Samsung investiert 175 Milliarden Euro
Samsung stößt eine Investitionsoffensive an. Das Geld soll in die Bereiche Biopharma, künstliche Intelligenz, Halbleiter und Robotiks gehen.
Samsung stößt eine Investitionsoffensive an. Das Geld soll in die Bereiche Biopharma, künstliche Intelligenz, Halbleiter und Robotiks gehen.
Ohne Halbleiter, keine Energiewende: Windräder, Solaranlagen und das Stromnetz stellen aber besondere Ansprüche. Deutschlands größter Chiphersteller will ihnen mit neuen Materialien begegnen.
Halbleiter sind Mangelware. Der Infineon-Vorstandsvorsitzende Reinhard Ploss spricht darüber, wie die Chipindustrie vom Nachfrageschub überrascht wurde. Und bedauert, dass seine Industrie „geopolitisch zu einem Schwert“ geworden ist.
Der größte Hersteller von Computerchips könnte bald in Deutschland fertigen. Doch die Lieferengpässe deutscher Unternehmen sind dadurch nicht direkt gelöst. Der Staat steht vor einer wichtigen Entscheidung.
Der größte Auftragshersteller von Computerchips erwägt eine Produktion in Deutschland. Die Pläne für eine Fabrik sind aber noch nicht entscheidungsreif.
Organische Halbleiter sind auf dem Vormarsch. Sie bilden die Grundlage biegsamer Displays und Solarzellen. Nun erobern sie High-Tech-Anwendungen, die dem sprödem Silizium verwehrt sind.
Der größte Halbleiter-Auftragsfertiger der Welt will seine Fertigung global ausbauen. Auch Deutschland preist sich als Standort für eine neue Fabrik an.
Mehr als fünf Milliarden Euro erwirtschaftet Daimler im zweiten Quartal. Dabei mussten wegen des Mangels an Chips Beschäftigte sogar in Kurzarbeit gehen. Der Umbau zum E-Auto-Anbieter geht weiter.
Europa ist nur noch Nummer drei in der Chipindustrie. Das soll sich ändern. Der Wirtschaftsminister kündigt Staatsgeld an, die Branche mahnt Tempo an.
Computerchips sind so komplex geworden, dass ihre Produktion ein enges Netz globaler Lieferketten erfordert. Doch dieses ist unflexibel und anfällig für Störungen wie Pandemien, Dürren und geopolitische Muskelspiele.
Japan will Versorgungssicherheit gewinnen und bei Halbleitern wieder ganz vorne mitspielen. Doch die neue Strategie geht nicht auf.
„Es sollte ein günstiges Umfeld geschaffen werden, das es den Chipherstellern ermöglicht, mit einer Fertigung in Europa wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Deutschlandchefin Christin Eisenschmid.
Die deutschen Unternehmen produzieren weniger, obwohl ihre Auftragsbücher voll sind. Wie groß ist das Problem?
Bosch hat in die neue Fertigung in Dresden eine Milliarde Euro investiert. Weil Halbleiter knapp sind, sind die Erwartungen in ganz Europa hoch. Selbst Kanzlerin Merkel schaut vorbei. Bei einer Frage lässt der Bosch-Chef sie abblitzen.
Die Infektionszahlen steigen in mehreren asiatischen Ländern. Lieferketten für Elektronik, Chips und Handys könnten reißen. Ausgerechnet China soll jetzt helfen.
Das Auf und Ab in der Halbleiter-Branche ist nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Doch Analysten sind überzeugt: der Trend zeigt deutlich in eine Richtung.
Quantencomputer, Halbleiter, Autoantriebe: Bosch-Chef Volkmar Denner über die Technik der Zukunft, seine persönlichen Pläne – und seine Wünsche zur Bundestagswahl.
Halbleiter sind knapp, das trifft nicht nur die Autokonzerne. EU-Kommissar Breton plädiert für eine Chip-Allianz und modernste Fabriken in Europa. Ist das die Lösung?
Was passiert, wenn sich Elektronen mit Lücken im Kristallgitter verbinden? Diese ungewöhnliche Liaison, Exziton genannt, soll neuartige Halbleiterbauteile ermöglichen. Die Voraussetzung sind geschaffen.
Halbleiter sind technologisch, wirtschaftlich und auch geopolitisch dramatisch wichtig geworden. Nun tobt die Diskussion, was daraus für Europa folgt.
Der amerikanische Autohersteller muss die Bänder auch in Köln für einige Zeit stoppen. Das Werk in Saarlouis ist ebenfalls betroffen.
Der Chef des amerikanischen IT-Konzerns wirbt in Europa für ein Großprojekt. Er spricht mit Wirtschaftsminister Altmaier, Ministerpräsident Söder und EU-Kommissar Breton. Wird Deutschland der Standort?
Der wichtigste südkoreanische Konzern verdiente im ersten Quartal des Jahres umgerechnet 5 Milliarden Euro. Doch der Mangel an Mikrochips belastet das Geschäft mit Handys und Displays.
Industriekommissar Thierry Breton will die EU autonom in der Halbleiter-Fertigung machen und dafür Milliarden Euro ausgeben. Amerikaner und Chinesen sind eingeladen mitzumachen – unter Bedingungen.
Industriekommissar Breton will modernste Chip-Fabriken in die EU holen. Davon hängt nicht nur die Zukunft der Autobranche ab.
Acatech-Präsident Streibich über die Digitalisierung von Verwaltung und Industrie, den schlimmen Chip-Mangel – und ob der deutsche Föderalismus wirklich hemmt.
Weil Halbleiter knapp sind, gerät die Produktion in Not. Doch die Engpässe der Hersteller werden erst in den kommenden Wochen so richtig bei den Kunden ankommen – und das verspricht wenig Gutes.
Der Autokonzern Stellantis baut im auslaufenden Peugeot 308 wieder analoge Geschwindigkeitsmesser ein. Er reagiert damit auf die weltweite Halbleiter-Knappheit. 400 Euro sollen die Käufer damit immerhin sparen.
Der Mikrochip-Mangel beschert dem taiwanischen Halbleiter-Riesen TSMC einen Gewinnsprung. Autohersteller können nach Einschätzung vom dritten Quartal an auf eine erste Entspannung hoffen.
Amerika fürchtet um seine Dominanz in der Chip-Industrie. Sogar die nationale Sicherheit sieht das Weiße Haus in Gefahr. Kurzfristig drohen Produktionsausfälle in Schlüsselindustrien.
Die Halbleiter des deutschen Unternehmens Infineon bleiben gefragt; nicht nur für Autos. Selbst die teuren Spezial-Chips für Raketen und Mars-Rover sind derzeit rar.
Erst Corona, dann die Kälte in Texas, nun das Feuer von Japan. Große Chipfabriken stehen still – und das verschärft den Streit in der Autoindustrie.
Im F.A.Z.-Gespräch macht VW-Konzernchef Diess klar: Der Sportwagenhersteller kommt nicht an die Börse. Dessen Gewinne werden gebraucht für Elektromobilität und autonomes Fahren.
Bisher muss China Halbleiter für 350 Milliarden Dollar im Jahr importieren. Um unabhängiger zu werden, lässt der Staat jetzt im großen Stil Fabriken errichten. Den Weckruf verdankt die Nation auch Donald Trump.
Merck hat das Geschäft mit Spezialchemikalien umstrukturiert. Gerade mit Halbleitern sieht Vorstand Kai Beckmann noch viel Potential. Europa muss in dem Bereich allerdings noch an Tempo zulegen.
Bildung ist nach Ansicht des wichtigsten deutschen Software-Managers das zentrale Thema für eine gelingende Digitalisierung. Doch längst nicht das einzige.