BYD zieht an Tesla vorbei
Chinas Elektroautoriese BYD boomt weiter. Der Umsatz wächst rasant, die Marge bleibt stabil. Neue Batterietechnik und günstige Autopiloten sind die nächste Kampfansage.
Chinas Elektroautoriese BYD boomt weiter. Der Umsatz wächst rasant, die Marge bleibt stabil. Neue Batterietechnik und günstige Autopiloten sind die nächste Kampfansage.
Der Kursrutsch in den ersten Märzwochen hat vor allem Bigtech und hoch bewertete KI-Aktien getroffen. Für Anleger lohnt es sich, den Blick auf unterbewertete Länder wie China oder die Mobilitätsbranche zu richten.
BYD will seinen Kunden die sogenannte Reichweitenangst nehmen. Mit einem neuen System kann eine E-Auto-Batterie in fünf Minuten aufgeladen werden – für bis zu 470 Kilometer Reichweite.
Der Batterieforscher Jonas Gorsch von der RWTH Aachen hat mit Kollegen die Akkus von Tesla und BYD auseinandergenommen. Im Interview spricht er über Unterschiede, innovative Fertigungstechniken – und warum Europa daraus lernen muss.
Der Februar war kein guter Monat für die Digitalaktien. Während Tesla sowie Krypto- und Quantencomputer-Titel nachgaben, erlebten aber viele China-Aktien ein fulminantes Comeback – darunter auch zwei alte Bekannte.
Arbeitsbedingungen wie Sklaven, intransparente Rohstoffverträge und Handelsversprechen, die sich nicht erfüllen: Erste Staaten zwischen Rio Bravo und Feuerland stellen die chinesischen Investitionen infrage.
Die globale Elektromobilität trägt chinesische Handschrift. Während Debatten über Strafzölle andauern, hat China seine Position auf dem Weltmarkt gefestigt. Chinesische Marken kontrollieren 76 Prozent des Marktes für reine Elektroautos und Plug-in-Hybride.
Chinesische Kunden können sich über neue Funktionen freuen. Doch das System ist teuer. Und Tesla fällt gegenüber der Konkurrenz im Reich der Mitte zurück.
Auf dem Weltmarkt für die E-Auto-Batterien dominieren eindeutig die Asiaten. Alle anderen sind auf der Suche nach neuen Strategien, um im technologischen Wettlauf nicht ins Hintertreffen zu geraten.
Die Börsenwerte von Microsoft, Amazon, Meta und Google legen zu. Aber nicht nur die Tech-Konzerne profitieren von KI. Und wo bleibt der Rest der Welt?
Der chinesische Elektroauto-Riese BYD stellt mit seinem „God’s Eye“-System die Branchenlogik auf den Kopf: Statt autonomes Fahren als Premiumfeature zu vermarkten, integriert das Unternehmen die Technologie ab sofort serienmäßig in sämtliche Fahrzeuge – vom 9300-Euro-Kleinwagen Seagull bis zur Luxuslimousine.
Er sieht so europäisch aus wie kein Auto aus China zuvor. Er fühlt sich gut an. Der BYD Atto 2 ist zum Staunen. Bis man an die Ladesäule fährt. Und der Zoll schlägt auch noch zu.
Auch die günstigsten Autos des chinesischen Herstellers BYD bekommen bald autonome Fahrfunktionen. Es ist eine Kampfansage, auch an die deutsche Konkurrenz.
Auch Chinas Staatskonzerne tun sich schwer mit dem Elektroauto. Jetzt dürfte es zwischen zwei Unternehmen zu einer Megafusion kommen. Der Konzern wäre der größte Autohersteller Chinas.
Er sieht so europäisch aus wie kein Auto aus China zuvor. Er fühlt sich gut an. Der BYD Atto 2 ist zum Staunen. Bis man an die Ladesäule fährt. Und der Zoll schlägt auch noch zu.
Siemens ist einst mit Telegrafen und Lokomotiven groß geworden. Jetzt präsentiert sich das Unternehmen als Digitalkonzern. Ist das mehr als Marketing?
In seiner neuen Rolle als rechter Polit-Agitator vergrätze Elon Musk die Käufer von Elektroautos, heißt es. Aber das greift zu kurz.
Veraltete Modellpalette, schlechter Ruf: Für Elon Musk läuft es in Deutschland nicht mehr rund. Dagegen können BMW, Škoda und Volvo zulegen.
Der globale Markt für Elektroautos erlebte im vergangenen Jahr eine fundamentale Verschiebung der Kräfteverhältnisse. Während BYD nun mit Tesla um die Weltmarktführerschaft ringt, haben sich Geely und Wuling an Volkswagen vorbeigeschoben.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán weigert sich, von der EU geforderte Rechtsstaatsreformen umzusetzen. Das wird für das Land nun teuer. Geld kommt mittlerweile aber auch anderswoher.
Im Wettbewerb mit BYD, Tesla und Co. wollen Honda und Nissan den drittgrößten Autokonzern der Welt schaffen. Das hätte einige Vorteile.
Europas größter Autohersteller steckt tief in der Krise. Wie ist er in diese Lage geraten? Die Ursachen reichen weit in die Vergangenheit zurück. Eine Rekonstruktion.
Es gibt auch Mutmacher in der deutschen Autokrise: Wie sich BMW mit der größten Investitionsoffensive der Firmengeschichte neu erfinden will.
Mit dem Sealion 7 möchte BYD endlich Fuß in Deutschland fassen. Das neue SUV-Coupé der Ocean-Serie besticht vor allem durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wie die erste Probefahrt gezeigt hat.
Mit dem Sealion 7 möchte BYD endlich Fuß in Deutschland fassen. Das neue SUV-Coupé der Ocean-Serie besticht vor allem durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wie die erste Probefahrt gezeigt hat.
Ein Generator an Bord sorgt für größere Reichweiten. In China steigen die Verkaufszahlen von Hybrid-Autos mit „Range Extender“ stark.
Auf dem deutschen Markt ist die Welt noch in Ordnung: Volkswagen führt gleich mit vier Modellen die Rangliste der meistverkauften Elektroautos im Oktober an. Doch der Eindruck täuscht: Der Rückstand gegenüber China wird immer größer.
We Ride ist nur eines der chinesischen Robotaxi-Start-ups, das vor Kurzem an die Börse ging. Für die US-Anbieter Waymo und Tesla wird die Luft dünner.
Der Digitalgipfel in Frankfurt ist zu Ende. Zwischen all den Lobreden für Digitalprojekte wabert eine grundlegende Unzufriedenheit über Deutschlands fehlende Wettbewerbsfähigkeit. Zu lange ist zu wenig passiert. Es braucht nun ein echtes Flaggschiff – und nicht die hundertste KI-Initiative.
Bei VW & Co. ist an der Börse derzeit wenig zu holen. Bieten Tesla oder Toyota Alternativen für Anleger?
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Deutsche Autohersteller spielen in den beiden wichtigsten Elektroauto-Märkten der Welt faktisch keine Rolle mehr: Audi, BMW, Mercedes, Porsche und VW erreichen in China und den USA zusammen inzwischen weniger als 10 Prozent Marktanteil.
Wer wissen will, wie es um die deutsche Automobilindustrie steht, muss sich nur diese Zahlen anschauen:
Renault und Stellantis sind auf China plötzlich gut zu sprechen. Das Interesse an einer Eskalation des Handelskonflikts ist gering. Der Schwenk kommt nicht von ungefähr.
Autokonzerne aus aller Welt zieht es zurück auf die Pariser Automesse. Vor allem chinesische Hersteller dürften für Gesprächsstoff sorgen: Setzen sie ihre Expansion in Europa fort?