Chinas Chance
Mit aller Macht streben neue chinesische Marken auf den heimischen Markt. Und immer mehr auch nach Europa. Das Elektroauto ebnet den Weg. Ein paar Beispiele, zum Staunen und zum Nachdenken.
Mit aller Macht streben neue chinesische Marken auf den heimischen Markt. Und immer mehr auch nach Europa. Das Elektroauto ebnet den Weg. Ein paar Beispiele, zum Staunen und zum Nachdenken.
Digitale Technologien spielen in den Klimaschutzbemühungen in der deutschen Wirtschaft eine wichtige Rolle. Mehr als drei Viertel der Unternehmen geben an, den CO2-Ausstoß durch den Einsatz digitaler Technologien und Anwendungen gesenkt zu haben. Besonders groß ist dieser Effekt in der Industrie (86 Prozent), gefolgt von Handel (81 Prozent) und Dienstleistern (71 Prozent), zeigt eine Repräsentativumfrage des Bitkom
BYD wird dem Ruf nach günstiger Elektromobilität als erster großer Hersteller gerecht. Der Seagull kostet in China in der günstigsten Variante umgerechnet 9650 Euro und soll eine Reichweite um die 300 Kilometer aufweisen. Zum Start des Vorverkaufs gingen 10.000 Bestellunge bei BYD ein. ▷ TM
Deutschen Autoherstellern laufen in China die Kunden davon. Das liegt an Unternehmern wie William Li: Sein Start-up Nio verkauft dort mehr Elektroautos als Mercedes und Co. Die Geschichte eines Aufsteigers.
Abgehängt haben die chinesischen Anbieter ihre deutsche Konkurrenz. Sie nutzten die Covid-Pause, um ihre Modellpalette zu modernisieren. Bewegliche Start-ups sorgen für Aufsehen.
VW war in der Volksrepublik die Nummer eins. Doch jetzt sind die Marktanteile im freien Fall. Neue Rivalen drängen die Wolfsburger aus dem Geschäft – mit gravierenden Folgen.
Werden Elektroautos unerschwinglich, weil die Rohstoffe für Batterien so teuer sind? Nicht unbedingt, der technische Fortschritt könnte das Problem lösen. Führend sind wieder mal Hersteller aus Fernost.
BYD hat Tesla als Weltmarktführer für Elektroautos überholt. Jetzt drängt das Unternehmen aus China auch auf den deutschen Markt – höchste Zeit, es kennenzulernen.
Europa will unabhängiger werden von der Großmacht im Osten. Ausgerechnet jetzt beginnen Konzerne wie BMW, Mercedes und Renault dort mit der Produktion von Elektroautos für den europäischen Markt.
Noch immer sind Autos knapp. Dennoch vergrößert der Autovermieter sein Angebot – und hebt die Preise an.
Der größte CO2-Emittent hat versprochen, das Klima zu retten. Vor seiner Küste entstehen riesige Windparks – aber auch eine Rekordzahl an Kohlekraftwerken an Land.
An Aiways, Lynk & Co oder Great Wall werden wir uns gewöhnen müssen. Aus Asien drängen neue Marken auf den Markt. Die Branche schwankt zwischen Spannung und Anspannung.
Mit massiven staatlichen Hilfen hat China seine Elektroauto-Hersteller groß gemacht. Jetzt wollen sie auch den deutschen Markt erobern.
Mit der Partnerschaft mit dem deutschen Fahr-Dienstleister bekommt BYD („Build Your Dreams“) im Rennen chinesischer Autohersteller um einen der vorderen Plätze bei der Expansion in Europa kräftigen Schub.
Selten war eine Branche bei den Aktionären so unbeliebt wie die Autohersteller. Ausgerechnet jetzt kommt Porsche an die Börse. Was spricht für einen Aktienkauf?
Der chinesische Autobauer Nio stellt Luxuskarossen her, die er auch in Deutschland verkaufen will. Aber geht es dem Unternehmen um die Eroberung der Automobilwelt?
BYD ist der nächste chinesische Autohersteller, der sich auf dem europäischen Markt versucht. Angeboten werden nur Elektroautos, zunächst zwei SUV und eine Limousine. Gestartet wird in Deutschland im Frühjahr 2023.
Der Konsument wird sich an neue Namen gewöhnen müssen. Nach Nio und BYD kündigt nun Great Wall den Eintritt in den europäischen Markt an. Begonnen werden soll das Experiment in Deutschland unter den Marken Ora und Wey.
Ob Autohersteller aus China mit elektrischen Billigmobilen demnächst Europa erobern, wissen wir nicht. Zu Hause aber fangen sie schon mal an. Und wie.
Die Batteriezelle ist das Herzstück des Elektroautos. Die deutschen Autokonzerne haben ihre Bedeutung zu spät erkannt. Jetzt sind sie von Lieferanten aus Asien abhängig.
Ein chinesisches Unternehmen baut bald Batterien für BMW – wahrscheinlich in Thüringen. Warum schaffen das die Deutschen nicht selbst?
Während die deutsche Industrie zögert, geht China in der Batteriefertigung voran. Jetzt investiert BYD 1,3 Milliarden Euro in ein gigantisches neues Werk.
China hat den größten Markt für E-Autos – doch kaum sinken die Subventionen, streiken die Käufer. Die deutsche Autoindustrie glaubt deswegen nicht, dass der Einfluss der Regierung abnimmt.
Die Elektromobilität setzt sich langsam durch. Jetzt ist die richtige Zeit, um als Anleger einzusteigen. Es muss aber nicht immer der Autobauer sein.
Im Jahr 2025 sollen die Erlöse jährlich 1 Billion Yuan betragen – dank Chinas E-Auto-Quote.
Smog und Stau machen es möglich: In China boomt die E-Auto-Branche. Werden deutsche Anbieter abgehängt?
Die Einführung alternativer Antriebe in der Volksrepublik kommt nicht voran. Deshalb ändert die Regierung ihre Förderpolitik. Bis das greift, setzen die chinesischen Elektroauto-Hersteller BYD und Geely auf den Taximarkt in England.
BMW hat auf einer Automesse seine eigens für China entwickelte Marke Zinoro vorgestellt. Der Zinoro 1E ist ein batteriebetriebenes Fahrzeug auf Basis des BMW X1.
cru. FRANKFURT, 18. August. Normalerweise erzählen Autohersteller über nichts lieber und ausführlicher als über ihre neuesten Modelle.
Verkehrte Welt: Auch die beiden anderen privaten Autobauer, Great Wall und BYD, wollen ausgerechnet in der angeschlagenen EU wachsen. Die einen haben schon ein Montagewerk dort, die anderen könnten eines bauen.
In Peking gibt es die besucherstärkste Automesse der Welt. Aus einem vollkommen unterentwickelten Markt ist der größte der Welt geworden. Für die deutschen Hersteller ist China längst ein Kernmarkt.
Wie schlecht es um E-Fahrzeuge bestellt ist, zeigt das Beispiel China. Nirgendwo sind Förderung, staatliche Unterstützung und politischer Druck auf die Hersteller größer als hier, trotzdem tritt die Technik auf der Stelle. Die Umweltfreundlichkeit ist Augenwischerei, denn der Strom stammt aus dreckschleudernden Kohlekraftwerken.
An diesem Montag stellt Daimler auf der Automesse in Peking sein neues Elektrofahrzeug vor. Der Denza ist das erste allein für das Land entwickelte Elektroauto eines deutschen Herstellers - entsprechend viel Aufmerksamkeit dürfte er erhalten.
Willkommen in Shenzhen, Chinas ältester Sonderwirtschaftszone! Hier geht fast alles. Das örtliche „Intercontinental" hat in einer Nachbildung von Kolumbus' „Santa Maria" eine deutsche Brauerei installiert. Im Hotelgarten grast der Osborne-Stier neben einem künstlichen Strand am Pool. Die Stadt ist hoch kreativ, liebt aber auch das Abkupfern. Zum Beispiel in der Künstlerkolonie Dafen, wo angeblich die Hälfte aller weltweiten Kopien von Ölgemälden entstehen.
Die Exporteure leiden unter dem Rückgang der Bestellungen aus der EU und aus Amerika. Auf ein Konjunkturpaket können die Hersteller nicht bauen - dafür ist die Inflation zu hoch.
K+S stellt eine höhere Dividende in Aussicht, Bayer erhält die Zulassung für sein Augenmedikament in den Vereinigten Staaten, die Post-Billigtochter First Mail steht vor dem Aus. Moody’s sieht den stabilen Ausblick von Frankreichs Rating unter Druck, nicht aber dieses selbst. EU-Kommissionspräsident Barroso will drei Varianten für Euro-Bonds vorstellen, Japans Exporte fallen überraschend stark und die Renditen von Lebensversicherungen werden dies wohl auch tun.