Intel auf Aufholjagd
Mit einer Milliarden-Übernahmen in Israel stärkt Intel sein Produktionsnetzwerk
Mit einer Milliarden-Übernahmen in Israel stärkt Intel sein Produktionsnetzwerk
Christian Levin führt den Lastwagenhersteller Scania und Volkswagens Nutzfahrzeug-Holding Traton. Mit seinem neuen Führungsteam soll die Schwestermarke MAN endlich auf Erfolg getrimmt werden – auf schwedische Art.
Die Politik ist sich ausnahmsweise einmal ziemlich einig und will ein riesiges Subventionspaket verabschieden.
78,8 Milliarden Euro – Bosch hat im vergangenen Jahr so viel umgesetzt wie noch nie. Doch die Rendite bleibt niedrig. Und die Halbleiter machen weiterhin große Sorgen.
Wenn es um Halbleiter geht, sind sich die beiden amerikanischen Parteien ausnahmsweise einmal ziemlich einig: Sie wollen ein riesiges Subventionspaket verabschieden – gerade auch aus Angst vor China.
Mit dem Chips Act will die Europäische Kommission den Markt für Halbleiter aufmischen. Wie viel Geld will sie ausgeben? Wohin soll das fließen? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Noch einmal soll die EU keine Engpässe bei der Halbleiter-Versorgung erleben. Die Europäische Kommission will dafür 45 Milliarden Euro investieren.
Europa soll unabhängiger von der Halbleiter-Industrie Asiens werden - dafür will die EU-Kommission mit dem sogenannten Chips Act rund 43 Milliarden Euro an öffentlichen Investitionen freimachen.
Brüssel legt einen Plan vor, wie Europa in der Halbleiter-Branche mithalten soll. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sagt, was dahintersteckt.
Für mehr als 60 Milliarden Dollar wollte der japanische Technologieinvestor Softbank Group die britische Chipdesign-Schmiede ARM an den Halbleiterhersteller Nvidia verkaufen. Nun ist der Deal gescheitert.
Brüssel will Amerika und China etwas entgegensetzen in der Mikroelektronik. Am Dienstag stellt der zuständige Kommissar Breton den „EU Chips Act“ vor.
EU-Kommissar Breton will mit Milliarden-Staatshilfen Chip-Produzenten nach Europa locken. Das ist nicht nur teuer, sondern hochriskant.
Thomas Mikolajick ist Professor für Nanoelektronik an der TU Dresden. Er erklärt, was es mit Wafern auf sich hat, wie sie sich in die Chip-Wertschöpfungskette einfügen – und was auf Europa zukommt.
Europa will zur Weltmacht in der Chip-Produktion aufsteigen. Dafür macht die EU den Weg für milliardenschwere Staatshilfen frei. Eine industriepolitische Zeitenwende.
Der Elektronikkonzern Apple ist vom gegenwärtigen Mangel an Halbleitern nicht unberührt. Trotzdem schaffte er einen Rekordumsatz.
SK Hynix, der zweitgrößte Hersteller von Speicherchips, erwartet, dass die Lieferschwierigkeiten für Halbleiter sich vom zweiten Halbjahr an auflösen würden.
Zum dritten Mal in fünf Jahren hat Samsung Electronics Intel die Halbleiterkrone entwunden.
Samsung Electronics baut in der Pandemie sein Geschäft mit Mikrochips aus. Ein Umsatzplus der Sparte um 29 Prozent reicht, um Intel zu überholen.
Südkoreas Vorzeigeunternehmen Samsung Electronics baut in der Pandemie sein Geschäft mit Mikrochips aus. Ein Umsatzplus der Sparte um 29 Prozent reicht, um Amerikas Intel auf den zweiten Platz zu verweisen.
Amerikas Halbleiterindustrie soll mit Milliarden-Subventionen aufgepäppelt werden. Eine Analyse des Wirtschaftsministeriums malt ein düsteres Bild der Lage in der Branche – die Regierung behandelt den Engpass sogar als nationales Sicherheitsrisiko.
Der einstige Branchenprimus baut für 20 Milliarden Dollar zwei neue Chipfabriken in Ohio und will damit an alte Größe anknüpfen. Was aber macht er in Europa?
Die chinesischen Behörden genehmigen den Deal unter Auflagen. Die Übernahme des deutschen Halbleiterkonzerns Siltronic durch Taiwans Globalwafers hängt jetzt nur noch an der Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums.
Die EU-Kommission stellt zeitnah ihren Gesetzentwurf zur Förderung der wichtigen Halbleiterbranche vor, sagt die Kommissionschefin – und warnt zugleich Russland vor einer Invasion der Ukraine.
Die Zahl der in Europa neu zugelassenen Autos ist auf ein Rekordtief eingebrochen. Doch selbst für die dabei arg gebeutelten deutschen Hersteller gibt es einige Lichtblicke. Eine Tabelle zeigt die Gewinner und Verlierer unter den Automarken.
Mehr als 300.000 Autos hat Porsche im vergangenen Jahr verkauft. Dabei hängte das Elektromodell Taycan den 911er ab.
Wie können Solarzellen die gesammelte Lichtenergie längerfristig speichern? Forschern aus China und Singapur gelingt das mit der Kombination von zwei Halbleitermaterialien.
Merck ist der älteste Pharmakonzern der Welt. Doch das genügt dem Dax-Unternehmen nicht. Geschäftsleitungsmitglied Kai Beckmann weiß, wie man von den Umwälzungen in der Halbleiterindustrie profitieren kann.
Der deutsche Chiphersteller ist gut voran gekommen. Er darf aber technologisch nicht den Anschluss verlieren.
Die Knappheit von Halbleitern belasten Autohersteller und viele andere Industrien. Doch für den IT-Konzern ASML aus den Niederlanden bedeutet sie brummende Geschäfte. Interessant für Anleger.
Der Optikkonzern Zeiss lotet seit 175 Jahren die Grenzen des Machbaren aus. Besonders groß ist der Erfolg bei der Chipproduktion.
Der Halbleiterzulieferer Siltronic soll an das taiwanesische Unternehmen Globalwafers gehen. Doch nach wie vor ist die Übernahme nicht genehmigt. Der Chef von Großaktionär Wacker Chemie ist dennoch zuversichtlich.
Wer Chips will, braucht gerade viel Geduld. Warum ist die Produktion so kompliziert? Ein Besuch im Reinraum, im Herzen der europäischen Chipindustrie, gibt ein paar Antworten.
Autos, Haushaltsgeräte, Smartphones: Die Auswirkungen des Chipmangels sind allgegenwärtig. Wie es zu dem Engpass kam – und wie eine Lösung des Problems aussehen könnte.
Die Lieferketten sind zum Zerreißen gespannt. Vor allem die Situation in der Elektro- und Digitalindustrie verdeutlicht, dass auch einzelne Ausfälle zu großen Problemen führen können. Braucht es ein anderes Produktionskonzept?
Erst wenige Monate aus dem Gefängnis entlassen macht Samsung-Erbe Lee Jae-yong seinen Einfluss geltend. Das Unternehmen wechselt von drei auf zwei CEO und verschmilzt die Bereiche Handys und Unterhaltungselektronik.
Die amerikanischen Kartellwächter gehen gegen eine der brisantesten Übernahmen in der Chipindustrie vor. Die Folgen betreffen auch Europa.