtschaftsforscher. Besser könnte es im kommenden Jahr aussehen.
Von der aktuellen Halbleiter-Knappheit ist nun offenbar auch eines der zahlungskräftigsten Unternehmen der Welt betroffen. Es geht um das iPhone 13.
45 Jahre nach Maos Tod lernen die Chinesen wieder die Mangelwirtschaft kennen. Wegen des gravierenden Chipmangels müssen chinesische Kunden schier ewig auf Audi, BMW und Daimler warten. Es sei denn, sie zahlen gehörig drauf.
Schuld an den steigenden Preisen sind derzeit nicht nur die Herbstferien, sondern auch altbekannte Probleme der Auto-Branche. Im Vergleich zu 2019 kam es in einigen Ländern zu Aufschlägen von mehr als 150 Prozent.
Verbraucher bekommen die Folgen gestörter Lieferketten immer deutlicher zu spüren. Auf Haushaltsgeräte und Möbel müssen sie teilweise monatelang warten. Es empfiehlt sich, schon an Weihnachten zu denken.
Eine neue Chipfabrik von TSMC und Sony soll Japan im Kampf um Halbleiter helfen. Die Regierung in Tokio will bis zur Hälfte zuschießen. Doch sie stellt Bedingungen: Japaner sollen bevorzugt werden.
Wie knapp Mikrochips auf der Welt gerade sind, kann Samsung jetzt an seiner Bilanz ablesen: Der große Produzent schraubt seinen Gewinn auf ein Dreijahreshoch. Unklarer ist das Geschäft mit Smartphones.
Wachstum ade: Die Produktion von Deutschlands Industrie sinkt zehnmal stärker als von Ökonomen vorausgesagt – Grund ist der Materialmangel. Besondere Sorgen bereitet, dass zugleich die Inflation steigt.
Mercedes ist mitten in einer tiefen Absatzkrise: Weil Halbleiter sind rar sind, können lange nicht so viele Autos ausgeliefert werden wie sonst. In der Not konzentriert sich der Konzern auf einzelne Modelle.
Grüne und FDP werfen der Union Indiskretion vor, die Autoindustrie ist in der Krise, die EU denkt über eine Balkan-Erweiterung nach und Russland dreht einen Film im Weltall. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Es ist der fünftgrößte Einbruch der Nachkriegsgeschichte: Die Automobilbranche rechnet mit 18 Prozent weniger Neuwagen als im vergangenen Jahr. Sie fällt damit auf den Stand von 1975 zurück.
Die Zahlen des Stammwerks von Volkswagen in Wolfsburg sind alarmierend. Noch nie wurden dort so wenig Autos gebaut wie in diesem Jahr. Jetzt sollen E-Autos die Rettung bringen.
In China ruckelt es, in Amerika wartet alles auf einen Schwenk in der Geldpolitik. Indien und Mexiko sind gut durch die Krise gekommen. Schwellenländer scheinen auf einem guten Weg.
Opel hat angekündigt, wegen der Chip-Krise das Werk in Eisenach für den Rest dieses Jahres zu schließen. Der Ministerpräsident vermutet eher, dass der Stellantis-Konzern auf diese Weise die Allgemeinheit beteiligen will.
Mercedes-Chef Ola Källenius sagt, wieso sich die nächste Regierung dringend um einen schnelleren Ausbau der Ladesäulen kümmern muss, was für die Energiewende noch nötig ist, welche Halbleiter fehlen – und wie sicher seine Lieferketten sind.
Von Traton bis VW: Den Chipmangel bekommen immer mehr Unternehmen mit voller Wucht zu spüren, die sonst viel mehr verkaufen könnten. Es gibt wenig Aussicht auf Besserung.
Halbleiter sind knapp, stecken aber überall drin. Europa will wieder aufschließen zu den Besten der Welt – mit einem Plan, der viel Geld und Zeit kosten wird.
Zukunft der EU? Halbleitermangel? Digitalisierung Deutschlands? Um langfristig zentrale wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Fragen drückte sich auch dieser Fernseh-Wettstreit herum. Schade.
Mitten in der globalen Chip-Krise hat Infineon im österreichischen Villach sein neues Halbleiter-Werk eröffnet. Künftig sollen dort jährlich Chips im Wert von rund 2 Milliarden Euro gefertigt werden. Ein Besuch.
Die europäische Wirtschaft ächzt unter dem Mangel an Halbleitern. Kommissionspräsidentin von der Leyen will dies mit einem Gesetz und einem Fonds ändern und ruft zum „mutig sein“ auf.
Halbleiter sind gegenwärtig knapp und auch politisch ein hochbrisantes Thema. Nun steht womöglich eine gewaltige Investition in Deutschland bevor. Was folgt daraus? Der F.A.Z. Digitec Podcast.
Die Branche kann Millionen Fahrzeuge nicht ausliefern. Es drohen Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe. Doch auf der IAA keimt auch Hoffnung.
Der Chiphersteller Intel hat große Pläne: Unternehmens-Chef Pat Gelsinger will auf dem alten Kontinent ein riesiges Chipzentrum errichten – und der Konkurrenz in Asien die Stirn bieten, wie er im Interview erklärt.
PVA Tepla zählt zur Riege der Hidden Champions. An der Börse glänzt die Aktie der Mittelhessen mit einem starken Auftrieb. Experten sehen den Mittelständler vor dem Aufstieg in den SDax.